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Krankenhausgesellschaft: 40.000 zusätzliche Pflegekräfte nötig

Berlin | Die deutschen Krankenhäuser leiden trotz der im vorigen Jahr aufgestockten Zahl der Pflegekräfte unter massivem Personalmangel.

"Wir bräuchten bundesweit rund 40.000 zusätzliche Pflegekräfte", sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Corona sei eine "Extremsituation" für Pfleger und Ärzte.

Seit einem Jahr sei sowohl auf Infektions- als auch auf Intensivstationen die Belastung körperlich aber auch mental immens. "Hinzu kommt, dass es schon in Normalzeiten eine große Belastung ist, dass sie keine feste freie Zeit haben, sondern aus freien Tagen zurückgerufen werden, wenn andere ausfallen oder mehr Patienten kommen." Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) spricht von einem Verlust von mehr als 2.000 Intensivbetten mit invasiver Beatmungsmöglichkeit unter anderem wegen fehlenden Pflegepersonals.

"Das ist dramatisch", sagte der medizinisch-wissenschaftliche Leiter des DIVI-Intensivregisters, Christian Karagiannidis, dem RND. Im November 2020 seien rund 12.200 Intensivbetten mit invasiver Beatmungsmöglichkeit registriert worden - 5.300 freie und 6.900 belegte. Heute seien nur knapp unter 10.000 dieser Spezial-Betten als betreibbar erfasst. Frei seien davon 1.958. Von 1.400 Kliniken mit Intensivstationen gäben zudem 681 Personalmangel als Grund für Betriebseinschränkungen an.

Der für 2023 bereits designierte DIVI-Präsident Felix Walcher schlägt zur Motivation von Pflegekräften und Anerkennung ihrer Leistung vor: "Älteren Mitarbeitenden im Schichtdienst sollte ein Lebensarbeitszeitkonto angeboten werden - etwa eine anteilige Anrechnung von Berufsjahren im Schichtdienst für früheren Renteneintritt: je Berufsjahr im Drei-Schicht-Dienst ein Monat früher in den Ruhestand. Oder es wird das volle Gehalt für 80 Prozent Arbeitszeit gezahlt."

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