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Lehrerverband kritisiert OECD-Studie zu Lehrergehältern

Berlin | Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, hat die OECD-Studie "Bildung auf einen Blick 2018" in Hinsicht auf die Gehälter der Lehrer kritisiert.

"Dass die Gehälter von Lehrkräften sowohl im Primarbereich als auch im Sekundarbereich im internationalen Vergleich gut abschneiden, ist bekannt. Allerdings ist die Arbeitsbelastung im internationalen Vergleich ebenfalls deutlich überdurchschnittlich", sagte Meidinger der "Bild" (Mittwochsausgabe).

Der Lehrerverband kritisierte außerdem, dass es an allen Schularten in den meisten Bundesländern kaum Aufstiegsmöglichkeiten gebe. "Einstiegsgehalt ist oft gleich Endgehalt. Das ist frustrierend", so Meidinger.

Laut OECD-Studie verdienen nur Lehrer in Luxemburg und der Schweiz mehr als Lehrer in Deutschland. So beginnen Sekundarstufe-I-Lehrer beispielsweise mit einem Jahresgehalt von circa 54.400 Euro, was nahezu doppelt so hoch ist wie der OECD-Durchschnitt von 28.600 Euro.

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