Digitalisierung

Münster | Die Deutsche Telekom darf die von ihr angebotenen "StreamOn"-Tarife in der bisherigen Form vorläufig nicht mehr anbieten. Das entschied das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen in Münster in einem Eilverfahren und bestätigte damit die erstinstanzliche Entscheidung des Verwaltungsgerichts Köln. Die Bundesnetzagentur hatte zuvor festgestellt, dass "StreamOn" gegen den europarechtlich verankerten Grundsatz der Netzneutralität sowie gegen europäische Roaming-Regelungen verstößt.

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Hamburg | Der Hamburger Landesdatenschutzbeauftragte Johannes Caspar hat sich skeptisch gegenüber Sprachassistenten wie Amazons "Alexa" oder "Siri" von Apple geäußert. "Ich teile die Befürchtungen des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags", sagte Caspar dem Fachdienst "Tagesspiegel Background Digitalisierung & KI" (Mittwochsausgabe). Probleme würden sich "aus der hohen Zahl von Fehlaktivierungen bei automatischen Sprachassistenten" ergeben.

Menlo Park | Die Führung von Facebook führt Gedankenspiele zu einer Aufspaltung des Unternehmens durch. "Wir denken darüber nach, weil das eine gängige Frage geworden ist", sagte der für den Foto- und Videodienst Instagram verantwortliche Manager Adam Mosseri der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagsausgabe). Einen entsprechenden Notfallplan für den Fall, dass die Marktwächter das verlangen, bereitet er eigenem Bekunden nach allerdings nicht vor.

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Berlin | Die Bundesregierung hat offiziell bestätigt, dass sie das in der vergangenen Wahlperiode gesetzte Breitbandziel deutlich verfehlt. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP-Fraktion hervor, über die das "Handelsblatt" (Montagausgabe) berichtet. "Ende 2018 hatten rund 88 Prozent der Haushalte in Deutschland Zugang zu schnellem Internet mit einer Geschwindigkeit von mindestens 50 Mbit/s", behauptet laut Zeitungsbericht der Parlamentarische Staatssekretär Steffen Bilger darin.

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Berlin | Eine mögliche Klarnamen-Pflicht im Internet stößt beim IT-Verband Bitkom auf Ablehnung. Zur Begründung sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbands, Bernhard Rohleder, dem "Handelsblatt": "Eine Vielzahl von Online-Angeboten setzt voraus, dass die Menschen anonym kommunizieren können, wie etwa Selbsthilfegruppen bei gesundheitlichen Problemen oder Arbeitgeberbewertungsportale."

Berlin | aktualisiert | Der CDU-Innenpolitiker Patrick Sensburg sieht Regulierungsbedarf bei kommerziellen Youtubern. "Wir sollten erkennen, dass wir neuen Medien nicht einfach mit alten Instrumenten begegnen dürfen", sagte der Bundestagsabgeordnete dem "Handelsblatt". Er fügte hinzu: "Wir wollen zum Beispiel gerade, dass jungen Menschen neue Kanäle eröffnet werden, ihre Meinung frei zu artikulieren."

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Wiesbaden | 33 Millionen der insgesamt 39,5 Millionen erwerbstätigen Internetnutzer ab 16 Jahren in Deutschland haben 2018 mit Computern oder computergesteuerten Geräten und Maschinen gearbeitet.

Berlin | Die nach Einführung der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) befürchtete Abmahnwelle für Unternehmen der Digitalwirtschaft ist ausgeblieben. Das geht aus einer noch unveröffentlichten Umfrage des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) unter 237 Experten aus BVDW-Mitgliedsunternehmen hervor, über die das "Handelsblatt" (Dienstagausgabe) berichtet. Demnach haben nur vier Prozent der Befragten (Juni 2018: fünf Prozent) Abmahnungen erhalten, die sich auf die DSGVO stützen.

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Köln | Stark digitalisierte Unternehmen haben in den vergangenen Jahren im Durchschnitt mehr Mitarbeiter eingestellt als weniger digitalisierte Firmen. Das geht aus einer noch unveröffentlichten Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, über welche die "Rheinische Post" berichtet. Demnach haben in den Jahren 2015 bis 2017 rund 62 Prozent der stark digitalisierten Unternehmen zusätzliche Mitarbeiter eingestellt.

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Berlin | Die Datenschutzbeauftragten der Länder haben seit Ende Mai vergangenen Jahres in 75 Fällen Bußgelder wegen Verstößen gegen die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) verhängt. Wie die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf eine Umfrage bei den Behörden berichtet, addieren sich die Bußgelder bislang auf 449.000 Euro, woraus sich eine Durchschnittshöhe von 6.000 Euro ergibt. Dies gehe aus Angaben der Datenschutzbeauftragten aus 14 der 16 Bundesländer hervor, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen hätten sich an der Umfrage nicht beteiligt.

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Berlin | Immer mehr Menschen in Deutschland kaufen ihre Blumen online. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom, die am Donnerstag veröffentlicht wurde. Jeder vierte Online-Käufer (25 Prozent) kaufte demnach schon einmal Blumen im Internet, 2016 waren es 22 Prozent der Befragten.

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Berlin | Digitalpolitiker aus Koalition und Opposition haben sich für eine Begrenzung der Marktmacht von Internetgiganten wie Google oder Facebook ausgesprochen. Sie unterstützen damit eine Forderung der EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager, Dritten den Zugang zu den Daten dominanter Digitalkonzerne zu verschaffen: "Europa benötigt ein modernes Datenrecht, das Innovationen ermöglicht, die Persönlichkeitsrechte der Menschen schützt und Unternehmen faire Wettbewerbsbedingungen bietet. Der Vorstoß aus Brüssel ist deshalb richtig", sagte der digitalpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Jens Zimmermann, dem "Handelsblatt".

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Wiesbaden | Rund 20 Millionen Menschen in Deutschland kaufen Bücher, Zeitungen und Zeitschriften einschließlich digitaler Ausgaben über das Internet.

Berlin | Trotz der militärischen Niederlage des "Islamischen Staats" (IS) nimmt die digitale Propaganda der Terrormiliz zu. Das berichtet der "Spiegel" in seiner neuen Ausgabe. Wie aus einer internen Analyse der Polizei hervorgeht, agieren gerade deutsche IS-Unterstützer "extrem dynamisch".

San Francisco | Der gebürtige Leipziger KI-Forscher Richard Socher, einer der meistzitierten Forscher im Bereich der maschinellen Sprachverarbeitung, sieht den Forschungsstandort Deutschland im Hintertreffen. "Ich habe mich oft gefragt, ob ich mit den gleichen Ideen, die ich in Stanford verfolgt habe, auch in Deutschland hätte erfolgreich sein können", sagte Socher der Wochenzeitung "Die Zeit". Er glaube das leider nicht.

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KOMMUNALWAHL 2020

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Report-K berichtet intensiv über die Kommunalwahl am 13. September 2020. Hier finden Sie alle Informationen rund um die Kommunalwahl, Interviews mit Kandidatinnen und Kandidaten. 2020 wählt Köln einen neuen Rat, 9 Bezirksvertretungen, den Integrationsrat und eine oder einen Oberbürgermeisterin oder Oberbürgermeister. Hier finden Sie alle Infos zur Kommunalwahl 2020 in NRW >

Kölner Karneval

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Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

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Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

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