Digitalisierung

Berlin | Ein halbes Jahr nach seinem Inkrafttreten hat es offenbar keine gravierenden Verstöße gegen das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (kurz: NetzDG) gegeben, mit dem Betreiber von sozialen Netzwerken zur Löschung von strafbaren Inhalten verpflichtet werden. Das geht aus eine Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor, über die das "Handelsblatt" (Samstagausgabe) berichtet. "Es wurden bis zum jetzigen Zeitpunkt auf der Grundlage des NetzDG keine Bußgelder durch das Bundesamt für Justiz verhängt", heißt es in dem auf den 19. Juni datierten Dokument.

Köln | Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, hat vor verstärkten Cyberangriffen aus Russland, China und dem Iran gewarnt. Man sehe auch 2018 den Trend, dass die Quantität und Qualität nachrichtendienstlicher Kampagnen weiter zunehme, sagte Maaßen dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Donnerstagsausgaben). "Besonders die Nachrichten- und Sicherheitsdienste der Russischen Föderation, der Volksrepublik China sowie des Iran nutzen diese Mittel – auch gegen Deutschland", so Maaßen.

surfen_pixabay_17062018

Berlin | Die Deutschen verbringen mehr Zeit im Internet als im Büro.

switch_2032013

Berlin | Die Bundesregierung stößt beim beschleunigten Ausbau des schnellen Internets in Deutschland auf Probleme. Von dem 2015 aufgelegten Förderprogramm über 3,5 Milliarden Euro für den Breitbandausbau wurden nach Angaben der Bundesregierung bislang nur 26,6 Millionen Euro ausgezahlt. In konkrete Bauprojekte flossen sogar nur 3,1 Millionen Euro.

parken_pixabay_11062018

Berlin | In zwei Pilotprojekten soll der Einsatz von Sensoren zur lückenlosen Überwachung des öffentlichen Parkraums in den Kommunen erprobt werden. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund begrüßte den Test von Sensoren: "Dadurch kann die Arbeit der Politessen zielgerichteter ablaufen", sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Montagsausgabe). Die Kommunen könnten den Parkraum effizienter bewirtschaften und dadurch Kosten sparen.

Berlin | Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) will Facebook-Nutzer aus ihren Filterblasen befreien. In der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagausgabe) forderte sie eine europäische Regelung. Als Beispiel nannte Barley Impfgegner, denen auf Facebook nur noch Artikel über die Gefahren von Impfungen angezeigt würden.

Berlin | In das Verwaltungsverfahren des Bundeskartellamts gegen das Online-Netzwerk Facebook kommt Bewegung. "Facebook hat zu unseren Bedenken Stellung genommen", sagte Kartellamtschef Andreas Mundt den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben). "Wir schauen uns nun die Argumente an und entscheiden dann, wie wir weiter vorgehen", erklärte er.

San Francisco | John Collison, Gründer des kalifornischen Bezahldienstleisters Stripe, fordert mehr Wettbewerb im Internet. "Die Online-Wirtschaft ist heute viel zu sehr geprägt von einer Hand voll großer Konzerne", sagte Collison dem "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe) mit Blick auf die Marktmacht von Tech-Giganten. "Das ist ungesund für das Internet."

digital_pixabay_14022018

Köln | Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat weitere Haushaltsmittel bereitgestellt, um die Digitalisierung im Land voranzutreiben. Mit etwas mehr als einer dreiviertel Million Euro sollen vier weitere Netzwerke für die digitale Wirtschaft gefördert werden.

Montabaur | United-Internet-Chef Ralph Dommermuth will den Ausbau des nächsten Mobilfunkstandards 5G durch eine Kooperation mit Gemeinden und anderen Dienstleistern vorantreiben. Das sagte Dommermuth dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe). Bei einem solchen Co-Invest-Modell könnten die Städte und Kommunen demnach etwa die Flächen für die Antennen zur Verfügung stellen, Dienstleister die Technik aufbauen und 1&1 das Netz betreiben, was der Telekommunikationsanbieter dann auch anderen zur Verfügung stellen würde.

Köln | Der Handelskonzern Rewe erwartet von der Fußballweltmeisterschaft einen spürbaren Umsatzschub. "Spielt die deutsche Mannschaft gut, hebt das eindeutig die Konsumstimmung. In den Wochen der Weltmeisterschaft rechnen wir für unsere Filialen mit einem Mehrumsatz von mindestens zwei Prozent", sagte der Vorstandsvorsitzende Lionel Souque der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstagsausgabe).

Berlin | Zwei Drittel der Unternehmen in Deutschland sehen sich durch die neuen EU-Datenschutzregeln behindert. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Branchenverbands Bitkom. Demnach sehen 63 Prozent der Unternehmen die Datenschutzanforderungen als problematisch, wenn neue Technologien zum Einsatz kommen sollen.

Berlin | Der Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand der Unions-Bundestagsfraktion (PKM), Christian von Stetten (CDU), hat die Bundesregierung wegen ihres Umgangs mit der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) kritisiert. Er fürchte eine Abmahnwelle, die ab Freitag vor allem Vereine und Mittelständler treffen werde, sagte von Stetten der "Heilbronner Stimme" (Donnerstagsausgabe). "Zwei Jahre hatte die Bundesregierung Zeit, sich vorzubereiten und den `Abmahnvereinen` und `Abmahnanwälten`, so wie im Koalitionsvertrag vorgesehen, rechtzeitig vor Inkrafttreten der neuen europäischen Datenschutzgrundverordnung am 25. Mai das Handwerk zu legen."

Brüssel | Facebook-Chef Mark Zuckerberg ist bei einer Anhörung am Dienstagabend in Brüssel den Fragen der Fraktionschefs des EU-Parlaments ausgewichen.

Berlin | Holger Bingmann, Präsident des Groß- und Außenhandelverbandes BGA, sieht viele Unternehmen wegen der neuen, ab dem 25. Mai europaweit geltenden Datenschutzverordnung (DSGVO) verunsichert - und fordert eine engere Abstimmung der Datenschutzbehörden der Länder untereinander. Bingmann sagte der "Heilbronner Stimme" (Mittwoch): "Das neue EU-Datenschutzrecht sorgt für viel Verunsicherung bei den Unternehmen.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

Die aktuellen Nachrichten im Überblick

report-k.de

Seit 2004 berichtet Report-k.de | Kölns Internetzeitung über Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport, Karneval und mehr aus Köln. Dabei liegt der Fokus der Redaktion auf regionalen Nachrichten. Ergänzt wird das lokale Nachrichtenangebot durch die wichtigsten News aus Deutschland und der Welt. Sie haben interessante Themen oder Ihnen sind Dinge in Köln aufgefallen, Lobenswertes oder Kritisches, über die/das berichtet werden sollte? Dann nutzen Sie den kurzen Draht zur Redaktion: redaktion@report-k.de oder 0175.2546218 [Redaktionshotline].

Datenschutzerklärung  |  Impressum