Digitalisierung

Berlin | Die Start-up-Holding Rocket Internet plant acht Monate nach dem eigenen Börsengang laut eines Berichts angeblich zwei IPOs aus dem Firmenportfolio: Für die vor Kurzem neu gegründete Global Fashion Group und die Global Online Takeaway Group seien die Vorbereitungen für den Gang auf das Parkett angelaufen, berichtet das "manager magazin" in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe.

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Berlin | Google-Chef Larry Page übt scharfe Kritik am europäischen Widerstand gegen technischen Fortschritt: "Gerade in Europa scheint es leicht, die grundlegende Physik einer Frage zu ignorieren und zu behaupten, es ist schon in Ordnung, wenn Dinge hier doppelt so viel kosten wie anderswo. Diese Haltung macht mir große Sorgen, weil sie Unternehmern die Arbeit erschwert", sagte Page der Wochenzeitung "Die Zeit". Auch die Bedingungen für Tech-Firmen in Europa kritisiert Page offen: "Wäre ich heute Jungunternehmer und hätte die Wahl, meine Internetfirma in Deutschland oder im Silicon Valley aufzumachen, mir fiele die Entscheidung nicht schwer", so der Google-Chef.

Dortmund | Der Journalistik-Professor Frank Lobigs von der Technischen Uni­versität Dortmund hat jene Verlage scharf kritisiert, die an Googles 150 Millionen Euro schwerem Programm zur Förderung es digitalen Journalismus teilnehmen. In einem Debattenbeitrag für das Nachrichtenmagazin "Focus" schreibt Lobigs: "Wie im Teufelspakt des Dr. Faustus geht es um Verjüngung und neues Leben, das sich die Verlage mit den Google-Millionen verschaffen wollen. Wie im faustischen Pakt geht es im Gegenzug aber vielleicht auch um die journalistische Seele."

Los Gatos | Reed Hastings, CEO und Gründer der Video-Onlineplattform Netflix, will künftig verstärkt außerhalb der USA TV-Serien produzieren: Auch in Deutschland seien Produktionen geplant. "Wir haben zwar noch nichts Passendes gefunden, schauen uns aber intensiv um", sagte Hastings dem "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe) Die Produktionsoffensive ist Teil des Programms, mit dem der 54-Jährige Netflix zu einem globalen TV-Unternehmen ausbauen will. Bis Ende 2016 soll der Dienst "in allen 200 Ländern der Welt" vertreten sein.

Berlin | Der zunehmende Einsatz von Robotern und anderen Technologien gefährdet 59 Prozent der Arbeitsplätze in Deutschland. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Bank "ING-Diba", die der "Welt" vorliegt. Demnach könnten von den 30,9 Millionen Beschäftigten, die in der Untersuchung berücksichtigt werden, mittel- und langfristig 18 Millionen durch Maschinen und Software ersetzt werden.

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Köln | Der Kindersender Super RTL bringt kommenden Dienstag unter dem Namen Kividoo ein Video-Onlineportal auf den Markt, das sich ausschließlich an drei bis 13-Jährige richtet. Das berichtet das "Handelsblatt" (Montagsausgabe) unter Berufung auf den Sender. Demnach wird Kividoo zunächst mehr als 3.500 Serienepisoden anbieten.

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Frankfurt | Darren Huston, der Vorstandsvorsitzende des Reisekonzerns Priceline, sieht die Urlaubsbranche wegen vermehrter Buchungen durch Smartphones vor einem Umbruch. "Das Aufkommen von mobilen Buchungen ist die seit vielen Jahren größte Veränderung in der Reisebranche", sagte Huston im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z./Mittwochsausgabe). Es gehe um mehr als bloß um den Wechsel vom Desktop-Computer zum Telefondisplay.

Berlin | Die Mozilla Foundation hat zwei Sicherheitslücken im Firefox-Browser geschlossen. Die Lücken, die in den Firefox-Versionen vor Version 37.0.1 vorhanden sind, erlaubten es Angreifern aus dem Internet, beliebigen Programmcode auszuführen oder Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen, wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) am Dienstag mitteilte.

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Berlin | Schadsoftware in Form von Trojanern und Würmern ist derzeit die größte Gefahr im Internet. Das berichtet der Digitalverband Bitkom. Trojaner führen auf befallenen Geräten unbemerkt gefährliche Aktionen aus, während sich Würmer selbst über das Internet verbreiten und infizierte Rechner beschädigen.

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Berlin | Deutschland verschläft die digitale Revolution: Die deutsche Volkswirtschaft nutzt digitale Technologien weit weniger stark als andere führende Wirtschaftsnationen und verschenkt dadurch Wachstumspotential. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Unternehmensberatung Accenture, die der "Welt" vorliegt. In der Analyse von 17 Volkswirtschaften landete Deutschland auf Platz neun - nur knapp vor China.

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Berlin | Zwei Drittel aller Haushalte in Deutschland haben Zugang zu besonders schnellem Internet mit mehr als 50 Mbit pro Sekunde. Das belegen nach einem Bericht von "Bild am Sonntag" aktuelle Zahlen, die der TÜV Rheinland erhoben hat. Die Zahl der schnellen Internetanschlüsse stieg demnach um 11 Prozent gegenüber 2014. Deutschland erreiche damit in Europa mit die höchste Dynamik beim Breitbandausbau.

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San Francisco | Apple will seine digitale Armbanduhr "Apple Watch Sport" in Deutschland ab 399 Euro aufwärts verkaufen. Das wurde am Montag bei der Präsentation neuer Produkte des Unternehmens bekannt. Die normale "Apple Watch" soll zwischen 649 und 1249 Euro kosten.

San Francisco | Die US-Onlineplattform Pinterest, eine Art digitale Pinnwand für Fotos aus dem Netz, hat kein Interesse daran, bald an die Börse zu gehen – und damit dem Beispiel zahlreicher Technologieunternehmen aus dem Silicon Valley zu folgen.

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Berlin | Fast jeder dritte Smartphone-Nutzer (29 Prozent) möchte laut einer Umfrage künftig mit seinem Handy für Fahrten in Bus, Bahn, Taxi, Fernbus oder Mitfahrzentrale bezahlen. Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es sogar 35 Prozent, bei den 50- bis 64-Jährigen immer noch 24 Prozent, wie die repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom ergab. Knapp jeder vierte Befragte (24 Prozent) würde außerdem gerne Parktickets mit dem Smartphone zahlen.

Berlin | Von den deutschen Smartphone-Besitzern nutzen im Schnitt nur noch 39 Prozent die SMS-Textnachrichten. Das ergab eine Yougov-Umfrage für Handytick.de, aus der "Bild" (Samstag) zitiert. Danach sind es bei den Jüngeren (18 bis 24 Jahre) nur noch 22 Prozent.

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