Karriere

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Wiesbaden | Die Rückgang der Erwerbstätigkeit in Deutschland hat sich im Juni 2020 stabilisiert. Insgesamt waren rund 44,5 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Berechnungen am Donnerstag mit. Gegenüber Juni 2019 nahm die Zahl der Erwerbstätigen demnach um 1,3 Prozent ab (-586.000 Personen).

Berlin | Der Chef der Mindestlohnkommission, Jan Zilius, hat vor einer schnellen Anhebung des Mindestlohns auf zwölf Euro gewarnt. "Von heute auf morgen den Mindestlohn auf zwölf Euro anzuheben, wäre höchst problematisch", sagte Zilius der "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). "Weil wir dann eine Überholung von laufenden Tarifverträgen in einem Umfang hätten, der mit unserer im Grundgesetz vereinbarten Tarifautonomie nicht mehr viel zu tun hätte", sagte der Vorsitzende der staatlichen Kommission.

Berlin | Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) ist entschieden gegen einen gesetzlichen Anspruch auf mobile Arbeit. "Einen gesetzlichen Rechtsanspruch auf Homeoffice lehnen wir strikt ab. Der Staat hat sich bei der Organisation der Arbeit im Unternehmen raus zu halten", sagte Mittelstandspräsident Mario Ohoven den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben).

Hamburg | In der deutschen Wirtschaft gibt es einen erheblichen Anteil an deutsch sprechenden Beschäftigten, die funktionale Analphabeten sind. Dies geht aus einer Branchenübersicht hervor, die Erziehungswissenschaftler der Universität Hamburg erstellt haben und über die die "Welt am Sonntag" berichtet. In der Nahrungsmittelzubereitung liegt danach der Anteil der gering Literalisierten unter den Deutsch sprechenden Hilfskräften bei 46,5 Prozent.

Berlin | Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland soll bis zum 1. Juli 2022 in vier Stufen auf 10,45 Euro steigen. Das beschloss die Mindestlohnkommission am Dienstagnachmittag. So soll das Mindestentgelt ab 1. Januar 2021 9,50 Euro betragen, ab dem 1. Juli 2021 9,60 Euro, ab dem 1. Januar 2022 9,82 Euro und ab dem 1. Juli 2022 10,45 Euro.

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Berlin | Durch die Erfahrungen in der Coronakrise gewinnen Berufe in sogenannten systemrelevanten Bereichen an Beliebtheit bei Berufseinsteigern. Das ist das Ergebnis einer Befragung durch das Marktforschungsinstitut Trendence, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben) vorab berichten. 38,1 Prozent der befragten Schüler gaben an, dass es ihnen aufgrund der Erfahrungen in der Coronakrise wichtig sei, später in einem systemrelevanten Job zu arbeiten.

Bonn | Eine Ausbildung zum Meister, Techniker, Fachwirt oder Betriebswirt lohnt sich teilweise enorm. Ihr Bruttostundenlohn liegt im Schnitt 18 Prozent höher als bei den Kollegen, die nur eine Ausbildung absolviert haben, ist das Ergebnis einer Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) über die das "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe) berichtet. In der Regel haben sie auch deutlich größere Chancen auf einen Führungsjob und mehr fachliche Verantwortung – das gilt allerdings vor allem für Männer und Meister.

Berlin | Die Bundesregierung will Covid-19 nicht als Berufskrankheit anerkennen. Das geht aus einem Schreiben des zuständigen Staatssekretärs im Arbeitsministerium, Rolf Schmachtenberg, an die Berliner Arbeitssenatorin Elke Breitenbach (Linke) hervor, berichtet der "Tagesspiegel" (Dienstagsausgabe). Breitenbach hatte vor einigen Wochen an Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) appelliert, das durch Sars-Cov-2 ausgelöste Lungenleiden in Branchen mit viel Publikumsverkehr als Berufskrankheit registrieren zu lassen - beispielsweise für Kitas, Supermärkte oder Lieferdienste.

Brüssel | Neue EU-Regeln zu Mindestlöhnen könnten die Bundesregierung nach Aussagen von EU-Sozialkommissar Nicolas Schmit zwingen, den deutschen Satz anzuheben. "Ich schließe nicht aus, dass es selbst in Staaten mit einem vergleichsweise hohen Mindestlohn nötig sein wird, diesen anzuheben", sagte Schmit der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstagsausgabe). "Ansonsten würde ich ja erklären, dass die Regelung nur Länder mit den niedrigsten Löhnen betrifft."

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Köln | Die aktuellen Arbeitsmarktzahlen für den Mai zeigen, dass dieser durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie weiter unter Druck ist. In Köln sind im Mai 56.830 Menschen arbeitslos gemeldet, dass sind 10.503 mehr als im Vorjahr. Eine Steigerung von 22,7 Prozent. Auf Bundesebene sind 577.000 Menschen mehr arbeitslos als noch vor einem Jahr. Gleichzeitig nimmt die Zahl gemeldeter offener Stellen deutlich ab.

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Berlin | Die Angst vor der Krise bindet laut einer Umfrage junge Akademiker vorübergehend an ihre bisherigen Arbeitgeber. Das ist ein Ergebnis einer Umfrage des Marktforschungsunternehmens Trendence, über das die "Welt am Sonntag" berichtet. Die Arbeitgeber dürfen sich allerdings nicht in Sicherheit wiegen, denn mit dem Ende des Lockdowns ändert sich der Trend wieder.

Berlin | Branchenübergreifend sind in Deutschland mehr als vier von zehn Neuanstellungen befristet. Von den 2,74 Millionen im dritten Quartal 2019 geschlossenen Beschäftigungsverhältnissen waren 1,17 Millionen befristet, ein Anteil von 42,6 Prozent, wie es aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion hervorgeht, über die die "Neue Osnabrücker Zeitung" (NOZ) berichtet. Demnach lag die Befristungsquote im Bereich Erziehung und Unterricht mit 66,1 Prozent am höchsten, gefolgt vom Kultur- und Unterhaltungssektor (63,9 Prozent) und Kraftfahrzeugbau (62,5 Prozent).

Berlin | Mehr als 450.000 Alleinerziehende arbeiten in sogenannten "systemrelevanten" Bereichen, also Wirtschaftssektoren, die auch in Krisenzeiten unbedingt aufrechterhalten werden müssen. Allein im Gesundheitswesen sind es 179.000, berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" unter Berufung auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes, welche die Linksfraktion angefragt hatte. 117.000 Alleinerziehende arbeiten demnach in der öffentlichen Verwaltung, 50.000 im Lebensmittel-Einzelhandel, 36.000 im Bereich der Finanzdienstleistungen und Versicherungen und 30.000 in der Lagerlogistik.

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Nürnberg | Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland steigt. Im März 2020 waren in der Bundesrepublik 2,335 Millionen Personen arbeitslos gemeldet und damit 34.000 mehr als vor einem Jahr, teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Dienstag in Nürnberg mit. Gegenüber dem Vormonat sank die Arbeitslosenzahl um 60.000. Die Arbeitslosenquote ging dabei um 0,2 Prozentpunkte auf 5,1 Prozent zurück.

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Nürnberg | Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) erwartet aufgrund der Corona-Krise schwere Folgen für den Arbeitsmarkt. "Wir gehen davon aus, dass wir vor einer schweren Rezession stehen. Dementsprechend wird das auch für den Arbeitsmarkt eine schwierige Zeit", sagte Enzo Weber, Leiter des Forschungsbereichs Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen am IAB, dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Mittwochsausgaben).

KOMMUNALWAHL 2020

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Report-K berichtet intensiv über die Kommunalwahl am 13. September 2020. Hier finden Sie alle Informationen rund um die Kommunalwahl, Interviews mit Kandidatinnen und Kandidaten. 2020 wählt Köln einen neuen Rat, 9 Bezirksvertretungen, den Integrationsrat und eine oder einen Oberbürgermeisterin oder Oberbürgermeister. Hier finden Sie alle Infos zur Kommunalwahl 2020 in NRW >

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Kölner Karneval

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Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

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