Wirtschaftsnachrichten Karriere

ruderboot_fh_k_170715

„cologne s’ciopon“ - auf diesen Namen wurde heute das venezianische Ruderboot aus der Familie der venezianischen Sandolos im Innenhof der Fakultät für Architektur an der FH Köln getauft.

Heute Taufe - FH Köln Studierende bauen venezianisches Ruderboot

Köln | „cologne s’ciopon“ - auf diesen Namen wurde heute ein ganz besonderes Boot im Innenhof der Fakultät für Architektur an der Fachhochschule Köln getauft. Es handelt sich dabei um ein Ruderboot venezianischer Bauart, dass Architektur-Studierende der FH zusammen mit ihrer Professorin und tatkräftiger Unterstützung des hauseigenen Labors für experimentelles Bauen gefertigt haben.

Unterstützung erhielten die bis zu zwölf Studierenden eines Bachelor-Studiengangs, die gleichzeitig an dem Bau beteiligt waren, von dem Bootsbauspezialisten Gilberto Penzo aus Venedig. Entstanden ist in rund 500 Arbeitsstunden ein Sportruderboot aus der Familie der venezianischen Sandolos.

Mahagoni und Sperrholz

Das aus Mahagoni und speziellem Segelboot-Sperrholz gebaute Boot in Leichtbauweise ist etwa sechs Meter lang und für zwei stehende Ruderer und maximal drei zusätzliche Passagiere ausgelegt. Grundlage für das Projekt war eine Exkursion nach Venedig im September 2014. Dorthin wird der „cologne s’ciopon“ im September dieses Jahres gebracht und soll nach einer traditionellen venezianischen Zeremonie zu Wasser gelassen werden. Zuvor muss das Boot noch lackiert, verpackt und nach Italien transportiert werden.

ruderboot_fh_Pers_170715

Bild: der venezianische Bootsbauer Gilberto Penzo und Prof. Dr. Nadine Zinser-Junghanns (rechts im Boot) zusammen mit Studierenden, die an dem Projekt beteiligt waren.

Das Projekt wurde initiiert von Prof. Dr. Nadine Zinser-Junghanns vom Institut für Gestaltung der Fakultät für Architektur in Kooperation mit dem Labor für experimentelles Bauen unter der Leitung von Martin Waleczek.

ruderboot_fh_waleczek_170715

Bild: Schreinermeister Martin Waleczek, Leiter des Labors für experimentelles Bauen, beim Probe-Paddeln nach der Taufe.

Erstes Semester: Exkursion – zweites Semester: Bootsbau

Aufbauend auf die Exkursion nach Venedig im September, bei der eine Gruppe Erstsemester-Studierender an einem Workshop über Bootsbau teilnahm, wurde nun im Nachgang fachübergreifend das „cologne s’ciopon“ – ein funktionales Sport-Ruderboot aus der Familie der Venezianischen Sandolos – im Maßstab 1:1 realisiert.

In vorhergehenden Seminaren hatte die Professorin mit ihren Studierenden bereits Modelle im Maßstab 1:10 angefertigt. Auf die Frage, wie es zu der Idee kam, ein venezianisches Boot mitten in Köln zu bauen, antwortet die junge Professorin scherzhaft: „Ich wollte schon immer einmal ein Boot in Venedig haben“.

Infobox:

Die Fachhochschule Köln ist die größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Deutschland. Mehr als 23.000 Studierende werden von rund 420 Professorinnen und Professoren unterrichtet. Das Angebot der elf Fakultäten und des ITT umfasst mehr als 80 Studiengänge aus den Ingenieur-, Geistes- und Gesellschaftswissenschaften und den Angewandten Naturwissenschaften.

Zurück zur Rubrik Karriere

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Karriere

Berlin | Anlässlich des Internationalen Frauentages hat Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) deutsche Unternehmen für eine mangelnde Förderung von Frauen kritisiert. "Seit Gerhard Schröders Kanzlerschaft hat die Wirtschaft immer wieder versprochen, mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen", sagte Zypries dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". "Passiert ist zu wenig."

stadion12509

Köln | Am Donnerstag, 9. März, findet das Azubi-Speeddating in der Club-Lounge Nord des Rhein-Energie-Stadions in Köln-Müngersdorf von 13 bis 16 Uhr statt. 43 Handwerksunternehmen suchen Nachwuchs für mehr als 160 Ausbildungsplätze, wie die Handwerkskammer zu Köln heute mitteilt. Die Veranstaltung ist sowohl für Schüler, die noch in diesem Jahr mit einer Berufsausbildung beginnen wollen, als auch für alle Ausbildungsplatzsuchende.

Berlin | Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat im vergangenen Jahr die Anträge von 27.000 Ausländern zur Arbeitsaufnahme abgelehnt, weil für die ihnen angebotenen Jobs auch Inländer zur Verfügung standen oder die Jobs unterbezahlt waren. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervor, die der der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe) vorliegt. Demnach wurden 2016 im Zuge der sogenannten Vorrangprüfung mehr als doppelt so viele Anträge von Flüchtlingen und Drittstaatlern auf eine Beschäftigung in Deutschland abgelehnt als zwei Jahre zuvor.

NACHRICHTEN + THEMEN AKTUELL

AfD-Bundesparteitag 2017 in Köln

KARNEVAL NACHRICHTEN

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

digital_21122014

Aktuelle Nachrichten zur Netzpolitik und Netzökonomie in Deutschland.
---
Digitale Gadgets