Wirtschaftsnachrichten Karriere

Arbeitskosten in der EU steigen deutlich an

Luxemburg | Arbeit in der EU wird teurer. Die Kosten je geleistete Arbeitsstunde sind vom vierten Quartal 2017 zum vierten Quartal 2018 um 2,8 Prozent gestiegen, teilte das EU-Statistikamt Eurostat am Dienstag mit. Im Euroraum stiegen die Arbeitskosten im gleichen Zeitraum um 2,3 Prozent.

Im dritten Quartal 2018 hatten die Arbeitskosten pro Stunde um 2,6 Prozent beziehungsweise um 2,5 Prozent zugenommen. In der EU stiegen die Kosten für Löhne und Gehälter pro Stunde im vierten Quartal 2018 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 3,0 Prozent und die Lohnnebenkosten um 2,2 Prozent. Im Euroraum stiegen die Kosten für Löhne und Gehälter pro Stunde um 2,3 Prozent und die Lohnnebenkosten um 2,4 Prozent.

Die höchsten jährlichen Anstiege der Arbeitskosten pro Stunde für die gesamte Wirtschaft wurden in Rumänien (+13,1 Prozent), Lettland (+11,8 Prozent), Portugal (+10,3 Prozent) und Litauen (+10,2 Prozent) verzeichnet, so die Statistiker weiter. Der einzige Rückgang wurde in Malta (-0,5 Prozent) registriert.

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Berlin | Die Bereitschaft der Deutschen, sich in der Freizeit oder auf eigene Kosten beruflich weiterzubilden, sinkt. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Weiterbildungsanbieters Haufe Akademie unter Angestellten, über die die "Welt am Sonntag" berichtet. Demnach würden sich 16 Prozent der Befragten am Wochenende oder im Urlaub weiterbilden.

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Wiesbaden | Im Jahr 2018 haben insgesamt 519.700 Personen in Deutschland einen neuen Ausbildungsvertrag abgeschlossen: Das waren 4.000 oder 0,8 Prozent mehr als im Vorjahr, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mit. Dieser Anstieg wird demnach allein von den Männern getragen: Während 7.400 oder 2,3 Prozent mehr Männer einen Ausbildungsvertrag abschlossen als im Vorjahr, setzte sich bei den Frauen der schon seit zehn Jahren rückläufige Trend mit 3.400 oder 1,8 Prozent weniger neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen weiter fort. Gegenüber 2008 ging die Zahl der von Frauen neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge um 25 Prozent zurück.

Nürnberg | Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland geht weiter zurück. Im März waren 2,301 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet und damit 157.000 weniger als vor einem Jahr, teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Freitag in Nürnberg mit. Gegenüber dem Vormonat Februar sank die Arbeitslosenzahl um 72.000. Die Arbeitslosenquote blieb dabei unverändert bei aktuell 5,1 Prozent.

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