Wirtschaftsnachrichten Digitalisierung

Youtube-Stars "Die Lochis" wollen Imagewandel

Berlin | Die YouTube-Starts "Die Lochis" streben einen Imagewandel an. "Wir wollen unsere große Reichweite nutzen, um aus unserer Online-Blase heraus Werte zu vermitteln", sagte Roman Lochmann zu der "Welt" (Freitagausgabe). Sie seien Social-Media-Stars, das solle auch immer so bleiben.

Aber: "Wir sind nun auch Identifikationsfiguren, diese Verantwortung wollen wir übernehmen." Die Lochis gründeten ihren Youtube-Kanal im Alter von elf Jahren, heute sind sie 18 und zählen zu den erfolgreichsten Musikern Deutschlands. Ihr Kanal hat mittlerweile 2,5 Millionen Abonnenten.

Ihr Debütalbum "#Zwilling" stieg auf Platz eins ein. Auf ihre Tourneen strömten mehr als 100.000 Fans, vornehmlich junge und ganz junge Mädchen im Alter zwischen sechs und 16 Jahren. Wirklich ernst genommen fühlen sich die Musiker trotzdem nicht.

"Für viele sind wir immer noch nur die Internetclowns", sagte Heiko. Ein Schritt, um dies zu ändern, war ihre Moderation beim diesjährigen Echo, als sie einen der Preise vor Fernsehpublikum überreichten. Oder ihre Teilnahme an der RTL-Show "Let`s Dance".

Heiko Lochmann ist bereits ausgeschieden, Roman kämpft aktuell noch um die Tanzkrone. Ihren Künstlernamen sehen sie als Hindernis, um ernst genommen zu werden. "Das fanden wir damals ziemlich witzig. Aber wir waren ja auch elf Jahre alt", sagte Roman. "Heute würden wir wohl einen anderen Namen wählen, aber er ist nun mal jetzt unsere Marke", sagte Heiko. Mit ihren Fans halten die Lochis einen engen Kontakt. Viele Nachrichten werden persönlich beantwortet. "Im Grunde geht es oft darum, den Jugendlichen klarzumachen, dass sie mit ihren Eltern oder Freunden über ihre Gefühle reden müssen. Durch die Kommunikation mit uns sollen sie Mut haben, in ihrer realen Welt Probleme anzusprechen", sagte Heiko. Auf ihren Konzerten herrscht Handyverbot. "Wir wollen den Leuten ins Gesicht gucken können und nicht auf ihre Handykamera. Die Leute sollen die 1,5 Stunden zusammen feiern und genießen", sagte Roman.

Zurück zur Rubrik Digitalisierung

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Digitalisierung

28112018_EcoKongress1

Köln | Digitalisierung, also die digitale Transformation von analogen in digitale Daten und Werte, ist in aller Munde. Am heutigen Mittwoch fand in der Kölner Wolkenburg nach zwei Jahren Pause ein weiterer Kongress des Internetverbands eco statt. Schwerpunktthema ist die Künstliche Intelligenz, kurz KI. Nach Ansicht der Organisatoren steht auch Deutschland an einem neuralgischen Punkt. Immerhin: Die Politik in Bund, Land und Stadt hat die Botschaft verstanden.

digital_pixabay_14022018

Berlin | Die Facebook-Nutzung von Jugendlichen in Deutschland ist laut einer aktuellen Studie deutlich gesunken. Nur noch 15 Prozent der Jugendlichen nutzen demnach das soziale Netzwerk: "Gegenüber 2017 sank die Nutzung noch einmal um zehn Prozentpunkte", schreiben die Autoren der "JIM-Studie 2018 – Jugend, Information, Medien" des Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (mpfs), über die das "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe) berichtet. Nach der Umfrage unter insgesamt 1.200 Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 19 Jahren ist der Kurznachrichtendienst Whatsapp weiter Spitzenreiter bei der Internet-Kommunikation, ihn nutzen 95 Prozent (Vorjahr: 94 Prozent).

funkmast_pixabay_26112018

Bonn | aktualisiert | Die Bundesnetzagentur hat die endgültigen Vergabebedingungen und Auktionsregeln für die 5G-Frequenzauktion beschlossen. "Unsere Entscheidung schafft wichtige Voraussetzungen für die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft", sagte der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, am Montag. "Durch die Vergabe der Frequenzen schaffen wir Planungs- und Investitionssicherheit und tragen zu einem schnellen und bedarfsgerechten Ausbau der Mobilfunknetze in Deutschland bei." Der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister, Pinkwart, begrüßte die Regeln zur Vergabe der 5G-Lizenzen.

Ehrenamtspreis Köln 2018

ehrenamtspreis_zusammen_31082108neu_klein

Die Kölner Ehrenamtspreisträger 2018

In einer Multimedia-Reportagereihe beschäftigte sich report-K Redakteur Ralph Kruppa im Vorfeld des Kölner Ehrenamtstages am 2. September 2018 mit den Gewinnern des Ehrenamtspreises der Stadt Köln in den Kategorien Einzelpersonen und Vereine/Initiativen. Ergebnis ist eine Serie, die eine beeindruckende Vielfalt an Themen sowie einen Einblick in die Geschichten der einzelnen gewürdigten Persönlichkeiten zeigt.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

KARNEVAL NACHRICHTEN