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Bericht: Russische Hacker verstärken Angriffe in Deutschland

Berlin | In den vergangenen Monaten haben russische Hackergruppen laut eines Zeitungsberichts verstärkt Regierungen, politische Organisationen und Medienhäuser in Deutschland, Frankreich und Belgien angegriffen. Seit Mitte 2018 sei ein "signifikanter Anstieg" von Aktivitäten der Hackergruppen "APT28" und "Sandworm" festgestellt worden, die der russischen Regierung zugeordnet werden, teilte die US-Cybersicherheitsfirma FireEye der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitagsausgabe) mit. Es könne den Hackern darum gehen, "Daten zu veröffentlichen, die bestimmten politischen Parteien oder Kandidaten vor der Europawahl schaden", sagte Benjamin Read, der Direktor des Cyberspionage-Teams von FireEye, der Zeitung.

Auch die Cybersicherheitsfirma Trend Micro habe in den vergangenen sechs Monaten "verstärkte Aktivitäten" von "APT28" beobachtet. Betroffen seien "politische Stiftungen und gemeinnützige Organisationen mit dem Ziel der Demokratieförderung in Belgien und Deutschland", berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" weiter. In der Vergangenheit wurden "APT28" unter anderem Angriffe auf den Bundestag, auf die Demokratische Partei im US-Präsidentschaftswahlkampf, die NATO und die Wahlkampagne von Emmanuel Macron angelastet.

Das Ziel der Hackergruppe ist laut Analysten die Spionage. Im Unterschied dazu wird der Gruppe "Sandworm" nachgesagt, Sabotageakte durchzuführen. Die Gruppe wird unter anderem verantwortlich gemacht für Hackerangriffe auf Kraftwerke in der Ukraine sowie auf ukrainische Medienhäuser, die nicht eine Ausspähung, sondern die Zerstörung der betroffenen Infrastruktur zum Ziel hatten.

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