Karriere

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Berlin | Die Zahl der Krankentage wegen psychischer Probleme hat sich in den vergangenen zehn Jahren von rund 48 Millionen im Jahr 2007 auf 107 Millionen im Jahr 2017 mehr als verdoppelt.

Frankfurt/Main | Die 30 DAX-Konzerne wollen laut Berechnungen einer Zeitung vor allem über Fluktuation, Vorruhestandsregelungen und Abfindungen gut 100.000 Stellen abbauen. Am meisten Stellen würden bei VW wegfallen - mit mehr als 30.000, berichtet das "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). Insgesamt beschäftigen die 30 DAX-Konzerne 3,7 Millionen Menschen, davon gut ein Drittel in Deutschland.

Berlin | Im öffentlichen Dienst zeichnet sich ein dramatischer Personalmangel ab. Wie das Nachrichtenmagazin Focus unter Berufung auf eine noch unveröffentlichte Studie der Unternehmensberatung McKinsey meldet, werden bis 2030 rund 731.000 Beschäftigte fehlen. Damit wäre jede sechste der rund 4,5 Millionen Stellen unbesetzt.

Luxemburg | Arbeit in der EU wird teurer. Die Kosten je geleistete Arbeitsstunde sind vom vierten Quartal 2017 zum vierten Quartal 2018 um 2,8 Prozent gestiegen, teilte das EU-Statistikamt Eurostat am Dienstag mit. Im Euroraum stiegen die Arbeitskosten im gleichen Zeitraum um 2,3 Prozent.

Berlin | Die Haltelinie von 48 Prozent für das Sicherungsniveau in der gesetzlichen Rente wird 2021 erstmals greifen müssen – früher als bislang angenommen. "Das Netto-Rentenniveau vor Steuern, das im Prinzip das Verhältnis von Netto-Standardrente zu durchschnittlichem Netto-Arbeitsentgelt beziffert, wird für 2019 auf 48,2 Prozent geschätzt. Es sinkt 2021 auf 48,1 Prozent und wird ab 2021 durch die Haltelinie bei 48 Prozent gehalten", heißt es in einer neuen Prognose der Deutschen Rentenversicherung Bund, über welche die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" in ihren Mittwochsausgaben berichten.

Neckarsulm | Der Lebensmittel-Discounter Lidl erhöht seinen Einstiegslohn von 12 Euro auf 12,50 Euro pro Stunde. Das sagte Deutschland-Chef Matthias Oppitz der "Bild am Sonntag". So solle sichergestellt werden, dass bei Vollzeitbeschäftigung über 2.000 Euro brutto im Monat bezahlt würden.

Bonn | Die offiziellen Arbeitslosenzahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) sollen laut einer 24-seitigen Einschätzung des Bundesrechnungshofs falsch sein. Das berichtet die "Bild am Sonntag". Bundesweit seien die Akten von rund 290.000 Langzeitarbeitslosen betroffen, kritisieren die Prüfer aus Bonn.

Berlin | Frauen gehören zu den großen Gewinnern auf dem Arbeitsmarkt in den vergangenen Jahrzehnten: Sie arbeiten mehr, sind besser ausgebildet, und auch die Einkommen sind gestiegen - doch noch immer bleibt die Einkommenslücke zu den Männer groß. Zu diesem Ergebnis kommt eine Langzeitstudie der FU Berlin zu Gewinnern und Verlierern auf dem deutschen Arbeitsmarkt, die von der Bertelsmann-Stiftung gefördert wurde und über die der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet. Demnach hätte 1976 ein männlicher Akademiker in Westdeutschland durchschnittlich ein verfügbares Einkommen von etwa 3.700 Euro (zu Preisen 2015), 2013 seien es knapp 3.850 Euro gewesen.

Nürnberg | Noch nie seit der Wiedervereinigung waren Akademiker so dringend gesucht wie derzeit. Im vierten Quartal 2018 seien auf 100 offene Stellen nur 80 arbeitslose Hochschulabsolventen gekommen, berichtet das Nachrichtenmagazin Focus unter Berufung auf neue Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Zugleich sei die Zahl an offenen Akademikerjobs gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 35.000 auf 236.000 (plus 17,4 Prozent) gewachsen.

Köln | Auf der Internationalen Handwerksmesse in München konnte die 24-jährige Bäcker- und Konditormeisterin Priyanka Balamohan aus Köln die Jury überzeugen. Sie ist jetzt die "Miss Handwerk 2019". Sie schloss ihre Ausbildung letztes Jahr mit dem Meistertitel als eine der Jahrgangsbesten ab. Der Wettbewerb Mister und Miss Handwerk ist von der Zeitung "Deutsches Handwerksblatt" initiiert.

Berlin | Immer mehr Flüchtlinge in Deutschland sind in Arbeit. Das zeigt eine Sonderauswertung der Bundesagentur für Arbeit, über die die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" in ihren Samstagsausgaben berichten. Zwar legte die absolute Zahl der arbeitslos gemeldeten Flüchtlinge aus den wichtigsten Asylherkunftsländern von Mitte 2017 bis Mitte 2018 noch um etwas über ein Prozent zu, die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Flüchtlinge verzeichnete aber im gleichen Zeitraum ein Plus von über 50 Prozent.

Berlin | Eine deutliche Mehrheit der Deutschen hält es laut einer aktuellen Umfrage für wichtig, dass die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen, der sogenannte Gender Pay Gap, geschlossen wird. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag des "Handelsblatts" zum Internationalen Frauentag an diesem Freitag hervor. Demnach halten es 35 Prozent der Befragten für äußerst wichtig und 27 Prozent für sehr wichtig, dass Männer und Frauen für gleiche Arbeit auch gleich viel Lohn bekommen.

Berlin | Bezahlte und unbezahlte Arbeit ist in Deutschland noch immer sehr ungleich zwischen Männern und Frauen verteilt. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie zum Frauentag des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagausgaben) berichten. Frauen verbringen deutlich mehr Zeit mit unbezahlter Hausarbeit und Kinderbetreuung als Männer, die dafür mehr Stunden erwerbstätig sind als Frauen.

Berlin | Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden der Erwerbstätigen in Deutschland ist im vergangenen Jahr mit 61,1 Milliarden Stunden erstmals wieder über das Niveau von 1991 angestiegen. Allerdings hat sich die Verteilung des Arbeitsvolumens auf die Arbeitnehmer in dieser Zeit stark verändert: Während Vollzeitbeschäftigte 2018 deutlich weniger zum Arbeitsvolumen beitrugen als 17 Jahre zuvor, stieg der Anteil der Teilzeitbeschäftigten stark an. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion hervor, über welche die "Rheinische Post" (Montagsausgabe) berichtet.

Nürnberg | Die Bundesagentur für Arbeit (BA) ist gegen den Vorschlag unter anderem der SPD, älteren Menschen länger das beitragsfinanzierte Arbeitslosengeld I zu zahlen. "Das sehen wir skeptisch, denn es kann dazu führen, dass Betroffene länger arbeitslos bleiben", sagte der Vorstandsvorsitzende Detlef Scheele der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Das belegten Analysen unter anderem des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), der Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit.

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