Wirtschaftsnachrichten Digitalisierung

Netzexperte Beckedahl kritisiert Digitalstrategie der Bundesregierung

Berlin | Der Online-Experte und Gründer der Internetseite Netzpolitik, Markus Beckedahl, hat nach der Digitalklausur der Bundesregierung deren Strategie kritisiert. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) habe "eine neue Ankündigungsstrategie vorgelegt", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Dienstagsausgaben). "Doch konkrete Maßnahmen muss man mit der Lupe suchen."

Die genannten Ziele seien "durchaus ambitioniert", so Beckedahl weiter. Bis Ende 2020 sollten fast 100 Prozent aller Haushalte zumindest mit 4G ausgestattet sein. Derzeit liege einer aktuellen Studie zufolge die 4G-Versorgung nur bei rund 77 Prozent und Deutschland damit hinter Libanon, Vietnam und Senegal.

Außerdem bedeuteten 99 Prozent der Haushalte in der Praxis bloß rund 90 Prozent der Fläche: "Das heißt, da bleiben zehn Prozent Funklöcher übrig." Der Netzexperte erinnerte ferner daran, dass Scheuers Vorgänger Alexander Dobrindt (CSU) 2016 die bis dahin bereit gestellte Summe von 2,7 Milliarden Euro auf vier Milliarden Euro aufgestockt habe. Das Geld sei jedoch kaum ausgegeben worden, sagte Beckedahl, "weil der bürokratische Aufwand so groß war, dass kaum eine Kommune das machen wollte".

Am Ende habe der Bund immer wieder teils identische Milliarden-Beträge "sehr kreativ neu verpackt" - bis heute.

Zurück zur Rubrik Digitalisierung

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Digitalisierung

Berlin | Der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) erwartet, dass die Ziele der Bundesregierung beim Breitbandausbau erst mit fünf Jahren Verspätung erreicht werden. "Wir haben schon immer gesagt, dass es zehn Jahre braucht für dieses Mammut-Unterfangen. Da wir jetzt erst wirklich anfangen mit dem Ausbau, wird dieses Ziel unseres Erachtens frühestens 2030 erreicht", sagte VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Montagsausgaben).

Berlin | Die Digitalverbände Bitkom und BVDW fordern Nachbesserungen an der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Es bestünden nach wie vor "große Unsicherheiten bei der Auslegung der neuen Regeln", sagte der Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder dem "Handelsblatt". In der Praxis zeige sich, "dass das neue Regelwerk den europäischen Flickenteppich unterschiedlicher nationaler Datenschutzregeln kaum zusammengewoben hat".

Göttingen | Viele bekannte Online-Plattformen erfüllen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGV) nur unzureichend. Das geht aus einer vom Bundesjustizministerium in Auftrag gegebenen Studie der Universität Göttingen hervor, über die das "Handelsblatt" (Donnerstagsausgabe) berichtet. "Nicht ansatzweise alle Dienste haben die DSGVO umgesetzt, und dies schon gar nicht vollständig", sagte Justizstaatssekretär Gerd Billen der Zeitung.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >