Wirtschaftsnachrichten Karriere

28062018_Juniorprofessorin_UniKoeln

v.l.n.r.: Prof. Dr. Andreas Speer, Prof. Dr. Fiorella Retucci, Dekanin Prof. Dr. Monika Schausten Bild: Uni Köln

Neue Akademie-Professur an der Uni Köln

Köln | Die Universität zu Köln bekommt zum 1. Juli eine neue Professorin. Die gebürtige Italienerin Dr. Fiorella Retucci wird dann die erste Akademie-Juniorprofessorin werden. Die Kölner Uni und die Akademie der Wissenschaften in NRW teilen sich die Kosten.

Damit ist die wissenschaftliche Forschungstätigkeit der promovierten Philosophin zunächst für drei Jahre gesichert, so lange läuft die wissenschaftliche Nachwuchsförderung. Die Professur wird jeweils zur Hälfte von der Akademie und der Universität zu Köln finanziert; zu ihren Aufgaben gehört gleichermaßen die universitäre Vertretung des Fachs in Forschung und Lehre wie auch die Mitarbeit im Akademie-Projekt „Averroes und die arabische, hebräische und lateinische Rezeption der aristotelischen Naturphilosophie". Das Projekt wird geleitet von Professor Dr. Andreas Speer, Direktor des Thomas-Institutes der Universität zu Köln und Juniorprofessor Dr. David Wirmer.

Dass die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste gemeinsam mit einer Hochschule solch eine Stelle ausschreibt, ist neu. Retucci wird dabei Inhaberin der „Akademie-Juniorprofessur für Philosophie des Mittelalters unter besonderer Berücksichtigung der Wissenschaftsgeschichte und der Textedition" an. Sollten die Verantwortlichen das Wirken der Juniorprofessorin als erfolgreich einstufen, kann die Finanzierung um drei weitere Jahre verlängert werden.

Die Etablierung der Akademie-Juniorprofessur steht im Kontext der Weiterqualifizierungsinitiative der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, durch die promovierten Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftlern sowohl die weitere Spezialisierung als auch eine breitere Qualifikation in Forschung und Lehre ermöglicht werden soll. „Mit der ersten Akademie-Juniorprofessur wird auch in NRW diese besondere Art der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung begründet", begrüßt Prof. Dr. Wolfgang Löwer, Präsident der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste, diese stärkere Vernetzung zwischen Universität und Akademie.

Retucci hat Philosophie an der Università del Salento in Lecce studiert. Dort promovierte sie im Jahr 2007 in Cotutela mit der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln mit einer Edition zum Prokloskommentar des Berthold von Moosburg. Anschließend arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem von der DFG geförderten Editionsprojekt zu Durandus von St. Pourçain am Thomas-Institut. Ab 2014 war sie wissenschaftliche Koordinatorin eines Forschungsprojekts zu den Anfängen der scholastischen Metaphysik sowie Juniorprofessorin an der Università del Salento. Zugleich erfolgte die Habilitation in Geschichte der Philosophie.

Retucci veröffentlichte sechs Editionsbänden, zwei Herausgeberschaften und rund 25 Aufsätze im Bereich der mittelalterlichen Philosophie- und Wissenschaftsgeschichte. 2010 erhielt sie den Lessing-Förderpreis für Kritik der Lessing-Akademie, Wolfenbüttel, und 2011 den „Premio Mela d'oro" der Fondazione Marisa Bellisario, Rom.

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