Karriere

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Wiesbaden | Die Reallöhne in Deutschland sind im zweiten Quartal 2020 deutlich gefallen. Der Nominallohnindex lag um 4,0 Prozent niedriger als im Vorjahresquartal, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit. Die Verbraucherpreise legten im selben Zeitraum um knapp 0,8 Prozent zu.

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Berlin | Politiker von CDU und SPD sowie die IG Metall haben Tesla-Chef Elon Musk mit Blick auf sein geplantes Elektroautowerk in Grünheide bei Berliner vor der Aushebelung von Arbeitnehmerrechten gewarnt. "Tesla darf nicht zu einem zweiten Amazon in Deutschland werden", sagte der Bundesvize des CDU-Sozialflügels (CDA), Christian Bäumler, dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe). "Wenn Elon Musk die deutsche Mitbestimmung und das System der Tarifverträge nicht akzeptieren sollte, schadet er dem sozialen Frieden in Deutschland."

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Berlin | Die Deutsche Bahn (DB) und die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) haben sich nach wochenlangen Verhandlungen auf ein umfassendes Corona-Tarifpaket verständigt. Das teilte das Logistikunternehmen am Donnerstagabend mit. Mit dem vereinbarten Paket hätten sich die Tarifparteien auf "moderate" Lohnsteigerungen sowie die Erweiterung des Kündigungsschutzes und die Fortsetzung der "Einstellungsoffensive" verständigt, hieß es.

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Berlin | Die Deutsche Bahn stellt trotz Corona in diesem Jahr so viele Auszubildende ein wie nie zuvor. 4.700 junge Frauen und Männer beginnen am Dienstag ihre Lehrzeit bei dem Staatskonzern, wie die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichten. Demnach haben sie sich unter der Rekordzahl von rund 90.000 Bewerbern durchgesetzt und eine Stelle erhalten.

Nürnberg | Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im August erneut gestiegen. Im achten Monat des Jahres waren in der Bundesrepublik 2,955 Millionen Personen arbeitslos gemeldet und damit 636.000 mehr als vor einem Jahr, teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Dienstag in Nürnberg mit. Gegenüber dem Vormonat stieg die Arbeitslosenzahl um 45.000. Die Arbeitslosenquote legte dabei um 0,1 Prozentpunkte auf 6,4 Prozent zu.

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Berlin | Wegen der Coronakrise plant Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) die Auszahlung des Kurzarbeitergelds von aktuell einem auf zwei Jahre auszuweiten.

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Wiesbaden | Die Rückgang der Erwerbstätigkeit in Deutschland hat sich im Juni 2020 stabilisiert. Insgesamt waren rund 44,5 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Berechnungen am Donnerstag mit. Gegenüber Juni 2019 nahm die Zahl der Erwerbstätigen demnach um 1,3 Prozent ab (-586.000 Personen).

Berlin | Der Chef der Mindestlohnkommission, Jan Zilius, hat vor einer schnellen Anhebung des Mindestlohns auf zwölf Euro gewarnt. "Von heute auf morgen den Mindestlohn auf zwölf Euro anzuheben, wäre höchst problematisch", sagte Zilius der "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). "Weil wir dann eine Überholung von laufenden Tarifverträgen in einem Umfang hätten, der mit unserer im Grundgesetz vereinbarten Tarifautonomie nicht mehr viel zu tun hätte", sagte der Vorsitzende der staatlichen Kommission.

Berlin | Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) ist entschieden gegen einen gesetzlichen Anspruch auf mobile Arbeit. "Einen gesetzlichen Rechtsanspruch auf Homeoffice lehnen wir strikt ab. Der Staat hat sich bei der Organisation der Arbeit im Unternehmen raus zu halten", sagte Mittelstandspräsident Mario Ohoven den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben).

Hamburg | In der deutschen Wirtschaft gibt es einen erheblichen Anteil an deutsch sprechenden Beschäftigten, die funktionale Analphabeten sind. Dies geht aus einer Branchenübersicht hervor, die Erziehungswissenschaftler der Universität Hamburg erstellt haben und über die die "Welt am Sonntag" berichtet. In der Nahrungsmittelzubereitung liegt danach der Anteil der gering Literalisierten unter den Deutsch sprechenden Hilfskräften bei 46,5 Prozent.

Berlin | Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland soll bis zum 1. Juli 2022 in vier Stufen auf 10,45 Euro steigen. Das beschloss die Mindestlohnkommission am Dienstagnachmittag. So soll das Mindestentgelt ab 1. Januar 2021 9,50 Euro betragen, ab dem 1. Juli 2021 9,60 Euro, ab dem 1. Januar 2022 9,82 Euro und ab dem 1. Juli 2022 10,45 Euro.

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Berlin | Durch die Erfahrungen in der Coronakrise gewinnen Berufe in sogenannten systemrelevanten Bereichen an Beliebtheit bei Berufseinsteigern. Das ist das Ergebnis einer Befragung durch das Marktforschungsinstitut Trendence, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben) vorab berichten. 38,1 Prozent der befragten Schüler gaben an, dass es ihnen aufgrund der Erfahrungen in der Coronakrise wichtig sei, später in einem systemrelevanten Job zu arbeiten.

Bonn | Eine Ausbildung zum Meister, Techniker, Fachwirt oder Betriebswirt lohnt sich teilweise enorm. Ihr Bruttostundenlohn liegt im Schnitt 18 Prozent höher als bei den Kollegen, die nur eine Ausbildung absolviert haben, ist das Ergebnis einer Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) über die das "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe) berichtet. In der Regel haben sie auch deutlich größere Chancen auf einen Führungsjob und mehr fachliche Verantwortung – das gilt allerdings vor allem für Männer und Meister.

Berlin | Die Bundesregierung will Covid-19 nicht als Berufskrankheit anerkennen. Das geht aus einem Schreiben des zuständigen Staatssekretärs im Arbeitsministerium, Rolf Schmachtenberg, an die Berliner Arbeitssenatorin Elke Breitenbach (Linke) hervor, berichtet der "Tagesspiegel" (Dienstagsausgabe). Breitenbach hatte vor einigen Wochen an Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) appelliert, das durch Sars-Cov-2 ausgelöste Lungenleiden in Branchen mit viel Publikumsverkehr als Berufskrankheit registrieren zu lassen - beispielsweise für Kitas, Supermärkte oder Lieferdienste.

Brüssel | Neue EU-Regeln zu Mindestlöhnen könnten die Bundesregierung nach Aussagen von EU-Sozialkommissar Nicolas Schmit zwingen, den deutschen Satz anzuheben. "Ich schließe nicht aus, dass es selbst in Staaten mit einem vergleichsweise hohen Mindestlohn nötig sein wird, diesen anzuheben", sagte Schmit der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstagsausgabe). "Ansonsten würde ich ja erklären, dass die Regelung nur Länder mit den niedrigsten Löhnen betrifft."

KOMMUNALWAHL 2020

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Report-K berichtet intensiv über die Kommunalwahl am 13. September 2020. Hier finden Sie alle Informationen rund um die Kommunalwahl, Interviews mit Kandidatinnen und Kandidaten. 2020 wählt Köln einen neuen Rat, 9 Bezirksvertretungen, den Integrationsrat und eine oder einen Oberbürgermeisterin oder Oberbürgermeister. Hier finden Sie alle Infos zur Kommunalwahl 2020 in NRW >

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