Digitalisierung

San Francisco | John Collison, Gründer des kalifornischen Bezahldienstleisters Stripe, fordert mehr Wettbewerb im Internet. "Die Online-Wirtschaft ist heute viel zu sehr geprägt von einer Hand voll großer Konzerne", sagte Collison dem "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe) mit Blick auf die Marktmacht von Tech-Giganten. "Das ist ungesund für das Internet."

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Köln | Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat weitere Haushaltsmittel bereitgestellt, um die Digitalisierung im Land voranzutreiben. Mit etwas mehr als einer dreiviertel Million Euro sollen vier weitere Netzwerke für die digitale Wirtschaft gefördert werden.

Montabaur | United-Internet-Chef Ralph Dommermuth will den Ausbau des nächsten Mobilfunkstandards 5G durch eine Kooperation mit Gemeinden und anderen Dienstleistern vorantreiben. Das sagte Dommermuth dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe). Bei einem solchen Co-Invest-Modell könnten die Städte und Kommunen demnach etwa die Flächen für die Antennen zur Verfügung stellen, Dienstleister die Technik aufbauen und 1&1 das Netz betreiben, was der Telekommunikationsanbieter dann auch anderen zur Verfügung stellen würde.

Köln | Der Handelskonzern Rewe erwartet von der Fußballweltmeisterschaft einen spürbaren Umsatzschub. "Spielt die deutsche Mannschaft gut, hebt das eindeutig die Konsumstimmung. In den Wochen der Weltmeisterschaft rechnen wir für unsere Filialen mit einem Mehrumsatz von mindestens zwei Prozent", sagte der Vorstandsvorsitzende Lionel Souque der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstagsausgabe).

Berlin | Zwei Drittel der Unternehmen in Deutschland sehen sich durch die neuen EU-Datenschutzregeln behindert. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Branchenverbands Bitkom. Demnach sehen 63 Prozent der Unternehmen die Datenschutzanforderungen als problematisch, wenn neue Technologien zum Einsatz kommen sollen.

Berlin | Der Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand der Unions-Bundestagsfraktion (PKM), Christian von Stetten (CDU), hat die Bundesregierung wegen ihres Umgangs mit der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) kritisiert. Er fürchte eine Abmahnwelle, die ab Freitag vor allem Vereine und Mittelständler treffen werde, sagte von Stetten der "Heilbronner Stimme" (Donnerstagsausgabe). "Zwei Jahre hatte die Bundesregierung Zeit, sich vorzubereiten und den `Abmahnvereinen` und `Abmahnanwälten`, so wie im Koalitionsvertrag vorgesehen, rechtzeitig vor Inkrafttreten der neuen europäischen Datenschutzgrundverordnung am 25. Mai das Handwerk zu legen."

Brüssel | Facebook-Chef Mark Zuckerberg ist bei einer Anhörung am Dienstagabend in Brüssel den Fragen der Fraktionschefs des EU-Parlaments ausgewichen.

Berlin | Holger Bingmann, Präsident des Groß- und Außenhandelverbandes BGA, sieht viele Unternehmen wegen der neuen, ab dem 25. Mai europaweit geltenden Datenschutzverordnung (DSGVO) verunsichert - und fordert eine engere Abstimmung der Datenschutzbehörden der Länder untereinander. Bingmann sagte der "Heilbronner Stimme" (Mittwoch): "Das neue EU-Datenschutzrecht sorgt für viel Verunsicherung bei den Unternehmen.

Berlin | Rund neun von zehn Jugendlichen nutzen täglich soziale Online-Dienste und geben dadurch persönliche Daten preis. Viele wünschen sich einen besseren Datenschutz – nur bezahlen wollen sie dafür kaum, so eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Für die Erhebung befragten die IW-Wissenschaftler 3.000 Schüler zwischen 14 und 21 Jahren – die sogenannten Digital Natives – nach ihrer Nutzung sozialer Dienste.

Berlin | Datenschützer in Deutschland kritisieren die EU wegen möglicher neuer Übergangsfristen für die Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). EU-Justizkommissarin Vera Jourova hatte Unternehmen in Aussicht gestellt, es könne noch bis zu zwei Jahren dauern, bis alle die ab 25. Mai geltende DSGVO übernommen haben müssten. "Im Rechtsstaat ist die Exekutive an die Gesetze gebunden und steht nicht über ihnen. Damit ist eine weitere zweijährige Frist nicht nur unangemessen und für die Akzeptanz der Regelungen schädlich, sondern auch rechtlich unzulässig", sagte der Hamburger Datenschutzbeauftragte, Johannes Caspar, dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). "Die Aufsichtsbehörden können künftig von Betroffenen als auch von Verbänden verklagt werden, wenn Sie den Beschwerden nicht nachgehen." Auch die Datenschutzbeauftragte von Schleswig-Holstein, Marit Hansen, erteilte dem Vorstoß Jourovas eine klare Absage.

München | Der Aufsichtsratschef von ProSiebenSat.1 Media, Werner Brandt, hat wieder mehr Investitionen in heimische Produktionen angekündigt. "Wir setzen wieder mehr auf lokale Programme und werden hier unsere Investitionen erhöhen", sagte Brand der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstagsausgabe). Er fügte an: "Eine wieder stärkere Ausrichtung auch auf Nachrichten wird intern diskutiert."

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Forscher aus Deutschland wollen den Zugang zum schnellen Internet verbessern. In Fokus steht derzeit in der Diskussion vor allem der ländliche Raum. Optische Freistrahl-Datenübertragungen könnten eine Lösung sein, wie nun eine erfolgreiche Simulation in Süddeutschland zeigt.

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Das Internet startete vor fast 30 Jahren. Zehn Jahre später begann das World Wide Web seinen weltweiten Siegeszug als Massenmedium. Inzwischen liegt die Durchdringung in NRW bei fast 100 Prozent. Nun will das Statistische Landesamt Daten zur Internetnutzung erheben und sucht Freiwillige.

Unterföhring | Der Chef des Medienkonzerns ProSiebenSat.1, Conrad Albert, sieht sich durch die strenge Regulierung der TV-Sender in Deutschland gegenüber Internetriesen benachteiligt. "Wir sind ungleichen Bedingungen unterworfen im Vergleich zu unseren internationalen Mitbewerbern", sagte der Manager dem "Handelsblatt". Man werde jeden Tag von mehr als 20 Aufsichtsgremien kontrolliert.

Brüssel | EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager ist davon überzeugt, dass der Internetkonzern Google der verhängten Rekord-Strafe von 2,4 Milliarden Euro nicht entgehen kann. "Ich bin zuversichtlich, dass wir den Rechtsstreit gegen Google gewinnen", sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). "Die 2,4 Milliarden Euro werden dann auf die Mitgliedstaaten verteilt - nach dem Schlüssel, der auch für die Beitragszahlungen gilt."

REPORT-K LIVESTREAM

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Verfolgen Sie das 1. Highligt der neuen Session 2019
Die Proklamation von Jan und Griet 2019 des Reiterkorps Jan von Werth im Report-K Livestream aus der Kölner Flora
Freitag 16. November 2018
Ab 20:20 Uhr

Report-K Karnevalsplauderei

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Karnevalsplauderei 2018

Der Oktober ist die Zeit der Vorstellabende und der Künstler, die Ihre neuen Programme oder Titel zeigen. Report-K stellt rund 40 Künstler im Videointerview vor, jeden Tag ein anderer Redner, Band oder Musiker.

Mathias Nelles

Knubbelisch vum Klingelpütz

Hanak – Micha Hirsch

Volker Weininger – Der Sitzungspräsident

Thomas Cüpper – Et Klimpermännchen

Zwiegespräch – Botz un Bötzje

Ne joode Jung – Holger Quast

Cat Ballou

Druckluft – Dicke Backen

Planschemalöör

Beckendorfer Knallköpp

Schlappkappe

Ehrenamtspreis Köln 2018

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Die Kölner Ehrenamtspreisträger 2018

In einer Multimedia-Reportagereihe beschäftigte sich report-K Redakteur Ralph Kruppa im Vorfeld des Kölner Ehrenamtstages am 2. September 2018 mit den Gewinnern des Ehrenamtspreises der Stadt Köln in den Kategorien Einzelpersonen und Vereine/Initiativen. Ergebnis ist eine Serie, die eine beeindruckende Vielfalt an Themen sowie einen Einblick in die Geschichten der einzelnen gewürdigten Persönlichkeiten zeigt.

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