Karriere

Berlin | Die Bereitschaft der Deutschen, sich in der Freizeit oder auf eigene Kosten beruflich weiterzubilden, sinkt. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Weiterbildungsanbieters Haufe Akademie unter Angestellten, über die die "Welt am Sonntag" berichtet. Demnach würden sich 16 Prozent der Befragten am Wochenende oder im Urlaub weiterbilden.

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Wiesbaden | Im Jahr 2018 haben insgesamt 519.700 Personen in Deutschland einen neuen Ausbildungsvertrag abgeschlossen: Das waren 4.000 oder 0,8 Prozent mehr als im Vorjahr, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mit. Dieser Anstieg wird demnach allein von den Männern getragen: Während 7.400 oder 2,3 Prozent mehr Männer einen Ausbildungsvertrag abschlossen als im Vorjahr, setzte sich bei den Frauen der schon seit zehn Jahren rückläufige Trend mit 3.400 oder 1,8 Prozent weniger neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen weiter fort. Gegenüber 2008 ging die Zahl der von Frauen neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge um 25 Prozent zurück.

Nürnberg | Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland geht weiter zurück. Im März waren 2,301 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet und damit 157.000 weniger als vor einem Jahr, teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Freitag in Nürnberg mit. Gegenüber dem Vormonat Februar sank die Arbeitslosenzahl um 72.000. Die Arbeitslosenquote blieb dabei unverändert bei aktuell 5,1 Prozent.

Berlin | Von den insgesamt 7,7 Millionen atypisch Beschäftigten in Deutschland sind gut zwei Drittel (68,6 Prozent) Frauen. Das zeigt die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken-Abgeordneten Susanne Ferschl, über die das "Handelsblatt" berichtet. Unter atypische Beschäftigung fallen Teilzeitbeschäftigte mit höchstens 20 Wochenstunden, Minijobber, befristet Beschäftigte und Zeitarbeiter.

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Berlin | Die Zahl der Krankentage wegen psychischer Probleme hat sich in den vergangenen zehn Jahren von rund 48 Millionen im Jahr 2007 auf 107 Millionen im Jahr 2017 mehr als verdoppelt.

Frankfurt/Main | Die 30 DAX-Konzerne wollen laut Berechnungen einer Zeitung vor allem über Fluktuation, Vorruhestandsregelungen und Abfindungen gut 100.000 Stellen abbauen. Am meisten Stellen würden bei VW wegfallen - mit mehr als 30.000, berichtet das "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). Insgesamt beschäftigen die 30 DAX-Konzerne 3,7 Millionen Menschen, davon gut ein Drittel in Deutschland.

Berlin | Im öffentlichen Dienst zeichnet sich ein dramatischer Personalmangel ab. Wie das Nachrichtenmagazin Focus unter Berufung auf eine noch unveröffentlichte Studie der Unternehmensberatung McKinsey meldet, werden bis 2030 rund 731.000 Beschäftigte fehlen. Damit wäre jede sechste der rund 4,5 Millionen Stellen unbesetzt.

Luxemburg | Arbeit in der EU wird teurer. Die Kosten je geleistete Arbeitsstunde sind vom vierten Quartal 2017 zum vierten Quartal 2018 um 2,8 Prozent gestiegen, teilte das EU-Statistikamt Eurostat am Dienstag mit. Im Euroraum stiegen die Arbeitskosten im gleichen Zeitraum um 2,3 Prozent.

Berlin | Die Haltelinie von 48 Prozent für das Sicherungsniveau in der gesetzlichen Rente wird 2021 erstmals greifen müssen – früher als bislang angenommen. "Das Netto-Rentenniveau vor Steuern, das im Prinzip das Verhältnis von Netto-Standardrente zu durchschnittlichem Netto-Arbeitsentgelt beziffert, wird für 2019 auf 48,2 Prozent geschätzt. Es sinkt 2021 auf 48,1 Prozent und wird ab 2021 durch die Haltelinie bei 48 Prozent gehalten", heißt es in einer neuen Prognose der Deutschen Rentenversicherung Bund, über welche die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" in ihren Mittwochsausgaben berichten.

Neckarsulm | Der Lebensmittel-Discounter Lidl erhöht seinen Einstiegslohn von 12 Euro auf 12,50 Euro pro Stunde. Das sagte Deutschland-Chef Matthias Oppitz der "Bild am Sonntag". So solle sichergestellt werden, dass bei Vollzeitbeschäftigung über 2.000 Euro brutto im Monat bezahlt würden.

Bonn | Die offiziellen Arbeitslosenzahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) sollen laut einer 24-seitigen Einschätzung des Bundesrechnungshofs falsch sein. Das berichtet die "Bild am Sonntag". Bundesweit seien die Akten von rund 290.000 Langzeitarbeitslosen betroffen, kritisieren die Prüfer aus Bonn.

Berlin | Frauen gehören zu den großen Gewinnern auf dem Arbeitsmarkt in den vergangenen Jahrzehnten: Sie arbeiten mehr, sind besser ausgebildet, und auch die Einkommen sind gestiegen - doch noch immer bleibt die Einkommenslücke zu den Männer groß. Zu diesem Ergebnis kommt eine Langzeitstudie der FU Berlin zu Gewinnern und Verlierern auf dem deutschen Arbeitsmarkt, die von der Bertelsmann-Stiftung gefördert wurde und über die der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet. Demnach hätte 1976 ein männlicher Akademiker in Westdeutschland durchschnittlich ein verfügbares Einkommen von etwa 3.700 Euro (zu Preisen 2015), 2013 seien es knapp 3.850 Euro gewesen.

Nürnberg | Noch nie seit der Wiedervereinigung waren Akademiker so dringend gesucht wie derzeit. Im vierten Quartal 2018 seien auf 100 offene Stellen nur 80 arbeitslose Hochschulabsolventen gekommen, berichtet das Nachrichtenmagazin Focus unter Berufung auf neue Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Zugleich sei die Zahl an offenen Akademikerjobs gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 35.000 auf 236.000 (plus 17,4 Prozent) gewachsen.

Köln | Auf der Internationalen Handwerksmesse in München konnte die 24-jährige Bäcker- und Konditormeisterin Priyanka Balamohan aus Köln die Jury überzeugen. Sie ist jetzt die "Miss Handwerk 2019". Sie schloss ihre Ausbildung letztes Jahr mit dem Meistertitel als eine der Jahrgangsbesten ab. Der Wettbewerb Mister und Miss Handwerk ist von der Zeitung "Deutsches Handwerksblatt" initiiert.

Berlin | Immer mehr Flüchtlinge in Deutschland sind in Arbeit. Das zeigt eine Sonderauswertung der Bundesagentur für Arbeit, über die die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" in ihren Samstagsausgaben berichten. Zwar legte die absolute Zahl der arbeitslos gemeldeten Flüchtlinge aus den wichtigsten Asylherkunftsländern von Mitte 2017 bis Mitte 2018 noch um etwas über ein Prozent zu, die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Flüchtlinge verzeichnete aber im gleichen Zeitraum ein Plus von über 50 Prozent.

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