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Arbeitsmarkt bricht nicht so stark ein wie im Frühjahr

Berlin | Der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, rechnet mit begrenzten Auswirkungen des harten Lockdowns auf den Arbeitsmarkt. "Kurzfristig werden Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit wieder steigen, aber im Moment gehen wir von keinem so starken Einbruch am Arbeitsmarkt wie noch im Frühjahr aus", sagte Scheele den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). Erste Einschätzungen legten nahe, dass die Kurzarbeitsanzeigen im Dezember "nicht weiter sprunghaft ansteigen".

Allerdings wollten mehr Unternehmen länger Kurzarbeitergeld beziehen als ursprünglich geplant. Nach Verhängung des Teil-Lockdowns hatte die Arbeitsagentur zunächst einen deutlichen Anstieg der Kurzarbeitsanzeigen verzeichnet. "Vom 1. bis zum 25. November gingen knapp 60.000 Anzeigen für nahezu 540.000 Personen ein. Rund 40 Prozent davon kamen allein aus dem Gastgewerbe", berichtete Scheele. "Das ist aber kein Vergleich zum Frühjahr. Damals hatten wir in der Spitze knapp 800.000 Anzeigen für gut 10 Millionen Personen."

Für das Kurzarbeitergeld werde Deutschland bis Jahresende mehr als 20 Milliarden Euro ausgegeben haben, teilte Scheele mit. "Das ist historisch hohe Summe. Aber es wäre den Staat noch viel teurer gekommen, wenn die Menschen, deren Jobs durch Kurzarbeit erhalten werden konnten, arbeitslos geworden wären. Ganz zu schweigen von den von den individuellen Folgen für jeden Betroffenen und den sozialen Folgen für unser Land." Scheele betonte: "In der Spitze konnten mit Kurzarbeit 2,9 Millionen Arbeitsplätze gesichert werden."

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