Wirtschaftsnachrichten Karriere

unikoeln_Hauptgebauede_2008

Ein Kölner Genetiker ist zum zweiten Mal mit einem hohen Wissenschaftspreis ausgezeichnet worden.

Kölner Forscher erhält weitere 2,5 Millionen Euro

Köln | Der Genetiker Prof. Dr. Manolis Pasparakis wird dieser Tage mit einem Advanced Grant des Europäischen Forschungsrates bedacht. Es ist nicht die erste Würdigung seiner wissenschaftlichen Arbeit.

Wie die Universität zu Köln am heutigen Donnerstag berichtete, erhält der Kölner Naturwissenschaftler die wichtigste europäische Forschungsförderung bereits zum zweiten Mal. Manolis Pasparakis ist Professor am Exzellenzcluster CECAD und am Institut für Genetik der Universität zu Köln. Seine Forschung beschäftigt sich mit der Regulation von Entzündungsmechanismen.

Mit dem Forschungspreis werden Pasparakis und sein Team die Rolle der Nekroptose untersuchen. Dieser kürzlich entdeckte Zelltod-Mechanismus spielt eine wichtige Rolle bei chronischen Entzündungen und Autoimmunerkrankungen.

Der gebürtige Grieche Pasparakis studierte Biologie an der Universität Athen. Nach seinem Postdoc am Institut für Genetik der Universität zu Köln arbeitete er als Gruppenleiter am Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie im italienischen Monterotondo. 2005 kehrte Pasparakis ans Institut für Genetik nach Köln zurück. Im Jahr 2013 erhielt er zum ersten Mal den ERC Advanced Grant für seine Forschung.

ERC Advanced Grants werden an herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für Projekte vergeben, die aufgrund ihres innovativen Ansatzes als riskant gelten, aber neue Wege in ihrem jeweiligen Forschungsfeld eröffnen können.

Zurück zur Rubrik Karriere

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Karriere

Berlin | Der Trend zu längerem Arbeiten auch über das Rentenalter hinaus könnte den demografisch bedingten Arbeitskräfteschwund bremsen oder gar umkehren. Das zeigt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) für die Bertelsmann-Stiftung, über die das "Handelsblatt" berichtet. Würde in der Altersgruppe der 60- bis 69-Jährigen genauso oft und lange gearbeitet wie in der Gruppe der heute 55- bis 59-Jährigen, könne der durch die alternde Gesellschaft bedingte Personalmangel auf dem Arbeitsmarkt mehr als kompensiert werden.

homeoffice_pixabay_04012018

Berlin | Der Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium Björn Böhning will ein gesetzlich verankertes Recht auf Home Office schaffen. Der SPD-Politiker plant einen Vorstoß, demzufolge Unternehmen Heimarbeit entweder erlauben müssen oder aber begründen müssen, warum diese bei ihnen nicht möglich ist, berichtet der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe. In den Niederlanden gibt es ein solches Gesetz bereits.

Berlin | Die Zahl der Menschen, die auf die politisch umstrittene Grundsicherung angewiesen sind, ist stark zurückgegangen. Im November lebten erstmals seit der Einführung vor 14 Jahren weniger als drei Millionen Haushalte von Hartz IV, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Freitagsausgabe) unter Berufung auf aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Demnach seien von den Jobcentern zuletzt 2,996 Millionen sogenannte Bedarfsgemeinschaften finanziell versorgt worden.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

KARNEVAL NACHRICHTEN

Studierende beleuchten Europawahl 2019

europawahl2019_studentengruppe01

Studierende der Kölner Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) beschäftigten sich im November 2018 mit europäischen Themen, wie Flüchtlings- oder Umweltpolitk sowie regionalen Förderprogrammen oder dem "Erasmus+"-Programm der EU. Am 26. Mai 2019 wählt Europa ein neues Parlament.

Hier gehts zum Spezial: Kölner Studierende blicken auf die Europawahl 2019 >