Digitalisierung

Karlsruhe | Das Bundesverfassungsgerichts hat eine Verfassungsbeschwerde gegen die Nutzung sogenannter Staatstrojaner zurückgewiesen. Die Klage, welche die staatliche Nutzung von IT-Sicherheitslücken betrifft, die den Herstellern von Soft- und Hardware noch unbekannt sind, sei unzulässig, teilten die Karlsruher Richter am Mittwoch mit. Demnach sei die Möglichkeit einer Verletzung der grundrechtlichen Verpflichtung zum Schutz vor dem unbefugten Zugang Dritter zu informationstechnischen Systemen nicht hinreichend dargelegt worden.

Brüssel | Die EU-Kommission hat ein förmliches Kartellverfahren gegen Google eingeleitet. Man wolle dabei prüfen, ob der US-Konzern gegen die EU-Wettbewerbsvorschriften verstoßen habe, indem er seine eigenen Werbeanzeigen-Technologiedienste zulasten konkurrierender Anbieter bevorzugte, teilte die Brüsseler Behörde am Dienstag mit.

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Bochum | In vielen gängigen Mobiltelefonen klaffte bis mindestens 2020 eine Sicherheitslücke aus den neunziger Jahren, die längst behoben sein sollte. Über sie konnten Hacker und Spione den vermeintlich sicheren mobilen Datenverkehr abhören. Das geht aus Forschungsergebnissen von IT-Sicherheitsexperten der Ruhr-Uni Bochum, der Forschungsstelle Simula UiB aus Norwegen, der französischen Forschungsinstitute Irisa und Inria sowie der Uni Paris-Saclay hervor.

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Hannover | Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) verlangt, dass soziale Netzwerke die wahre Identität ihrer Nutzer künftig speichern - um Hass, Hetze und Gewaltaufrufe im Internet besser verfolgen zu können.

Berlin | Seit wenigen Wochen bietet Starlink in Deutschland einen Internetzugang per Satellit an. Die Tochter von Space X erhält jetzt Unterstützung von der Bundesregierung, berichtet das "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). Sie wird Haushalten in ländlichen Gebieten Gutscheine für Satelliten-Internet zur Verfügung stellen.

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Berlin | Die Bundesregierung sucht zur Abwehr von Desinformationskampagnen aus Russland den Schulterschluss mit westlichen Verbündeten. Wie die "Süddeutschen Zeitung" berichtet, folgt Deutschland einer Einladung in die Internationale Partnerschaft zur Abwehr staatlich unterstützter Desinformation (IPCSD). Der Zusammenschluss mit derzeit 14 Mitgliedern war 2018 auf Betreiben Großbritanniens gegründet worden.

Leipzig | Die Agentur für Sprunginnovation fordert mehr Freiheit von Bürokratie. Bisher müsse die Bundesagentur auch hochqualifizierte Entwickler nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes bezahlen, die Zusammenarbeit zwischen den Ministerien laufe ebenfalls nicht optimal, sagte Geschäftsführer Rafael Laguna de la Vera der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Die Agentur wurde auf Betreiben von Bundeskanzlerin Angela Merkel gegründet.

Hamburg | Der US-Konzern Facebook sieht derzeit keine ausländische Desinformationskampagne in Deutschland in Bezug auf die Bundestagswahl. Noch habe man keine ausländische Einflussnahme bemerkt, zitiert die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" das Unternehmen. Die Bundestagswahl im September stehe ganz oben auf der Agenda, heißt es.

Berlin | Die Coronakrise wird das Einkaufsverhalten der Deutschen nachhaltig verändern. Die Bundesbürger entdecken in der Coronakrise die Lebensmittellieferdienste - und wollen diese auch nach der Pandemie verstärkt nutzen. Zu diesem Ergebnis kommt der Onlinemonitor 2021 des Handelsverbands HDE Deutschland, über den der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe vorab berichtet.

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Berlin | Baden-Württembergs Datenschutzbeauftragter Stefan Brink hat mit Skepsis auf die Ankündigung von Microsoft reagiert, die Daten seiner Kunden künftig ausschließlich in der EU zu verarbeiten und zu speichern, um sie vor dem Zugriff von US-Behörden zu schützen.

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Berlin | Nach einem langen Koalitionsstreit sollen die Nachrichtendienste jetzt offenbar doch mehr Befugnisse im Internet erhalten und Messenger-Kommunikation ausspähen dürfen. Darauf haben sich die Fraktionsspitzen grundsätzlich Ende vergangener Woche geeinigt, berichtet die "Welt" unter Berufung auf Vertreter von Union und SPD. Demnach soll der von der Regierung bereits vor mehr als einem halben Jahr beschlossene Gesetzentwurf noch in dieser Woche in den Bundestag eingebracht und dann zügig beschlossen werden.

Walldorf | Der Vorstandschef des Softwareunternehmens SAP, Christian Klein, kritisiert, dass deutsche Schulen, Universitäten und Krankenhäuser in der Pandemie schlecht auf die Digitalisierung vorbereitet sind. "Es wäre sehr wichtig, dass wir in Berlin ein Digitalministerium mit Weisungskompetenz bekommen", sagte Klein der "Süddeutschen Zeitung". Dann könne man mehr Geschwindigkeit aufnehmen.

Berlin | Der Hype um die Audio-Plattform Clubhouse hat in Deutschland deutlich nachgelassen. Das berichtet das "Handelsblatt" (Freitagsausgabe) unter Berufung auf Zahlen der App-Analysefirma Sensor Tower. Demnach wurde die App im März nur noch 89.000 Mal runtergeladen.

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Berlin | Bundesregierung, Ministerien und Länder haben seit Ausbruch der Pandemie mehrere Millionen Euro für Werbeanzeigen mit Corona-Bezug in den sozialen Netzwerken ausgegeben. Allein im Namen der Bundesregierung wurden in den vergangenen zwölf Monaten Anzeigen auf verschiedenen Plattformen für knapp 1,4 Millionen Euro geschaltet, berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf das zuständige Presse- und Informationsamt. Auch das Bundesgesundheitsministerium hat im vergangenen Jahr einen Millionenbetrag (rund 1,3 Millionen Euro) für Werbung auf Facebook ausgegeben, sagte ein Sprecher dem Blatt.

Hamburg | Die in Deutschland für Facebook zuständige Datenschutzbehörde in Hamburg prüft die Einleitung eines Dringlichkeitsverfahrens gegen die Konzerntochter Whatsapp wegen deren neuer Datenschutzrichtlinie. Das sagte der Landesdatenschutzbeauftragte Johannes Caspar der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Die Änderungen bei dem Chat-Programm, die am 15. Mai in Kraft treten sollen, seien "vage und widersprüchlich", deuteten jedoch auf verstärkten Datenaustausch zwischen Whatsapp und Facebook hin, so Caspar.

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Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

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