Digitalisierung

Darmstadt | Für den Spieleautor Klaus Teuber ist das vor 25 Jahren erschienene und weltweit erfolgreiche Brettspiel "Die Siedler von Catan" der Glücksfall seines Lebens. "Seit Catan auf dem Markt ist, kann ich mein Leben so gestalten, wie ich es möchte - und das macht mich glücklich", sagte Teuber der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Schließlich kenne er auch andere Zeiten.

Berlin | Das Bundeskartellamt will das Datensammeln großer Internetunternehmen wie Google, Apple & Co. per Kartellrecht begrenzen. "Die Geschäftsmodelle dieser Unternehmen basieren einzig und allein auf Daten. Diese Daten-getriebenen Geschäftsmodelle müssen wir in den Griff bekommen", sagte der Präsident des Bundeskartellamts Andreas Mundt, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben).

Frankfurt/Main | Bundesbank-Vorstand Burkhard Balz plädiert dafür, dass europäische Banken einen gemeinsamen Online-Bezahldienst entwickeln. Er sieht nicht nur US-amerikanische Anbieter wie Google Pay oder Apple Pay auf dem Vormarsch, sondern auch die beiden chinesischen Marktführer WeChat Pay und Alipay. "Letztlich sollten wir Europäer selbst eine digitale Alternative im Zahlungsverkehr entwickeln", sagte Balz dem "Mannheimer Morgen" (Samstagausgabe).

Berlin | Der IT-Branchenverband Bitkom hat ein Urteil des Bundesgerichtshofs zu Online-Bewertungsportalen begrüßt, in dem die Klage einer Unternehmerin abgewiesen wurde. "Der Bundesgerichtshof hat mit seinem heutigen Urteil gleichermaßen den Verbraucherschutz wie die Rechtssicherheit von Plattformbetreibern gestärkt", sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder am Dienstag. Er habe einmal mehr gezeigt, wie wichtig transparente und unabhängige Bewertungen für die Verbraucher seien.

Berlin | Mehr als jeder zweite Online-Käufer in Deutschland (56 Prozent) nutzt Kundenbewertungen als wichtige Entscheidungshilfe beim Bestellen im Internet. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom, die am Montag veröffentlicht wurde. 62 Prozent der weiblichen Kunden setzen demnach auf Bewertungen, bei den männlichen Online-Käufern sind es 50 Prozent.

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Berlin | Die Bundesregierung hat 2019 mehr als 350.000 Euro für Werbeanzeigen auf Facebook ausgegeben. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Focus unter Berufung auf eine Auswertung der Werbebibliothek des sozialen Netzwerks. Demnach bezahlte allein das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung seit März 172.338 Euro für Werbung an Facebook.

Bonn | Das Bundeskartellamt fordert, dass es Digitalkonzernen vorbeugend harte Vorgaben machen kann, um deren Marktdominanz zu schwächen. "Wir sollten bestimmten Digitalgiganten früher und schneller als bislang Auflagen machen können. Die Dynamik des Internets bringt es mit sich, dass es nicht ausreicht, wenn wir immer erst dann tätig sein dürfen, wenn bereits Tatsachen von den Unternehmen geschaffen wurden", sagte der Chef des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, der "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe).

Berlin | Fast zwei Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes gegen Hass im Netz (Netzwerkdurchsetzungsgesetz) registriert das Bundesamt für Justiz (BfJ) deutlicher weniger Beschwerden von Internetnutzern wegen mangelhafter Löschungen als im Vorjahr. Bis Mitte Dezember seien über das Online-Formular 489 Meldungen eingegangen, erklärte ein Behördensprecher auf Anfrage des "Handelsblatts" (Montagsausgabe). Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2018 waren es 714 Meldungen.

Unterföhring | Champions-League-Spiele sind ab der Saison 2021/2022 nicht mehr bei dem Bezahlsender Sky zu sehen: Dies bestätigte Carsten Schmidt, Geschäftsführer von Sky Deutschland, am Donnerstag.

Berlin | Der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) erwartet, dass die Ziele der Bundesregierung beim Breitbandausbau erst mit fünf Jahren Verspätung erreicht werden. "Wir haben schon immer gesagt, dass es zehn Jahre braucht für dieses Mammut-Unterfangen. Da wir jetzt erst wirklich anfangen mit dem Ausbau, wird dieses Ziel unseres Erachtens frühestens 2030 erreicht", sagte VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Montagsausgaben).

Berlin | Die Digitalverbände Bitkom und BVDW fordern Nachbesserungen an der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Es bestünden nach wie vor "große Unsicherheiten bei der Auslegung der neuen Regeln", sagte der Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder dem "Handelsblatt". In der Praxis zeige sich, "dass das neue Regelwerk den europäischen Flickenteppich unterschiedlicher nationaler Datenschutzregeln kaum zusammengewoben hat".

Göttingen | Viele bekannte Online-Plattformen erfüllen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGV) nur unzureichend. Das geht aus einer vom Bundesjustizministerium in Auftrag gegebenen Studie der Universität Göttingen hervor, über die das "Handelsblatt" (Donnerstagsausgabe) berichtet. "Nicht ansatzweise alle Dienste haben die DSGVO umgesetzt, und dies schon gar nicht vollständig", sagte Justizstaatssekretär Gerd Billen der Zeitung.

Berlin | Datenschutzexperten warnen davor, dass Verleiher von Elektro-Scootern die Daten ihrer Nutzer abgreifen könnten. "Sharing-Anbieter wie E-Roller-Verleiher wollen Profile erstellen, damit sie Zugang zum Datenmarkt haben - entweder, um personalisierter werben zu können oder um die Daten zu verkaufen", sagte Thorsten Strufe, Lehrstuhlinhaber für Datenschutz und Datensicherheit der Technischen Universität Dresden, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben). Laut dem Universitätsprofessor würde die Industrie kein Interesse daran zeigen, die Daten so zu verschlüsseln, dass sie nicht mehr zu personalisieren seien.

Berlin | Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) warnt vor einem allzu offensiven Vorgehen der Bundesregierung im Cyberraum. Es gelte, eine "Eskalationsspirale im Cyberraum mit negativen Implikationen für die Industrie zu vermeiden", schreibt der Verband in einem Thesenpapier, über welches die "Welt am Sonntag" berichtet. Anlässlich des internationalen Internet-Regulierungstreffens "Internet Governance Forum", welches kommende Woche in Berlin stattfindet, will der BDI mit dem Papier vor dem sogenannten Zurückhacken warnen.

Berlin | Der Online-Experte und Gründer der Internetseite Netzpolitik, Markus Beckedahl, hat nach der Digitalklausur der Bundesregierung deren Strategie kritisiert. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) habe "eine neue Ankündigungsstrategie vorgelegt", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Dienstagsausgaben). "Doch konkrete Maßnahmen muss man mit der Lupe suchen."

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Der Kölner Karneval plaudert am Roten Fass von report-K.de, Kölns Internetzeitung über die Session 2020.

In der kommenden Woche vom 28.-30. Januar zu Gast am Roten Fass:
Fidele Kaufleute Köln
Amazonen Corps Frechen
Unger Uns
Porzer Rhingdröppche
Prinzessin Laura-Marie
Dorfgemeinschaft Widdersdorf
Große KG Greesberger
Schokolädcher
Schmuckstückchen 2008
Römergarde Weiden
Die Jungen Trompeter
Tanzpaar Große Knapsacker
Annegret vom Wochenmarkt
Jupp Menth

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Karneval bei report-K

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Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

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