Digitalisierung

Berlin | Deutschlands Innenminister sorgen sich um die Gefahren, die von internetfähigen, aber ungesicherten Puppen, Kühlschränken und Waschmaschinen ausgehen, und wollen dem mit Sicherheitszertifikaten und einer Herstellerhaftung begegnen.

Berlin | Der Präsident des Deutschen Anwaltvereins (DAV), Ulrich Schellenberg, hat vor Hacker-Angriffen auf Großkanzleien gewarnt. "Cyberangriffe sind eine Gefahr, die bislang völlig unterschätzt wird", sagte Schellenberg vor Beginn des Deutschen Anwaltstags dem "Handelsblatt". Die Anwaltschaft sei aufgefordert, genau zu prüfen, ob sie gut genug gegen Angriffe geschützt sei.

Berlin | 64 Prozent der Verbraucher wollen Musik und Videos über die Landesgrenze hinaus europaweit abrufen können: Doch bislang sind zwei Drittel der Internetnutzer von Ländersperren betroffen und können ihre Streaming-Abonnements nicht im Ausland nutzen. Dies hat eine Online-Umfrage unter 2.200 Internetnutzern des Marktwächterteams der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz ergeben, die den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntags- und Montagsausgaben) vorliegt. Insgesamt nutzen mittlerweile 77 Prozent der Befragten gebühren- oder werbefinanzierte Video-Streamingdienste und 80 Prozent Musik-Streamingangebote.

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Brüssel | Die Europäische Kommission hat gegen Facebook eine Geldbuße in Höhe von 110 Millionen Euro wegen "irreführender Angaben" zur Übernahme von WhatsApp verhängt.

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Berlin | Die Koalitionsfraktionen von Union und SPD wollen den Gesetzentwurf zu Hassbotschaften und strafbaren Falschnachrichten im Netz nachbessern. Sie sehe "deutlichen Verbesserungsbedarf", sagte die Vize-Chefin der Unions-Bundestagsfraktion, Nadine Schön (CDU), dem "Handelsblatt". Schön will gegen Phänomene wie Hassrede und Fake News ein System der "regulierten Selbstregulierung" in das Gesetz integrieren, welches sich bereits beim Jugendmedienschutz bewährt habe.

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Berlin | Im Dauerstreit zwischen Google und deutschen Verlagen hat sich die Union an die Seite der Verleger gestellt und sich für eine europäische Lösung ausgesprochen. "Der deutsche EU-Kommissar Günther Oettinger hat schon vor einiger Zeit einen Vorschlag für einen europaweiten Schutz von Presseveröffentlichungen im Internet gemacht, der Unterstützung verdient und nicht zerredet werden sollte", sagte die rechts- und verbraucherpolitische Sprecherin der Unions-Bundestagsfraktion, Elisabeth Winkelmeier-Becker (CDU), dem "Handelsblatt". Demokratie und offene, freiheitliche Gesellschaften hingen im digitalen Zeitalter "mehr denn je auch von einer unabhängigen Presse auf hohem Qualitätsniveau ab", betonte sie.

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Berlin | Der Fahrgastverband Pro Bahn begrüßt die Pläne der Deutschen Bahn, in Zukunft klassische Fahrkarten zu Gunsten von digitalen Tickets abzuschaffen. "Das ist der Weg, den man gehen muss", sagte Karl-Peter Naumann von Pro Bahn dem "Tagespiegel" (Dienstagsausgabe). Ein wachsender Teil der Bahn-Kunden wolle künftig per Smartphone bezahlen sowie ein- und auschecken.

London | Die weltweite Attacke auf Computersysteme mit dem Schadprogramm "Wanna Cry" am Freitag war deutlich umfangreicher als bekannt. Der Angriff habe 200.000 Rechner in 150 Staaten der Welt getroffen, sagte der Chef von Interpol, Rob Wainwright. Cyberangriffe seien eine "eskalierende Bedrohung".

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London | Einrichtungen und Firmen in zahlreichen Ländern weltweit sind am Freitag Ziel einer Cyberattacke geworden. Der britische Gesundheitsdienst NHS teilte mit, Krankenhäuser in mehreren Städten Großbritanniens seien betroffen, der Angriff beschränke sich aber nicht auf das Gesundheitswesen. Die Computer seien von sogenannten Erpressungstrojanern befallen worden.

Berlin | Der deutsche Telefónica-Chef Markus Haas fordert die Bundesregierung auf, bei der Vergabe der nächsten Funkfrequenzen Zurückhaltung zu üben. "Die Bundesnetzagentur muss Frequenzen nicht versteigern", sagte Haas der "Welt". "Ich weiß, dass es hier Interessen des Finanzministers gibt, aber de facto hat uns dieses Vorgehen als Branche in der Vergangenheit zurückgeworfen."

Berlin | Nach Einschätzung des wirtschaftspolitischen Sprechers der Grünen-Bundestagsfraktion, Dieter Janecek, könnte der juristische Streit zwischen Google und deutschen Verlagen über die Veröffentlichung von Pressetexten im Internet mit einem Stopp des geltenden Leistungsschutzrechts enden. Das Landgericht Berlin hat für Dienstag ein Urteil angekündigt: "Mich würde es wirklich nicht überraschen, wenn das Berliner Landgericht das bestehende Leistungsschutzrecht kippt", sagte Janecek dem "Handelsblatt". Denn es sei fraglich, ob es europarechtlich korrekt zustande gekommen sei.

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Berlin | Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat vor einer Digitalisierung des Rauschgifthandels gewarnt. "Konsumenten müssen sich heute nicht mehr unbedingt in irgendwelchen dunklen Ecken mit ihren Dealer treffen", sagte der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow am Montag. "Drogen können auch auf versteckten, virtuellen Marktplätzen im sogenannten Darknet gekauft und mit kaum nachzuverfolgender Kryptowährung bezahlt werden."

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Frankfurt/Main | Die Bundesbank warnt die Deutschen vor der Internetwährung Bitcoin: Wer sein Geld in den virtuellen Münzen anlege, könne große Verluste erleiden. "Der Bitcoin ist ein Spekulationsobjekt, dessen Wert sich rapide verändert. Zuletzt ging es steil nach oben, aber das sah schon anders aus", sagte Bundesbank-Vorstandsmitglied Carl-Ludwig Thiele der "Welt am Sonntag" (7. Mai 2017).

Berlin | Für 47 Prozent der Smartphone-Nutzer in Deutschland ist das Smartphone laut einer Umfrage nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken: In der Erhebung des Forsa-Instituts im Auftrag von "RTL Aktuell" gaben dies 45 Prozent der Männer und 49 Prozent der Frauen an. 50 Prozent der Smartphone-Nutzer gaben dagegen an, sich ein Leben ohne Smartphone noch vorstellen zu können (Männer: 54 Prozent, Frauen: 47 Prozent). Laut Forsa können sich besonders jüngere Menschen ein Leben ohne Smartphone nicht mehr vorstellen.

Berlin | Hackern ist es in den vergangenen Monaten offenbar in einem zweistufigen Angriff gelungen, Konten von Bankkunden zu plündern. Laut eines Bericht der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwochsausgabe) verschafften sich die Kriminellen erst Login-Daten und Mobilfunknummer, um anschließend SMS umzuleiten. Auf diese Weise konnten die Angreifer Geld auf eigene Konten überweisen.

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