Karriere

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Berlin | Die Zahl der Freiberufler in Deutschland ist in diesem Jahr mit 1,43 Millionen auf einen neuen Rekordstand gestiegen - und die Mehrheit von ihnen ist mir ihrem Berufstand zufrieden. 85,6 Prozent aller Freiberufler würden den Schritt in die Selbstständigkeit nochmals gehen, lautet das Ergebnis einer Umfrage unter 1.700 Freiberuflern im Auftrag des Bundesverbands der Freien Berufe (BFB), über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben) berichten. Selbstbestimmtheit ist für 87,3 Prozent der Befragten der wichtigste Grund für die Selbstständigkeit.

Berlin | Zwei Drittel der fast 2,9 Millionen Studenten in Deutschland jobben nebenher: Die Löhne sind dabei sehr unterschiedlich, die Bandbreite reicht von 9,50 bis 30 Euro pro Stunde, berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf eine Auswertung des Personaldienstleisters Studitemps von rund 12.000 Stellenangeboten.

Wiesbaden | Die Zahl der Erwerbstätigen steigt weiter an. Im Juni 2019 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 45,1 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Gegenüber Juni 2018 nahm die Zahl der Erwerbstätigen um 0,9 Prozent zu (+394.000 Personen), teilten die Statistiker am Mittwoch mit.

Berlin | Im Durchschnitt erhalten Mitarbeiter eine Lohnerhöhung in Höhe von 11,3 Prozent, wenn sie ihre Vorgesetzten darauf ansprechen. Das ist ein Ergebnis einer neuen Gehaltsstudie des Job-Portals Stepstone, über welche die "Welt am Sonntag" berichtet. Angestellte in Geschäftsführer- oder Vorstandspositionen können demnach sogar deutlich über 14 Prozent mehr Lohn aushandeln.

Berlin | Angesichts der herrschenden Hitzewelle fordern die Gewerkschaften spezielle Regeln für Arbeitnehmer bei heißen Temperaturen.

München | Der US-Onlineversandhändler Amazon will bis Ende 2019 mehr als 2.800 zusätzliche unbefristete Arbeitsplätze in Deutschland schaffen. Damit werde man bundesweit deutlich über 20.000 Mitarbeiter beschäftigen, teilte das Unternehmen am Sonntag mit.

Berlin | Viele Beschäftigte bekommen nicht den Mindestlohn für ihre Arbeit ausbezahlt, der ihnen gesetzlich zusteht. "2017 erhielten mindestens 1,3 Millionen Beschäftigte, denen der Mindestlohn eigentlich zugestanden hätte, in ihrer Haupttätigkeit weniger Geld", sagte der Ökonom Markus Grabka zum Ergebnis einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), über welche die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben) berichten. "Hinzu kamen rund eine halbe Million Beschäftigte, die in einer Nebentätigkeit weniger als den Mindestlohn erhielten."

Kiel | Trotz schwächelnder Konjunktur erwarten renommierte Wirtschaftsforscher in Deutschland keinen flächendeckenden Abbau von Arbeitsplätzen. "Die deutsche Wirtschaft war zuletzt sehr stark ausgelastet, was eher zu einer Arbeitskräfteknappheit führte. Über die gesamte Wirtschaft rechnen wir nicht mit einem Beschäftigungsabbau, sondern nur mit einer Verlangsamung der Neueinstellungen", sagte der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Gabriel Felbermayr, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben).

Berlin | Im Kanzleramt und fast allen Ministerien gelten wegen der hohen Temperaturen derzeit verkürzte Arbeitszeiten. So können die Beamten im Entwicklungs-, Ernährungs und Justizministerium ausnahmsweise zurzeit schon um 14 Uhr Schluss machen, berichtet die "Bild-Zeitung" (Dienstagausgabe). Im Umweltministerium ist wegen der Hitze sogar bereits ab 13 Uhr frei, schreibt das Blatt.

Nürnberg | Nach aktuellen Hochrechnungen der Bundesagentur für Arbeit (BA) waren im März 41.800 Arbeitnehmer in Kurzarbeit, ein Jahr zuvor waren es nur knapp 27.000 Personen. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (Montagsausgabe). Im Februar 2019 war die Zahl der Kurzarbeiter mit 44.500 noch höher.

Berlin | Fünf Jahre nach dem Bundestagsbeschluss zur Einführung des gesetzlichen Mindestlohns sieht der DGB immer noch große Defizite bei der praktischen Durchsetzung der Lohnuntergrenze. "Insgesamt 1,8 Millionen Beschäftigte werden um den gesetzlichen Mindestlohn betrogen. Nimmt man noch die Branchenmindestlöhne hinzu, sind es sogar 2,2 Millionen Menschen", sagte DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell der "Saarbrücker Zeitung".

Berlin | Etwa jeder zweite Beschäftigte in Deutschland arbeitet häufig in ungesunden Körperhaltungen. Das geht aus einer Auswertung zum "DGB-Index Gute Arbeit 2018" hervor, über die die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Samstagausgaben) berichten. Die Angaben beruhen auf einer Befragung von bundesweit 8.011 Arbeitnehmern Demnach arbeiten insgesamt 52 Prozent der Beschäftigten sehr häufig (30 Prozent) oder oft (22 Prozent) in ungünstigen Körperhaltungen.

Berlin | Die meisten mittelständischen Unternehmen sind mit Flüchtlingen als Arbeitnehmern zufrieden. Das ergab eine Stichprobenumfrage der Agentur Pollytix im Auftrag der UNO-Flüchtlingshilfe Deutschland, über die der der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet. Befragt worden seien 93 Mittelständler, von denen 69 aktuell Flüchtlinge beschäftigen.

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Nürnberg | Die Zahl der sachgrundlosen Befristungen von Arbeitsverträgen in Deutschland ist zuletzt deutlich gestiegen. Das geht aus neuen Hochrechnungen des Forschungsinstituts der Bundesagentur für Arbeit hervor, über die die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Donnerstagausgaben) berichten. Mitte 2018 gab es demnach 1,8 Millionen Beschäftigungsverhältnisse, die ohne Sachgrund befristet waren.

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Nürnberg | aktualisiert | Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland geht weiter zurück. Im Mai waren 2,236 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet und damit 80.000 weniger als vor einem Jahr, teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Mittwoch in Nürnberg mit. Gegenüber dem Vormonat April stieg die Arbeitslosenzahl um 7.000. Die Arbeitslosenquote blieb dabei unverändert bei 4,9 Prozent. Die Arbeitslosenquote in Köln liegt derzeit bei 7,8 Prozent und damit weit über dem Bundesdurchschnitt.

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