Digitalisierung

Düsseldorf | Anlässlich des von Bundesbildungsministerin Johanna Wanka in Berlin vorgestellten Konzepts „Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft“, einem Digitalpakt des Bundes für die Schulen, erklärt Schulministerin Sylvia Löhrmann in Düsseldorf: „Es ist gut, dass der Bund seine gesamtstaatliche Verantwortung für die Bildung erkennt. Ich habe immer dafür plädiert, dass angesichts der stetig wachsenden sozialpolitischen Dimension von Bildung das Kooperationsverbot für den schulischen Bereich aufgehoben werden muss, damit der Bund sich wieder stärker an der Finanzierung guter Bildung im Bereich Schule beteiligen kann. Ich sehe das Angebot nun als ersten Schritt, dem hoffentlich noch weitere folgen, zum Beispiel Bundesinvestitionen in den Ganztag, in die Schulsozialarbeit oder in multiprofessionelle Teams bei der Inklusion.“

Düsseldorf | Im Rahmen des Open.NRW-Kongresses gab das Ministerium für Inneres und Kommunales Nordrhein-Westfalen bekannt, dass ab dem 1. Januar 2017 die Geobasisdaten des Landes kostenlos online abrufbar sein werden.

Berlin | Der Anteil der Bundesbürger, die das Smartphone zum Onlineshopping nutzen, ist laut einer Umfrage auf 39 Prozent gestiegen und hat sich damit innerhalb von zwei Jahren fast verdoppelt. In der Erhebung von Bitkom Research im Auftrag des Branchenverbands Bitkom gaben 27 Prozent der Befragen an, zudem das Tablet zum Onlineshopping von Produkten, Dienstleistungen oder Digitalen Angeboten zu nutzen. Einkäufe via Laptop (64 Prozent) oder Desktop-PC (50 Prozent) sind dagegen rückläufig.

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Berlin | In der digitalen Wirtschaft stoßen Überlegungen der Bundesregierung auf Kritik, großen Internetunternehmen wie Google strengere Auflagen für ihre Geschäfte aufzuerlegen. Zwar sei es sinnvoll, das Wettbewerbsrecht an die geänderten Marktbedingungen und die Besonderheiten der digitalen Wirtschaft anzupassen: Eine "Lex Google" lehne er jedoch ab, sagte der Hauptgeschäftsführer des IT-Verbands Bitkom, Bernhard Rohleder, dem "Handelsblatt". Es dürften nicht einzelne Unternehmen in diesem "extrem dynamischen und schnelllebigen Umfeld" reguliert werden

Berlin | Einflussreiche Politiker der Grünen fordern einen härteren Umgang mit mächtigen Internetkonzernen wie Google und Facebook. In einem Antrag für den Bundesparteitag Mitte November wird ein Gesetz auf deutscher und europäischer Ebene gefordert, dass die Aufspaltung mächtiger Unternehmen ermöglicht, auch wenn sie ihre Marktmacht gar nicht missbraucht haben: "Wir wollen sicherstellen, dass sich eine übergroße Marktmacht nicht von einem Bereich auf weitere ausdehnen kann", heißt es in dem Papier, das der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vorliegt. Darum fordern sie eine "missbrauchsunabhängige Entflechtungsmöglichkeit im Kartellrecht".

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Berlin | In der Debatte um Hasskommentare im Internet fordern die deutschen Datenschutzbehörden von der Politik, den Druck auf das soziale Netzwerk Facebook zu erhöhen. Facebook versuche, die Nutzer gegen "das Unwesen der Hasskommentare" in Stellung zu bringen und sehe diese durch verbales Dagegenhalten, die sogenannte Counter Speech, selbst in der Pflicht: "Eine sofortige Löschung der Kommentare durch freiwillige Selbstverpflichtung dagegen bleibt intransparent und wenig erfolgreich", sagte der für Facebook bundesweit zuständige Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar dem "Handelsblatt".

Berlin | Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) hat es begrüßt, dass der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar per Verwaltungsanordnung der Facebook-Tochter WhatsApp verboten hat, Daten deutscher Nutzer des sozialen Netzwerks zu erheben und zu speichern. "Wir sehen uns durch die Anordnung des Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz bestätigt. Sie bestärkt die kritische Ansicht der Marktwächterexperten zur Datenübertragung von WhatsApp an Facebook", sagte der VZBV-Jurist Christopher Kunke aus dem Marktwächter-Team "Nutzergenerierte Inhalte" in der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen dem "Handelsblatt".

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Berlin | Soziale Netzwerke löschen rechtswidrige Hasskommentare unterschiedlich schnell. Das ist das Ergebnis einer Studie des länderübergreifenden Kompetenzzentrums für Jugendschutz im Internet, jugendschutz.net, dass die Beschwerdemechanismen von Social-Media-Plattformen mit 622 strafbaren Beiträgen überprüfte. Demnach löschte oder sperrte Facebook 46 Prozent der gemeldeten strafbaren Inhalte, bei YouTube führte eine von zehn Meldungen zur Löschung, bei Twitter eine von hundert.

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Berlin | Im Kampf gegen Straftaten und Hassrede im Internet haben die Grünen die Bundesregierung aufgefordert, das soziale Netzwerk Facebook stärker als bisher in die Pflicht zu nehmen. "Vor allem brauchen wir klare vom Staat definierte Spielregeln statt windiger Vereinbarungen auf der Basis von Freiwilligkeit", sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Dieter Janecek, dem "Handelsblatt". "Fakt ist: Unser Rechtsstaat hat vor Facebook kapituliert und sich auf einen Scheindeal freiwilliger Vereinbarungen eingelassen, die schädlich für unser Zusammenleben sind", kritisierte der Grünen-Politiker.

Sunnyvale | Der US-Internetdienstleister Yahoo hat einen Hacker-Angriff bestätigt, bei dem Ende 2014 Daten von mindestens 500 Millionen Nutzern gestohlen wurden.

Berlin | Bund, Länder und Gemeinden verschlafen nach Ansicht des Nationalen Normenkontrollrats (NKR) die Digitalisierung und vergeuden damit jährlich mehrere Milliarden Euro.

Berlin | BundeswirtschaftministerSigmar Gabriel fordert ein großes Digitalprogramm.

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Genf | 47 Prozent der Weltbevölkerung werden Ende 2016 einen Zugang zum Internet haben. Das teilte die Internationale Fernmeldeunion (ITU) am Donnerstag in Genf unter Berufung auf eigene Prognosen mit. Demnach würden zum Jahreswechsel 3,5 Milliarden Menschen online sein und damit 300 Millionen Mehr als Ende 2015. Den höchsten Anteil von "Onlinern" gibt es mit 98,2 Prozent auf Island, gefolgt von Luxemburg (97,3 Prozent) und Andorra (97 Prozent), während Norwegen und Dänemark von den Spitzenplätzen verdrängt wurden.

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Berlin | Die künftige Berliner Landesregierung soll sich nach Vorstellung der Grünen verstärkt um den digitalen Umbau der Wirtschaft in der Hauptstadt bemühen.

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Luxemburg | Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat sich grundsätzlich gegen die sogenannte Störerhaftung ausgesprochen: Ein Geschäftsinhaber, der der Öffentlichkeit kostenlos ein WLAN zur Verfügung stelle, sei für Urheberrechtsverletzungen eines Nutzers nicht verantwortlich - ihm könne jedoch durch eine Anordnung aufgegeben werden, sein Netz durch ein Passwort zu sichern, um diese Rechtsverletzungen zu beenden oder ihnen vorzubeugen, urteilte der EuGH am Donnerstag.

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KOMMUNALWAHL 2020

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Report-K berichtet intensiv über die Kommunalwahl am 13. September 2020. Hier finden Sie alle Informationen rund um die Kommunalwahl, Interviews mit Kandidatinnen und Kandidaten. 2020 wählt Köln einen neuen Rat, 9 Bezirksvertretungen, den Integrationsrat und eine oder einen Oberbürgermeisterin oder Oberbürgermeister. Hier finden Sie alle Infos zur Kommunalwahl 2020 in NRW >

Kölner Karneval

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Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

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Designer*innen-Gespräche

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Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

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