Digitalisierung

Berlin | 67 Prozent der Internetnutzer verzichten aus Sicherheitsgründen bewusst auf bestimmte Onlineaktivitäten. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom. Verglichen mit dem Vorjahr ging der Anteil zurück: Damals hatten die Frage noch rund drei Viertel (74 Prozent) bejaht.

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Köln | Der Digitalverband Eco hat von der künftigen Bundesregierung eine klare Strategie für den Ausbau von Gigabit-Netzen eingefordert. Das geht aus einem Positionspapier des Verbandes hervor, über welches das "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe) berichtet. "Ich appelliere an alle Abgeordneten, die technologischen und wirtschaftlichen Chancen, die die Digitalisierung mit sich bringt, wieder in den Mittelpunkt zu stellen und regulatorische Hindernisse für neue Technologien abzubauen", sagte Eco-Vorstand Oliver Süme der Zeitung.

Hamburg | Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar hat die Zuständigkeit des Bundes für die Umsetzung des Gesetzes gegen illegale Hasskommentare im Internet (NetzDG) scharf kritisiert. "Zur Durchsetzung der Regelungen und Verhängung von Bußgeldern in diesem sensiblen Bereich für die Meinungsfreiheit wäre eine regierungsunabhängige Stelle, wie die Landesmedienanstalten, weit besser als Aufsichtsbehörden geeignet als das Bundesamt für Justiz", sagte Caspar dem "Handelsblatt" (Donnerstagsausgabe). Ebenfalls kritisch sieht der Datenschützer, dass im NetzDG keine "Evaluierungsklausel" eingefügt worden sei.

Berlin | Das Bundesjustizministerium hat die Geldbußen bei Verstößen gegen das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) konkretisiert. Das geht aus einem Entwurf für Bußgeld-Leitlinien hervor, über den das "Handelsblatt" (Dienstag) berichtet. Danach wird der bereits bestehende Bußgeldrahmen (bis zu fünf Millionen Euro gegen verantwortliche Plattform-Manager, bis zu 50 Millionen Euro gegen das Unternehmen) präziser gefasst.

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Berlin | Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages sieht Bedarf für eine schärfere Kontrolle der von Internetunternehmen wie Google oder Facebook verwendeten Algorithmen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten der Parlamentsjuristen, über das das "Handelsblatt" berichtet. Nach derzeitiger Rechtslage stünden die Nutzer solcher Plattformen zwar "nicht schutzlos" da, heißt es in der Expertise unter Hinweis auf das Telemediengesetz sowie das Wettbewerbsrecht.

Berlin | SPD-Digital-Politiker Lars Klingbeil hat die Reaktion des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) auf den Bericht der "New York Times", demzufolge russische Hacker die Antivirus-Software Kaspersky zur Spionage genutzt haben soll, kritisiert. "Die schnelle Entwarnung des BSI erscheint voreilig und ist problematisch", sagte Klingbeil der "Bild" (Freitag). "Der bisherige Kenntnisstand lässt zu viele Fragen ungeklärt."

Berlin | In der Bundesregierung ist offenbar ein Streit über die Nutzung von sogenannten Zero-Day-Exploits entbrannt. Das berichtet "Zeit-Online". Demnach wollen der Bundesnachrichtendienst und die Bundeswehr "Zero-Day-Exploits" nutzen, um in andere Computersysteme einzudringen.

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Berlin | Spanien, Italien und Deutschland wollen in einer gemeinsamen Initiative zum EU-Digitalgipfel in Tallinn Internetkonzerne zu mehr Offenheit im Umgang mit ihren Algorithmen zwingen. "Wir setzen uns für europäische Transparenzpflichten für digitale Plattformen ein, etwa für Suchmaschinen und Bewertungs- und Vergleichsportale", heißt es in einem gemeinsamen Brief der Wirtschafts- und Digitalminister an den Vizepräsidenten der EU-Kommission, Andrus Ansip, über den das "Handelsblatt" (Donnerstagsausgabe) berichtet. Der Nutzer solle nachvollziehen können, nach welchen Kriterien die Rankings erstellt würden, fordern die Unterzeichner, darunter für die Bundesregierung Wirtschaftsstaatsekretär Matthias Machnig (SPD).

Berlin | Union und SPD fordern in ihren Wahlprogrammen eine flächendeckende Versorgung mit Glasfaser und Gigabitnetze bis 2025: Doch selbst dieses Ziel ist nach Einschätzung des IT-Verbandes Bitkom schwer zu erreichen.

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Berlin | Ein Bündnis von Wirtschaft, Landwirten und Kommunalpolitikern fordert von der kommenden Bundesregierung einen zügigen Ausbau der Glasfasernetze im ländlichen Raum. Ziel müsse eine "flächendeckende Glasfaserversorgung" auch außerhalb der Ballungsräume sein, heißt es in einem Papier des Deutschen Bauernverbands (DBV), des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) sowie des Deutschen Landkreistags (DLT) und des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), über das die "Welt" in ihrer Montagausgabe berichtet. "Wir erwarten von der neuen Bundesregierung, dass sie schon im Koalitionsvertrag eine flächendeckende Versorgung mit hochleistungsfähigen digitalen Infrastrukturen fest verankert", heißt es in dem Positionspapier.

Berlin | Eine Mehrheit der Bundesbürger ist dafür, den Stellenwert der Digitalpolitik in der kommenden Legislaturperiode stärker zu betonen und würde die Einrichtung eines Internet-Ministeriums begrüßen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut YouGov im Auftrag des Eco-Verbands der Internetwirtschaft im August durchgeführt hat und über die das "Handelsblatt" berichtet. Danach sind 48 Prozent der befragten 2.040 Deutschen der Meinung, die Verantwortung für netzpolitische Themen in der nächsten Legislaturperiode in einem Ministerium zu bündeln.

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Köln | Am kommenden Wochenende, 2. und 3. September, findet im Gürzenich „Die Kölner Bildungsmesse“ statt. Bisher bekannt unter dem Namen „Kölner Weiterbildungsmesse“ wird die Veranstaltung in diesem Jahr zum 17. Mal durchgeführt. Neu ist in diesem Jahr das Logo und die inhaltlicher Ausrichtung, denn das persönliche Gespräch steht im Mittelpunkt. Neben 60 Ausstellern gibt es ein umfassendes Beratungs- und Vortragsprogramm, aktive Angebote zum ausprobieren, Aktionen zum mitmachen und auch verschiedene Preise zu gewinnen.

Berlin | Nach den Plänen des US-Internetkonzerns Facebook sollen Seitenbetreiber, die wiederholt bereits angezweifelte Inhalte geteilt haben, künftig nicht länger Werbeanzeigen auf Facebook schalten dürfen: Der Vize-Chefin der Unions-Bundestagsfraktion, Nadine Schön (CDU), geht das Vorhaben nicht weit genug.

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Los Angeles | Das Internetportal Facebook ist am Samstagnachmittag deutscher Zeit vielerorts vorübergehend nicht erreichbar gewesen. Nutzer konnten zwar noch die Startseite aufrufen, ein Log-In in die Benutzerkonten war aber teilweise nicht möglich. Oft wurde der Hinweis "Facebook ist bald wieder verfügbar" angezeigt.

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Berlin | Internetnutzer an den beiden Universitäten der Bundeswehr manipulieren laut eines Zeitungsberichts im Online-Lexikon Wikipedia manche Artikel auf offenbar befremdliche Weise.

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