Karriere

Wiesbaden | Im März 2017 sind rund 43,8 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig gewesen: Gegenüber März 2016 nahm die Zahl der Erwerbstätigen um 641.000 Personen oder 1,5 Prozent zu, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Berechnungen am Dienstag mit.

Düsseldorf | Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen will ab dem 1. Juni mit dem Städten Dortmund, Duisburg, Essen und Gelsenkirchen einen "sozialen Arbeitsmarkt" aufbauen, auf dem 1.000 Langzeitarbeitslose Beschäftigung finden sollen. Das sagte Landesarbeitsminister Rainer Schmeltzer (SPD) der "Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung" (Montagsausgabe). Zugleich kritisierte er Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), der sich bislang weigere, einen solchen Arbeitsmarkt zu finanzieren.

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Berlin | Fast 130.000 Leiharbeitsbeschäftigte, die im vergangenen Jahr arbeitslos geworden sind, haben nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit keine Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung erhalten: Stattdessen rutschten sie nach Ende des Arbeitsverhältnisses direkt in den Hartz-IV-Bezug, berichtet die "Berliner Zeitung" (Freitagssausgabe). Ursache seien die gesetzlichen Hürden für den Bezug von Arbeitslosengeld I (ALG I): Für die 24 Monate vor Eintreten der Erwerbslosigkeit müssen die Betroffenen sozialversicherungspflichte Beschäftigungsverhältnisse mit einer Gesamtdauer von mindestens einem Jahr nachweisen, um die gegenüber Hartz IV vergleichsweise hohe Arbeitslosenversicherungsleistung in Höhe von 60 Prozent (für Kinderlose) oder sogar 67 Prozent (mit unterhaltspflichtigen Kindern) des vorangegangenen Nettoeinkommens zu erhalten. Eben dieser Nachweis gelinge vielen Leiharbeitnehmern nicht, da in der Branche kurze Beschäftigungszeiten eher die Regel als die Ausnahme seien, sagte die arbeitsmarktpolitischen Sprecherin der Grünen, Brigitte Pothmer, der Zeitung.

Berlin | Trotz Flüchtlingskrise rechnet die Bundesregierung nicht mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit in den nächsten zwei Jahren. Die Arbeitslosenquote werde in den Jahren 2017 und 2018 bei jeweils 5,7 Prozent liegen, schreibt die Bundesregierung in ihrer Frühjahrsprognose, berichtet das "Handelsblatt" (Dienstag) unter Berufung auf Regierungskreise. Wegen der Flüchtlingskrise hatten viele Experten mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit gerechnet.

Berlin | Obwohl Frauen in Deutschland immer häufiger berufstätig sind, wird laut einer Studie der größte Teil der unbezahlten Hausarbeit, Kinderbetreuung und Pflege von Angehörigen weiterhin von Frauen geleistet: Frauen zwischen 18 und 64 Jahren bringen für unentlohnte Hausarbeiten 1,6 Mal mehr Zeit auf als Männer - also 60 Prozent mehr, berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe unter Verweis auf eine Untersuchung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Für die Fürsorge von Angehörigen wenden Frauen demnach sogar 2,4 Mal so viel Zeit auf wie Männer. Noch deutlicher sind die Unterschiede bei erwerbstätigen Frauen und Männern in Paarhaushalten mit Kindern.

Brüssel | Nach dem Willen der Europäischen Kommission in Brüssel sollen Eltern künftig mindestens bis zum zwölften Lebensjahr ihrer Kinder EU-weit ein Recht auf zeitlich befristete Teilzeitarbeit haben. Anschließend sollen sie nach der Teilzeitphase problemlos auf eine Vollzeitstelle zurückkehren können, berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf einen neuen Gesetzesvorschlag zur Überarbeitung der EU-Elternzeit-Richtlinie von 2010. Die Kommission will die Pläne am kommenden Mittwoch im Rahmen einer umfangreichen Initiative zum "Aufbau einer europäischen Säule von sozialen Rechten" präsentieren.

Berlin | Auf den öffentlichen Dienst kommt in den kommenden Jahren ein massiver Personalnotstand zu. Grund seien Pensionierungen in der Generation der sogenannten Babyboomer: Es sei klar vorhersehbar, dass die öffentliche Verwaltung schrumpfen werde, sagte der Präsident des Bundesverwaltungsamtes (BVA), Christoph Verenkotte, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Ich sehe, dass wir nicht alle Stellen nachbesetzen werden."

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Berlin | Insgesamt 4,2 Millionen Arbeitnehmer zahlen in Deutschland aufgrund ihres Einkommen den Spitzensteuersatz von 42 Prozent. Das geht aus einer bislang unveröffentlichten Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) hervor, über die das "Handelsblatt" (Dienstag) berichtet. Die nach Einkommen bemessen obersten zehn Prozent in Deutschland seien mit 48,2 Prozent fast für die Hälfte des gesamten Einkommensteueraufkommens verantwortlich, die obersten 30 Prozent gar für 79 Prozent.

Berlin | In Deutschland gibt es insgesamt mehr offene Ausbildungsstellen als unversorgte Bewerber: Im März kamen auf 100 unversorgte Bewerber 113 offene Stellen, berichtet die "Bild am Sonntag" unter Berufung auf Statistiken der Bundesagentur für Arbeit. Die Experten der Arbeitsagentur rechnen mit einem guten Ausbildungsjahr, weil erfahrungsgemäß bis zum Beginn der meisten Ausbildungen im August/September noch weitere Ausbildungsplätze nachgemeldet werden. Engpässe seien derzeit vor allem in Berlin und Nordrhein-Westfalen zu befürchten.

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Köln | Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Köln veranstaltet am 28. April den IHK Recruiting-Day. Unternehmen aus dem IT-Bereich sind vor Ort, um Bewerber für aktuelle Ausbildungsplätze zu Fachinformatikern kennenzulernen. Noch bis zum 23. April haben IT-interessierte junge Frauen und Männer die Gelegenheit, sich für den Recruiting-Day bei der IHK Köln zu bewerben.

Berlin | Das von der Bundesregierung in Kooperation mit dem Institut der deutschen Wirtschaft betriebene Willkommensportal für internationale Fachkräfte "Make it in Germany" plant offenbar, sein Informations- und Beratungsangebot auf Deutsche im Ausland auszuweiten. Das berichtet die "Welt am Sonntag". Bislang richtet sich das Angebot nur an Ausländer, die zum Arbeiten in die Bundesrepublik kommen wollen.

Köln | David Wirmer vom Thomas-Institut der Universität zu Köln erhält den Sheikh Zayed Book Award. Sein 2014 bei de Gruyter erschienenes Buch "Vom Denken der Natur zur Natur des Denkens. Ibn Bâǧǧas Theorie der Potenz als Grundlegung der Psychologie" wird dieses Jahr in der Kategorie Arabic Culture in Other Languages ausgezeichnet.

Köln | Am Donnerstag, 6. April berät die Industrie- und Handelskammer (IHK) unter dem Motto „Karriere braucht keinen Titel – mit betrieblicher Aus- und Fortbildung neu durchstarten“ Studienaussteiger. Für Fragen und Informationen zur dualen Berufsausbildung stehen die Ausbildungsstellenvermittler der IHK von 13 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 0221-1640 841 zur Verfügung. Studienaussteiger stehen mehr als 300 Ausbildungsberufen offen, betont die IHK. Aufgrund der erworbenen (Fach-)Hochschulreife biete die IHK auch die Möglichkeit, die Ausbildung um sechs bis 12 Monate zu verkürzen. Auch die Anrechnung von Studienleistungen könne sich günstig auf die Ausbildungsdauer auswirken.

Düsseldorf | Die Finanzverwaltung Nordrhein-Westfalen (NRW) wolle im kommenden Jahr insgesamt mehr als 1.200 Studien- und Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen. Das teilt das Finanzministerium mit. Um interessierten Kandidaten Planungssicherheit zu geben, werde bereits jetzt ein Teil der Stellen ausgeschrieben. Das sollen alle Fraktionen einstimmig im Haushalts- und Finanzausschuss des Landtags beschlossen haben.

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Köln | Die Agentur für Arbeit Köln lädt alle Jungfachkräfte zur Jobmesse am 6. April ein. Fünfzehn Arbeitgeber bieten ihre offenen Arbeitsstellen aus den gewerblich-technischen, sozialpflegerischen und kaufmännischen Bereichen sowie Stellen beim Friseur, im Verkauf oder im Gesundheitswesen an. Vorträge zu Bewerbungsstrategien und ein kostenloser Bewerbungsfoto-Service werden ebenfalls geboten. Eine Anmeldung sei nicht erforderlich.

Report-K Karneval-Livestream

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Jeden Tag von Montag bis Freitag von 18:30-19 Uhr eine halbe Stunde Kölner Karneval auf report-K. Nachrichten aus dem jecken Geschehen und Interviews mit Kölner und Karnevalsgesellschaften aus der Region. 

Am Dienstag 16.1. zu Gast am jecken roten report-K Fass:
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Treuer Husar blau-gelb
KG Knobelbröder

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