Digitalisierung

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Berlin | Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) verteidigt. Durch das Netzwerkdurchsetzungsgesetz seien nun die Plattformbetreiber auch für die Inhalte verantwortlich, die sie verbreiteten, sagte die Kanzlerin in ihrem am Samstag veröffentlichten Video-Podcast. "Wir schauen jetzt natürlich, wie dieses Gesetz wirkt, was passiert, und wir werden es auch mit Sicherheit evaluieren", sagte Merkel.

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Berlin | Am Einsatz des sogenannten "Staatstrojaners" wächst die Kritik: Mehrere Bürgerrechts-Initiativen und Vereine, die sich für IT-Sicherheit einsetzen, wollen Beschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht einlegen, berichten die Online-Portale der Funke-Mediengruppe. Der Bundesverband für IT-Sicherheit Teletrust, in dem sich mehr als 300 Vertreter aus Industrie, Wirtschaft und Verwaltung organisieren, wird demnach noch im Februar eine Verfassungsbeschwerde einreichen. "Durch Maßnahmen wie den Staatstrojaner wird der digitale Industriestandort Deutschland gefährdet", sagte Holger Mühlbauer, Geschäftsführer der Bundesverbands.

Berlin | Die Deutschen geben immer mehr Geld für mobile Anwendungen auf Smartphones oder Tablets aus, sogenannte "Apps". 2017 wurden in Deutschland 1,5 Milliarden Euro mit den kleinen Programmem umgesetzt, fast dreimal so viel wie 2013, als der Umsatz bei 547 Millionen Euro lag. Ein Teil des Umsatzes wurde allerdings auch über Werbung erzielt, teilte der Branchenverband Bitkom mit.

Hamburg | Datenschützer schlagen wegen der immer stärkeren Nutzung digitaler Überwachungstechnik durch deutsche Sicherheitsbehörden Alarm. Die jüngsten Zahlen der Bundesregierung "bestätigen eine beunruhigende Entwicklung zu einer immer umfassenderen digitalen Überwachung durch den Staat", sagte der Hamburger Datenschutzbeauftragte, Johannes Caspar, dem "Handelsblatt" (Sonntagsausgabe). Dabei seien gerade bei der sogenannten Funkzellenabfrage "massenhaft unbeteiligte Personen" betroffen.

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Bonn | Das Bundeskartellamt erhöht den Druck auf Facebook. Amtspräsident Andreas Mundt zeigt sich entschlossen, Konsequenzen aus möglichen Verstößen gegen das Wettbewerbs- und Datenschutzrecht durch das weit verbreitete soziale Netzwerk zu ziehen. "Sollten wir abschließend feststellen, dass ein Missbrauch von Marktmacht vorliegt, werden wir diesen abstellen", sagte Mundt der "Welt" (Freitagsausgabe).

Berlin | Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat die Koalitionsunterhändler von Union und SPD zu einem klaren Bekenntnis für ein digitales Deutschland aufgefordert. "Im Sondierungspapier fehlt eine ernsthafte Strategie und die konkrete Zusage, die notwendigen Finanzmittel bereitzustellen", sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Mittwochsausgabe). Mit "halbherzigem Engagement" lasse sich die Digitalisierung als entscheidende Zukunftsfrage nicht meistern.

Issy-les-Moulineaux | Gernot Bauer, Sportchef von Eurosport, ist von Streaming-Angeboten überzeugt. "Das ist die Zukunft", sagte Bauer der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung". "Ich glaube, dass wir gerade in einer Umbruchphase leben, wo die alte, analoge Welt besteht, die digitale aber mit großen Schritten kommt."

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San Francisco | Im Kampf gegen "Fake News" will Facebook seine Nutzer Nachrichtenseiten nach Vertrauenswürdigkeit bewerten lassen. "We decided that having the community determine which sources are broadly trusted would be most objective", schrieb Facebook-Gründer Mark Zuckerberg am Freitag. "We will now ask people whether they`re familiar with a news source and, if so, whether they trust that source."

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Wiesbaden | 42 Prozent aller deutschen Unternehmen mit Zugang zum Internet und mindestens zehn Beschäftigten haben im Jahr 2017 über einen schnellen Internetanschluss verfügt. Deutschland lag damit wie in den Vorjahren im europäischen Mittelfeld und knapp über dem Durchschnitt aller 28 EU-Mitgliedstaaten (40 Prozent), teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mit. Als schneller Internetanschluss wird ein fester Breitbandanschluss mit einer vertraglich vereinbarten Datenübertragungsrate von mindestens 30 Megabit pro Sekunde definiert.

Washington| Vinton Cerf, der in den siebziger Jahren die Grundlagen des Internets mitentwickelte, hat er vor einem "digital Dark Age", dem digitalen Mittelalter, gewarnt. Mit diesem Begriff wolle er darauf hinweisen, dass "unsere Daten irgendwann verloren gehen werden", sagte er dem "Zeitmagazin". Das sei wirklich beängstigend.

Berlin | Union und SPD wollen den flächendeckenden Ausbau eines Gigabit-Datennetzes in Deutschland erreichen – bis zum Jahr 2025. "Hierfür werden wir die Erlöse aus der Vergabe der UMTS- und 5G-Lizenzen zweckgebunden bereitstellen", heißt es in einem Papier der Fachgruppe "Wirtschaft, Verkehr, Digitalisierung", über das das "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Mittwochsausgaben) berichtet. Die Lizenzvergabe solle mit Ausbauauflagen kombiniert werden, um bestehende Funklöcher zu schließen und 5G dynamisch auszubauen.

Bonn | Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat nach dem Bekanntwerden von IT-Sicherheitslücken bei Prozessoren verschiedener Hersteller zu Updates geraten. Unternehmen und Privatanwender sollten Sicherheitspatches für Betriebssysteme und insbesondere Browser unmittelbar einspielen, sobald sie von den Herstellern zur Verfügung gestellt werden, teilte das BSI am Donnerstag mit. Das gelte auch für mobile Geräte.

Berlin | Die Deutsche Bahn will ihren Wachstumskurs durch den Ausbau der Digitaltechnik auch 2018 weiter fortsetzen. "Die Zukunft des Bahnfahrens ist untrennbar mit der Digitalisierung verbunden", sagte Ronald Pofalla, bei der Bahn als Vorstand für die Infrastruktur zuständig, der "Neuen Westfälischen" (Donnerstagsausgabe). "Mit neuer digitaler Technik schaffen wir die Basis, die Kapazität deutlich zu steigern - ohne neue Gleise zu bauen", so Pofalla.

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Berlin | Jeder dritte Internetnutzer (32 Prozent) in Deutschland nutzt für mehrere Online-Dienste das gleiche Passwort. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Branchenverbands Bitkom. Immerhin fast zwei von drei Internetnutzern (64 Prozent) gaben an, auf mehr als ein Passwort für verschiedene Online-Dienste zu setzen.

Berlin | Die Digitale Wirtschaft sieht mit der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), die ab Mai in allen Mitgliedstaaten der EU gilt, erhebliche Risiken auf die Unternehmen zukommen. "Derzeit entstehen insbesondere international tätigen Unternehmen hohe Kosten für die Umsetzung der DSGVO, da die Überprüfung sämtlicher Datenverarbeitungsprozesse erforderlich ist, um rechtliche Lücken und Anpassungsbedarf zu definieren", sagte der Vorstandschef des Verbands der Internetwirtschaft Eco, Oliver Süme, dem "Handelsblatt" (Donnerstagsausgabe). "Insbesondere für innovative, datengetriebene Geschäftsmodelle wird das Geschäft dadurch nicht unbedingt einfacher." Ähnlich äußerte sich der Präsident des IT-Verbands Bitkom, Achim Berg.

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