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BSI rät bei Hackerangriffen von Schweigegeld-Zahlungen ab

Berlin | Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor Schweigegeldzahlungen im Fall von Datendiebstählen wie dem beim Mobilitätsdienst Uber. "Ähnlich wie bei Ransomware, also Verschlüsselungs- oder Erpressungstrojanern, rät das BSI von Zahlungen an Kriminelle ab", sagte die Behörde der "Welt" (Donnerstagausgabe). "Dadurch wird nicht nur die Organisierte Kriminalität finanziert, das Opfer kann sich auch nicht sicher sein, dass die Daten entschlüsselt oder im Falle von Uber tatsächlich vernichtet werden."

Ohnehin seien Unternehmen in Deutschland verpflichtet, im Fall eines solchen Datenlecks die zuständigen Behörden zu informieren. "Das Unternehmen sollte Strafanzeige stellen, die Nutzer informieren und eine freiwillige Meldung beim BSI abgeben (zusätzlich zu einer etwaigen Pflichtmeldung bei der Aufsichtsbehörde)", teilte das Bundesamt weiter mit. Uber hatte in der Nacht zum Mittwoch öffentlich gemacht, dass bereits vor über einem Jahr Daten von rund 57 Millionen Nutzern und Fahrern gestohlen worden waren.

Den Hackern sollen 100.000 Dollar Schweigegeld gezahlt worden sein.

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