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Global Gender Gap Report: Justizministerin kritisiert Wirtschaft

Berlin | Angesichts einer Studie des Weltwirtschaftsforums zur Gleichberechtigung von Frauen und Männern hat Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) die deutsche Wirtschaft scharf kritisiert und gesetzliche Konsequenzen angekündigt.

"Es gibt in den allermeisten Bereichen genauso viele gut qualifizierte Frauen wie Männer. Es ist nicht akzeptabel, dass Frauen nur deshalb nicht zum Zuge kommen, weil sich traditionelle Vorstellungen darüber halten, wie Führungsetagen auszusehen haben. Dann muss der Staat eingreifen", sagte Lambrecht den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Mittwochsausgaben). Die gesetzlich vorgeschriebene Geschlechterquote in Aufsichtsräten habe gezeigt, dass eine staatliche Regulierung an dieser Stelle funktioniere. "Das Vorurteil, dass es nicht genügend qualifizierte Frauen gebe, hat sich nicht bestätigt. Deswegen müssen wir jetzt auch über eine Quote für die Vorstände nachdenken", so die Justizministerin weiter. Laut der Studie "Global Gender Gap Report 2020" des Weltwirtschaftsforums hinkt die deutsche Wirtschaft bei der Gleichberechtigung von Männern und Frauen weit hinterher. Im internationalen Vergleich der Chancengleichheit im Berufsleben sei die Bundesrepublik von Platz 36 auf Platz 48 abgerutscht.

Männer verdienten nach wie vor besser als Frauen und übten häufiger Führungspositionen aus, heißt es in der Studie, über welche die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" berichten. In der Frage gleicher Bezahlung für gleiche Arbeit liege Deutschland international auf dem 68. Platz, bei der Machtverteilung in der Wirtschaft sogar nur auf dem 89. Rang.

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