Digitalisierung

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Berlin | Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) warnt vor einer Zunahme der Cyber-Angriffe aus China und Russland. Das belegt der "Verfassungsschutzbericht 2016" der "Bild" (Dienstagausgabe) nach eigenen Angaben vorliegt. Darin heißt es: "Russland und China wurden mehrfach als Angreifer erkannt."

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Berlin | Mit scharfer Kritik haben Verbände der Digitalwirtschaft auf einen Vorstoß von Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) zur Regulierung der Algorithmen von Internetkonzernen reagiert. "Mit diesem Vorschlag sendet die Bundesregierung das völlig falsche Signal an internationale Investoren, die digitale Wirtschaft und Tech-Start-ups in Deutschland", sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder dem "Handelsblatt". Das Bundesjustizministerium schaffe Verunsicherung, wo Planungssicherheit gebraucht werde.

Berlin | Der Vorschlag von Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD), den Einsatz von Algorithmen in digitalen Lebensbereichen strengen gesetzlichen Vorgaben zu unterwerfen, stößt auf Zustimmung bei Verbraucherschützern.

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Köln | Sieben Wochen vor Beginn des weltweit größten Events für Computer- und Videospiele meldet die Gamescom den Ausverkauf der Tickets für Freitag. Nachdem bereits Mitte Mai keine Samstags-Tagestickets für Privatbesucher im gamescom Online Ticket-Shop mehr verfügbar waren, heißt es jetzt auch für den gamescom-Freitag: Nichts geht mehr.

Berlin | Der Verband der Internetwirtschaft (Eco) hält die Änderungen am sogenannten Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) von Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) für unzureichend: "Die von zahlreichen Kritikern ebenso wie von uns erhobenen verfassungsrechtlichen Bedenken, ob der Bund über die nötige Kompetenz zu einem solchen Gesetz überhaupt verfügt, bestehen nach wie vor", sagte Eco-Vorstand Oliver Süme dem "Handelsblatt" (Dienstag). "Es ist davon auszugehen, dass diese Fragestellungen gerichtlich geklärt werden müssen." Nach Kritik an dem geplanten Gesetz gegen Hass und Hetze im Internet hatten sich Union und SPD auf mehrere Änderungen verständigt.

Brüssel | Die EU-Kommission hat eine Rekord-Wettbewerbsstrafe in Höhe von 2,4 Milliarden Euro gegen Google verhängt. Google habe seine marktbeherrschende Stellung als Suchmaschine durch unzulässige Vorzugsbehandlung des eigenen Preisvergleichsdienst missbraucht und so Konkurrenten bei der Online-Produktsuche benachteiligt, teilte die Brüsseler Behörde am Dienstag mit.

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Berlin | Die Große Koalition hat sich in letzter Minute auf die Abschaffung der sogenannten Störerhaftung geeinigt, die den Weg frei machen soll für mehr kabelloses Internet (WLAN) in Cafés und Hotels. Das schreibt das "Handelsblatt" in seiner Dienstagausgabe unter Berufung auf informierte Kreise. Demnach hatte Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) am Montagmittag persönlich mit den Fraktionsvorsitzenden von Union und SPD gesprochen und eine Einigung erzielt.

Berlin | 29 Prozent der deutschen Internetnutzer ab 14 Jahren schauen Spielfilme und Serien über kostenpflichtige Video-Streaming-Dienste. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Branchenverbands Bitkom. Im Vorjahr waren es 25 Prozent.

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Berlin | Die Große Koalition will sich noch in dieser Woche auf Änderungen des Gesetzentwurfs zur Bekämpfung von Hasskommentaren und Verleumdung im Netz verständigen. Danach soll das sogenannte Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) von Justizminister Heiko Maas in der letzten Plenarwoche vor der Wahl beschlossen werden: "Die Koalitionsspitzen sind sich darin einig, dass wir auf jeden Fall ein Gesetz machen wollen", sagte der SPD-Rechtspolitiker Johannes Fechner dem "Handelsblatt". Daher sei er optimistisch, dass die Koalition eine Lösung der noch kritischen Punkte in dieser Woche hinbekommen werde.

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Berlin | Junge Deutsche verbringen täglich fast sieben Stunden im Internet. Das ist dreimal so viel wie ältere Bundesbürger, wie aus einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY hervorgeht, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichten. Den Ergebnissen zufolge nutzen Deutsche im Alter von 21 bis 30 Jahren 6,9 Stunden pro Tag Internetfunktionen, zu denen nicht nur das Surfen per Browser, sondern zum Beispiel auch Apps und Spiele zählen.

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Berlin | Die Betreiber von sogenannten Messengerdiensten schließen eine Zusammenarbeit mit deutschen Sicherheitsbehörden zur Strafverfolgung oder Terrorismus-Abwehr aus. Das berichtet die "Welt am Sonntag". Im Gegensatz zu Telekommunikationsanbietern wie Telekom oder Vodafone sind Messengerdienste wie Whatsapp oder Threema bislang noch nicht gesetzlich verpflichtet, Polizei- oder Verfassungsschutzbehörden bei Ermittlungsverfahren den Zugang zu Kommunikation von Nutzern zu erlauben.

Berlin | Mit Blick auf künftige Wahlen wollen die Länder-Justizminister in den Kampf gegen Meinungsmanipulation im Internet ziehen. Die Initiative kommt aus Sachsen-Anhalt: Justizministerin Anne-Marie Keding (CDU) will per Gesetz verhindern, dass programmierte Roboter im Internet massenhaft den "demokratischen Meinungsbildungsprozess untergraben und manipulieren", berichtet die "Mitteldeutsche Zeitung" (Freitagsausgabe). Im Visier hat die Ministerin "Social Bots", die automatisch politische Debattenbeiträge auf Facebook, Twitter und anderen Plattformen versenden.

Berlin | Der Hauptgeschäftsführer des Digitalverbandes Bitkom, Bernhard Rohleder, hat davor gewarnt, die Datenschutz-Bemühungen von Unternehmen wie WhatsApp "leichtfertig" aufs Spiel zu setzen.

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Berlin | Die Deutsche Bahn (DB) will ihre Bahnhofsprojekte jetzt digital planen. Alle kleinen und mittleren Verkehrsstationen sollen nun mit der Methode „Building Information Modeling“ (BIM) geplant und gebaut werden – und das mit einer 360-Grad-Ansicht. Das BIM-Pilotprojekt soll erstmals in Hösel, ein Stadtteil von Ratingen, starten.

Berlin | Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages erhebt in einem Gutachten verfassungsrechtliche Bedenken gegen das "Netzwerkdurchsetzungsgesetz" (NetzDG) von Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD), mit dem die Große Koalition gegen Hass-Kommentare und Falschmeldungen im Netz vorgehen will. Der Eingriff des NetzDG in das Grundrecht der Meinungsfreiheit sei nicht gerechtfertigt, weil das Gesetz unbestimmte Begriffe wie "Fake-News" oder "Hate-Speech" nicht definiert und weil weder für die Anbieter noch die Nutzer effektive Rechtsschutzmöglichkeiten gegen unberechtigte Löschungen bestehen, so die Rechtsexperten des Bundestags, berichtet die "Bild" (Dienstag). Die Höhe der Bußgeldandrohung gegen Netzbetreiber sei unverhältnismäßig und werde zu einem "Overblocking" (vorauseilendes Löschen) führen.

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80 unterschiedliche Gruppen, vom Traditionskorps, Frack- und Familiengesellschaften, Tanzgruppen, Bands oder die Macher des alternativen Karnevals erzählten Ihre Geschichten bei der Karnevalsplauderei 2018 von report-K / Internetzeitung Köln. Diese finden Sie alle in der Karnevalzeitung der jecken Beilage von report-K.

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