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Agentur für Sprunginnovation will mehr Freiheit von Bürokratie

Leipzig | Die Agentur für Sprunginnovation fordert mehr Freiheit von Bürokratie. Bisher müsse die Bundesagentur auch hochqualifizierte Entwickler nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes bezahlen, die Zusammenarbeit zwischen den Ministerien laufe ebenfalls nicht optimal, sagte Geschäftsführer Rafael Laguna de la Vera der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Die Agentur wurde auf Betreiben von Bundeskanzlerin Angela Merkel gegründet.

Seit 2019 soll sie Entwicklungsprojekte fördern, die vollkommen neue Produkte hervorbringen. Derzeit arbeitet sie zum Beispiel auf Medikamente hin, die Viren besser bekämpfen können. Zuletzt hatte Merkel selbst kritisiert, dass die Agentur über zu wenig Freiraum verfüge und zu sehr nach den Bedingungen des Bundesrechnungshofs arbeite.

"Es hat sich ein System der Entmenschlichung entwickelt: Wir schaffen so kleinteilige Prozesse, dass fast jeder Schritt maschinell entschieden werden kann", sagte Laguna der FAS. "Jegliche Erfahrung wird ausgeschaltet, jegliches Bauchgefühl, alle langjährigen Partnerschaften". Dabei seien es diese Dinge, die in der Wirtschaft Erfolg bringen. Als er die Agentur gegründet habe, habe er ihr nicht mal die nötige Internetadresse ohne größeren bürokratischen Aufwand zur Verfügung stellen können.

In der FAS bemängelte Laguna die Denkweise der deutschen Verwaltung: "Wir versuchen, nicht zu scheitern - und dann scheitern wir stattdessen in kleinen Schritten." Der ehemalige Unternehmer wünscht sich für seine Agentur ein eigenes Budget, welches über mehrere Jahre ausgegeben werden kann. "Ich habe Hoffnung, dass Frau Merkel noch etwas macht und dass wir im nächsten Koalitionsvertrag stehen", sagte Laguna.

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