Wirtschaftsnachrichten Karriere

unikoeln_Hauptgebauede_2008

Hier soll der Bildungsstreik stattfinden: vor dem Hauptgebäude der Kölner Uni (Archivfoto)

AStA Uni Köln mit "Bildungsstreik" am 25. Juni

Köln | Der Allgemeine Studierenden-Ausschuss (AStA) der Uni Köln hat für Mittwoch, den 25.06.2014 alle Studierenden zu einem "Bildungsstreik" an der Uni aufgerufen. Gemeinsam wolle man ein Zeichen für die bessere Finanzierung des Bildungssystems setzen, so der AStA.

Alle Studierenden seien aufgerufen, statt Hörsaal oder Seminarraum die Demonstration zu besuchen. „Für gute Bildung und ein gutes Studium braucht die Universität, brauchen die Studierenden dringend mehr Geld. Einsparungen sind der falsche Weg.“, so Christopher Kohl, erster AStA-Vorsitzender, zu dem Aufruf.

Wichtige Punkte seien unter anderem die Bereitstellung von ausreichenden Studien und Seminarplätzen, genügend Zeit für das Studium, eine Masterplatzgarantie und auch endlich ein elternunabhängiges und existenzsicherndes BAföG für alle Studierenden.

Derzeit, so der AStA, seien jedoch massive Stellenstreichungen und Sparmaßnahmen zu befürchten: Auch der Rektor der Uni Köln, Axel Freimuth, fordere dringend die zusätzliche Bereitstellung von 100 Millionen Euro, "allein zur Verhinderung einer Absenkung des vorhandenen Standards.", so die Studierendenvertretung.

Zurück zur Rubrik Karriere

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Karriere

Berlin | Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) fordert mehr Mut von jungen Wissenschaftlerinnen: "Ich beobachte immer wieder, wie selbstkritisch und abwägend Frauen oft sind. Lieber einfach mal was wagen", sagte Wanka der Wochenzeitung "Die Zeit". Zugleich kündigte Wanka an, das Professorinnenprogramm, in dem Bund und Länder mit 300 Millionen Euro die Berufung von Frauen gefördert haben und das 2017 ausläuft, fortzusetzen: "Darüber werde ich Anfang April mit den Ländern beraten."

Berlin | Nur zehn Prozent der Honorarprofessuren in Deutschland gehen an Frauen. Laut Statistischem Bundesamt gibt es insgesamt 1.714 Ehrentitel, davon entfallen 179 auf Frauen, berichtet die "Zeit". Besonders wenige Honorarprofessorinnen gibt es demnach in Bayern und Baden-Württemberg, wo nur jeder 20. Ehrentitel an eine Frau verliehen wird.

Berlin | Anlässlich des Internationalen Frauentages hat Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) deutsche Unternehmen für eine mangelnde Förderung von Frauen kritisiert. "Seit Gerhard Schröders Kanzlerschaft hat die Wirtschaft immer wieder versprochen, mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen", sagte Zypries dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". "Passiert ist zu wenig."

KARNEVAL NACHRICHTEN

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

digital_21122014

Aktuelle Nachrichten zur Netzpolitik und Netzökonomie in Deutschland.
---
Digitale Gadgets