Wirtschaftsnachrichten Digitalisierung

27072018_Gewinnuebergabe_Evopark

v.l.n.r.: Thomas Bilich – Product Owner bei Daimler AG; David Neef, Partnership Director bei Plug and Play Tech Center; Sven Lackinger – Gründer und Geschäftsführer Evopark GmbH. Bild: Evopark

Kölner Startup Evopark gewinnt Auszeichnung

Köln | Der Kölner Technologiedienstleister Evopark ist in Stuttgart von der Innovationsplattform Startup Autobahn mit einem Preis ausgezeichnet worden. Das Kölner Jungunternehmen holte sich den Global Innovation Award in der Kategorie „Implementation“.

Die Auszeichnung ist damit auch Ausdruck des Erfolgs für das Kölner Unternehmen. Mit Mercedes-Benz konnte man einen strategischen Partner gewinnen. Inzwischen ist die Technologie von Evopark in die neueste Fahrzeugserie der A-Klasse und deren Software-System integriert. Für die Kölner Verantwortlichen ist das der Grundstein für eine langfristige Zusammenarbeit, hieß es dazu in der heutigen Pressemitteilung.

„Wir sind sehr stolz, dass unsere Technologie die internationale Jury begeistern konnte“, erklärt Sven Lackinger, Gründer von Evopark. Das Kölner Startup und Mercedes-Benz arbeiten bereits seit dem ersten Accelerator-Programm der Startup Autobahn im Mai 2016 zusammen. In dieser Zeit haben die Unternehmen zwei gemeinsame Pilotprojekte realisiert, eines davon die „Mercedes-Benz Parkkarte“. Das Projekt verlief so erfolgreich, dass sich der Automobilhersteller für eine langfristige Partnerschaft mit Evopark und die Serienimplementierung der Technologie entschied.

Innovative Technik und bargeldlose Bezahlung

Kern der Partnerschaft ist die zusammen entwickelte Mercedes-Benz Parkkarte sowie die ab September verfügbare Integration der Evopark Technologie in der neue A-Klasse. Die Parkkarte ersetzt das Papierticket, öffnet die Schranke im Parkhaus mittels RFID-Funktechnologie automatisch und ermöglicht die bargeldlose Bezahlung der Parkgebühr. Außerdem informiert die Head Unit der neuen A-Klasse mit dem Infotainment-System MBUX – Mercedes-Benz User Experience den Nutzer ab Herbst bereits vor der Einfahrt über verfügbare Parkplätze und Tarife.

Bei der Ausfahrt erhält der Kunde per Push-Mitteilung eine Nachricht über die angefallenen Parkgebühren. Der Service ermöglicht das Parken in aktuell 13 Städten und rund 18.700 Stellplätzen. Weitere Parkmöglichkeiten werden in den nächsten Monaten hinzukommen. Die Parkkarte kann über das Mercedes me Portal bestellt, die Parkgebühren über den Service Mercedes pay per Kreditkarte gezahlt werden. Die Technologie des Kölner Startups ist nach eigener Aussage die erste Mobilitätsdienstleistung, die in Mercedes pay eingebunden wird.

„Gemeinsam mit Daimler werden wir das Parkerlebnis weiter revolutionieren. Die Integration in Mercedes pay ist ein Meilenstein, mit dem wir neue Standards setzen,“ so Lackinger weiter. Nach der A-Klasse sollen weitere Fahrzeugtypen folgen, die mit dieser Anwendung ausgestattet werden, kündigten die Verantwortlichen an.

Evopark - eine erfolgreiche Gründungsgeschichte

Evopark wurde im Jahr 2014 in Köln gegründet. Die Gründer um Sven Lackinger wollten mit ihrer Geschäftsidee das Parken für Autofahrer vereinfachen, indem es eine digitale Parklösung entwickelte. Neben Mercedes-Benz hat Evopark bereits andere Businesspartner für seine Technologielösung gewinnen können, darunter den Kölner Versicherer Axa und den Stuttgarter Sportwagenhersteller Porsche.

Inzwischen konzentriert sich das Unternehmen auf digitale End-to-End-Produkte für Parkhausbetreiber und Mobilitätsanbieter. Neben Lösungen für die berührungslose Einfahrt und bargeldlose Bezahlung in Parkhäusern bietet Evopark vor allem Software as a Service (SaaS) Produkte für die effiziente Verwaltung von Kurz- und Dauerparkern an. Mobilitätsanbieter nutzen diese Technologien, um ihren Kunden digitale, innovative Parkservices anzubieten.

Seit 2018 gehört Evopark zur Scheidt & Bachmann Gruppe, einem international agierenden Systemhaus und führenden Anbieter von Systemen für Parkhaus- und Freizeitanlagen, Systemen für Fahrgeldmanagement, Systemen für Tankstellen und Systemen für Signaltechnik.

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