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bildungsmesse_02092017

Erfolgreiche Kölner Bildungsmesse 2017

Köln | Am Samstag wurde im Kölner Gürzenich nicht gefeiert, sondern es ging um Bildung, Weiterbildung, Jobs und Karriere. Von 10 bis 18 Uhr fanden die Interessierten den Weg in Kölns gute Stube. Heute am Sonntag ist die Messe von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Neben Ausstellern, die über ihr Programm informieren gibt es ein umfangreiches Vortragsprogramm unter anderem zur Erwachsenenbildung im Wandel, Blended Learning, Virtual Reality oder wie der Karrierestart mit dem Dualen Studium gelingt. 64 Aussteller präsentieren sich auf der Kölner Bildungsmesse 2017. Report-K berichtete vom gestrigen Samstag und heute mit Videointerviews von den Ausstellern über deren interessante Angebotem, wie man Web-Developer oder Dolmetscher werden kann, um nur zwei zu nennen. Besondere Erkenntnis: Wer umschulen, umsteigen, sich weiterbilden will kann dies zu jedem Zeitpunkt seines Lebens tun. Für neue Chancen ist es nie zu spät.

Ein Statement von Roswitha Stock von der Agentur für Arbeit, die die Kölner Bildungsmesse eröffnete

Gabriele Hammelrath, SPD Bildungspolitikerin und MdL auf der Kölner Weiterbildungsmesse zu Bildungsthemen und Aufgaben der NRW-Schulpolitik

Die Handwerkskammer zu Köln informiert über ihr Triales Studium und Karrieren im Handwerk. Ein Bereich, der besonders interessant ist, denn im nächsten Jahrzehnt stehen viele Unternehmensnachfolgen an und so dürfte weiterhin gelten: Handwerk hat in Köln goldenen Boden. Ein großer Teil des Vortragsprogrammes beschäftigt sich mit neuen Formen des Lernens. Die Volkshochschule Köln informiert zu digitalen Medien und ihrem Einsatz in der Bildung. Mit der Express Bildungsberatung erfahren Interessenten in sieben Minuten, wie sie sich beruflich verändern können.

Thomas Frey, Vorsitzender Qualitätsgemeinschaft Berufliche Bildung Region Köln über das neue fünf Sterne Siegel

64 Aussteller präsentieren eine breite Palette an Weiterbildung und Umschulungsmaßnahmen

Die Interviews mit Roswitha Stock von der Arbeitsagentur, Bildungspolitikerin Gabriele Hammelrath und Thomas Frey zeigen eines deutlich: Unsere Berufswelt ist einem ständigen Wandel unterzogen. Vor diesem brauchen wir uns aber nicht zu fürchten, auch wenn Jobs verschwinden, sondern wir müssen uns diesem Wandel proaktiv stellen und ihn als Chance begreifen. Denn das System bietet denen, die sich aktiv einsetzen immer wieder neue Chancen. So werden Umschulungen von der Agentur für Arbeit gefördert und der Fachkräftemangel in vielen Branchen zeigt, dass es auch für Menschen die schon ein wenig älter sind, noch jederzeit die Möglichkeit zum Neuanfang gibt. Einzige Voraussetzung: Die Bereitschaft neues entdecken und erlernen zu wollen. Die Interviews mit den Ausstellern zeigen, wie vielfältig und interessant die Möglichkeiten sind und es eigentlich für Alle Möglichkeiten gibt, auch für Menschen die geflüchtet sind.

So erklärt Ralf Münstermann vom GBW Berufsbildungswerk, dass Schweißer dringend gesucht werden. Sein Institut vermittelt das international gültige Schweißerzertifikat. Für die vielen jungen Männer, die geflohen seien, sei dies ein idealer Job um Geld zu verdienen und da es sich um eine Ausbildung handelt die weltweit gültig ist, kann man auch später in seinem Heimatland, denkt man etwa an Syrien, mit einer solchen Weiterbildung beim Wiederaufbau helfen. Oder Ausbildungsberater, wie etwa Monika Erwert von der DAA im Bereich Altenpflege, vermitteln ein realistisches Bild für Menschen die überlegen hier ihre Karrierechancen zu suchen. Denn auch Pflegekräfte werden händeringend gesucht und die Nachfrage wird vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung nicht nachlassen.

Neben den Ausstellerständen gibt es viele Vorträge

Im Aktionsforum der Kölner Bildungsmesse lernt man zum Beispiel wie man mit dem Smartphone Videos produziert oder im Bootstrap-Workshop, wie in nur 30 Minuten eine Bewerber-Website entsteht. Am heutigen zweiten Tag und Sonntag bietet bikup ein Seminar an, wie ich als professioneller Sprach und Kulturmittler agieren kann, zudem geht es um Stipendien für berufliche Talente und erfahrene Fachkräfte, was steckt hinter Begriffen wie Medien-, Veranstaltungs- oder Industriekaufleuten und wie unterscheiden sie sich. Welche Herausforderungen stellt die Digitalisierung an Fachkräfte gerade im kaufmännischen Berufsalltag, welche Förderinstrumente gibt es für die Aufstiegsfortbildung oder wie gehe ich mit digitalen Lernformen um. Und für alle die, die es eilig haben, gibt es auch heute die schnelle Bildungsberatung in sieben Minuten.

Interviews mit Ausstellern auf der Kölner Bildungsmesse 2017

Jürgen Potratz vom KIK, Kölner Institut für Kulturarbeit und Weiterbildung

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Ralf Münstermann, GBW Berufsbildungswerk Köln, über interessante Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen, etwa zum Industrieschweißer mit guten Chancen am Arbeitsmarkt auch für Geflüchtete

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Elisabeth Lehmann von der IN VIA Kompetenzagentur zum Beratungsangebot für Jugendliche und junge Erwachsene am Übergang zu Schule und Beruf

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Dr. Jerry Neeb-Crippen über die Ausbildung zum Übersetzer und Dolmetscher sowie die Karrierechancen

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Felix Wünsche vom Digital Career Institute zur Ausbildung zum Web Developer

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Barbara Voss zum Aus- und Weiterbildungsprogramm der Kölner Wirtschaftsfachschule

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Carolin Beem und Niclas Giesen, Sommerhoff, zur Weiterbildung zum Handelsfachwirt und kaufmännischen Ausbildungsberufen

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Hilde Mußinghoff von innovaBest

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Matthias Grimm von bikup über den Beruf des Sprach- und Integrationsmittlers, ein Aufgabengebiet das in Deutschland und der globalisierten Welt immer wichtiger wird.

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Julia Henkes von der FUWE berichtet über technisch gewerbliche Aus- und Weiterbildung im kaufmännischen Bereich, der Logistik oder Schutzbereich und über Sozialcoaching

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Thomas Frey von der Wirtschaftsakademie am Ring zu anerkannten Weiterbildungen und Umschulungen mit IHK-Abschluss und daran anschließenden Aufstiegsqualifizierungen.

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Monika Erwert von der Deutschen Angestellten-Akademie DAA informiert über das Berufsbild des Altenpflegers und der Altenpflegerin

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Andrea Krabsch von der DAA Nordrhein erklärt den Beruf des Physiotherapeuten und die Ausbildung

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Katharina Petrus und Ulrich Grieshaber von der Berufsfachschule Ganzheitskosmetik de Lorenzi über die Ausbildung und vielfältigen Berufschancen als Kosmetikerin und Kosmetiker

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Thomas Pieronczyk, von Kutschera über die Digitalisierung des Klassenzimmers und den Potenzialen für die Lehre und Bildung.

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Jennifer Niehage von der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung über Studienstipendien nach erfolgreicher Ausbildung und Arife Sahin, die nach ihrer Ausbildung zur Chemielaborantin sich mit einem Weiterbildungsstipendium in Betriebswirtschaftslehre qualifiziert.

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