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Ein Kölner Genetiker ist zum zweiten Mal mit einem hohen Wissenschaftspreis ausgezeichnet worden.

Kölner Forscher erhält weitere 2,5 Millionen Euro

Köln | Der Genetiker Prof. Dr. Manolis Pasparakis wird dieser Tage mit einem Advanced Grant des Europäischen Forschungsrates bedacht. Es ist nicht die erste Würdigung seiner wissenschaftlichen Arbeit.

Wie die Universität zu Köln am heutigen Donnerstag berichtete, erhält der Kölner Naturwissenschaftler die wichtigste europäische Forschungsförderung bereits zum zweiten Mal. Manolis Pasparakis ist Professor am Exzellenzcluster CECAD und am Institut für Genetik der Universität zu Köln. Seine Forschung beschäftigt sich mit der Regulation von Entzündungsmechanismen.

Mit dem Forschungspreis werden Pasparakis und sein Team die Rolle der Nekroptose untersuchen. Dieser kürzlich entdeckte Zelltod-Mechanismus spielt eine wichtige Rolle bei chronischen Entzündungen und Autoimmunerkrankungen.

Der gebürtige Grieche Pasparakis studierte Biologie an der Universität Athen. Nach seinem Postdoc am Institut für Genetik der Universität zu Köln arbeitete er als Gruppenleiter am Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie im italienischen Monterotondo. 2005 kehrte Pasparakis ans Institut für Genetik nach Köln zurück. Im Jahr 2013 erhielt er zum ersten Mal den ERC Advanced Grant für seine Forschung.

ERC Advanced Grants werden an herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für Projekte vergeben, die aufgrund ihres innovativen Ansatzes als riskant gelten, aber neue Wege in ihrem jeweiligen Forschungsfeld eröffnen können.

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