Karriere

Berlin | Eine deutliche Mehrheit der Deutschen hält es laut einer aktuellen Umfrage für wichtig, dass die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen, der sogenannte Gender Pay Gap, geschlossen wird. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag des "Handelsblatts" zum Internationalen Frauentag an diesem Freitag hervor. Demnach halten es 35 Prozent der Befragten für äußerst wichtig und 27 Prozent für sehr wichtig, dass Männer und Frauen für gleiche Arbeit auch gleich viel Lohn bekommen.

Berlin | Bezahlte und unbezahlte Arbeit ist in Deutschland noch immer sehr ungleich zwischen Männern und Frauen verteilt. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie zum Frauentag des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagausgaben) berichten. Frauen verbringen deutlich mehr Zeit mit unbezahlter Hausarbeit und Kinderbetreuung als Männer, die dafür mehr Stunden erwerbstätig sind als Frauen.

Berlin | Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden der Erwerbstätigen in Deutschland ist im vergangenen Jahr mit 61,1 Milliarden Stunden erstmals wieder über das Niveau von 1991 angestiegen. Allerdings hat sich die Verteilung des Arbeitsvolumens auf die Arbeitnehmer in dieser Zeit stark verändert: Während Vollzeitbeschäftigte 2018 deutlich weniger zum Arbeitsvolumen beitrugen als 17 Jahre zuvor, stieg der Anteil der Teilzeitbeschäftigten stark an. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion hervor, über welche die "Rheinische Post" (Montagsausgabe) berichtet.

Nürnberg | Die Bundesagentur für Arbeit (BA) ist gegen den Vorschlag unter anderem der SPD, älteren Menschen länger das beitragsfinanzierte Arbeitslosengeld I zu zahlen. "Das sehen wir skeptisch, denn es kann dazu führen, dass Betroffene länger arbeitslos bleiben", sagte der Vorstandsvorsitzende Detlef Scheele der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Das belegten Analysen unter anderem des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), der Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit.

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Berlin | Der Engpass an Fachkräften in Deutschland könnte sich laut einer aktuellen Studie künftig noch einmal deutlich verschärfen. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung des Beratungsunternehmens Prognos im Auftrag der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (VBW), über die die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Freitagsausgabe) berichtet. Demnach würden im Jahr 2025 am deutschen Arbeitsmarkt 2,9 Millionen Fachkräfte fehlen.

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Berlin | Der wegen Verspätungen und Zugausfällen in die Kritik geratenen Deutschen Bahn fehlen in diesem Jahr 733 Lokführer. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hervor, über die die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" in ihren Samstagausgaben berichten. Die Bahn hat im vergangenen Jahr nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums 1.076 neue Lokführer eingestellt.

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Erfurt | Kirchliche Arbeitgeber dürfen Mitarbeitern bei Wiederheirat nicht kündigen, wenn ihre Religion für ihre Tätigkeit nicht wesentlich ist. Das geht aus einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG) vom Mittwoch hervor. Die Erfurter Richter folgten damit einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH).

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Nürnberg | Im vierten Quartal 2018 hat es rund 1,46 Millionen offene Stellen auf dem deutschen Arbeitsmarkt gegeben: Damit wurde ein neuer Rekordstand erreicht, teilte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Dienstag in Nürnberg mit.

Köln | Am 22. Januar hat der bisherige Chefarzt Prof. Dr. Ed. Christoph Pohl das St. Elisabeth-Krankenhaus in Köln-Hohenlind verlassen und ging in den Ruhestand. Er hatte die Position 19 Jahre inne. Seine Nachfolgerin Priv.-Doz. Dr. med. Beate Appenrodt trat am 1. Januar ihre neue Stelle an.

Berlin | Mehr als eine Million Arbeitnehmer (1.023.290) sind inzwischen in der Leiharbeit beschäftigt. Von diesen sind 34 Prozent Ausländer. Dies geht aus einer Sonderauswertung der Bundesarbeitsagentur (BA) zum Stichtag 14. Januar hervor, über die die "Welt" berichtet.

Berlin | Während sich die Arbeitgeber derzeit dagegen wehren, dass für die Privatwirtschaft künftig strengere Regeln gelten sollen, waren 2017 etwa 390.000 Beschäftigte im öffentlichen Dienst befristet beschäftigt.

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Berlin | Die Personalnot der Bundeswehr ist laut eines Zeitungsberichts offenbar dramatischer als bisher bekannt. Die Bundeswehr rechne damit, dass 2020 von 760.000 Schulabgängern nur die Hälfte für die Armee geeignet ist, berichtet die "Bild am Sonntag" unter Berufung auf interne Papiere des Verteidigungsministeriums. Von den übrig bleibenden jungen Menschen müsste sich unter dem Strich jeder Vierte bei der Armee bewerben, damit sie ihren Bedarf decken könne.

Berlin | Die hohe Nachfrage nach der Rente ab dem 63. Lebensjahr ist auch im vergangenen Jahr ungebrochen gewesen. 2018 seien rund 251.000 Anträge gestellt worden, berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf die Deutsche Rentenversicherung. Das seien etwas weniger als im Rekordjahr 2017, als knapp 254.000 Anträge eingegangen seien.

Berlin | Kurz vor Beginn der Tarif- und Besoldungsverhandlungen für die Angestellten und Beamten der Länder hat der Verhandlungsführer der Länder, Matthias Kollatz (SPD), die Gewerkschaftsforderungen als nicht bezahlbar zurückgewiesen. Berechnungen der Länder hätten ergeben, dass die Forderungen der Gewerkschaft Verdi und des Deutschen Beamtenbundes (DBB) 1,3 Milliarden Euro im Jahr kosten würden, sagte Kollatz der "Bild am Sonntag". "Wir haben eine positive wirtschaftliche Situation, und es ist auch wichtig, dass die Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes daran beteiligt werden. Aber die Forderungen sind so nicht umsetzbar", so Kollatz weiter. Verdi und der Deutsche Beamtenbund fordern unter anderem sechs Prozent mehr Lohn, mehr Urlaub, mehr Samstagszulagen und eine Übernahmepflicht von Azubis. Insgesamt sind drei Verhandlungsrunden angesetzt.

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Berlin | Die Gruppe der Solo-Selbstständigen in Deutschland zerfällt laut einer aktuellen Studie in zwei Lager: Auf der einen Seite Hochverdiener wie IT-Experten, auf der anderen Seite Ingenieure und Geringverdiener ohne Altersvorsorge. Das belegt eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BAMS), über die die "Welt am Sonntag" berichtet. Demnach sei der Abstand zwischen hohen und niedrigen Einkommen unter Solo-Selbstständigen höher als bei Angestellten oder selbstständigen Unternehmern, die weitere Mitarbeiter beschäftigen.

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KOMMUNALWAHL 2020

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Report-K berichtet intensiv über die Kommunalwahl am 13. September 2020. Hier finden Sie alle Informationen rund um die Kommunalwahl, Interviews mit Kandidatinnen und Kandidaten. 2020 wählt Köln einen neuen Rat, 9 Bezirksvertretungen, den Integrationsrat und eine oder einen Oberbürgermeisterin oder Oberbürgermeister. Hier finden Sie alle Infos zur Kommunalwahl 2020 in NRW >

Kölner Karneval

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Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

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Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

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