Wirtschaftsnachrichten Karriere

Studenten verdienen zwischen 9,50 und 30 Euro pro Stunde

Berlin | Zwei Drittel der fast 2,9 Millionen Studenten in Deutschland jobben nebenher: Die Löhne sind dabei sehr unterschiedlich, die Bandbreite reicht von 9,50 bis 30 Euro pro Stunde, berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf eine Auswertung des Personaldienstleisters Studitemps von rund 12.000 Stellenangeboten.

Demnach verdienen vor allem IT-Entwickler und Programmierer schon als Studenten bis zu 30 Euro - im Schnitt sind es 15,23 Euro. Aufgrund des Fachkräftemangels "sind die Chancen auch dann gut, wenn sich die Studenten die IT-Skills selbst beigebracht haben", sagte Studitemps-Chef Eckhard Köhn.

Damit könnten "Studenten in IT-Jobs in ihrer Nebentätigkeit sogar mehr verdienen als andere nach der Ausbildung". Sehr gut können Studenten aber auch im sozialen Bereich verdienen: "Soziale Betreuer" werden im Schnitt mit fast 15 Euro entlohnt. Köhn findet das "erstaunlich" – denn die Gehälter in diesem Bereich seien später doch "vergleichsweise gering".

Am Ende der Lohnskala stehen Küchenhilfen, Fahrer oder Inventurhilfen. Sie verdienen im Schnitt etwas mehr als zehn Euro pro Stunde. Der minimale Stundenlohn liegt nach der Umfrage bei 9,50 Euro.

Zum Vergleich: Der bundesweit geltenden Mindestlohn beträgt 9,19 Euro. Am meisten verdienen Studenten in München, es folgen Hamburg, Frankfurt, Nürnberg und Wuppertal. Am Ende der Skala von 49 Städten liegen Siegen, Jena und Passau.

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Berlin | Die "Allianz für Ausbildung" von Bund, Wirtschaft und Gewerkschaften will der dualen Ausbildung neuen Schwung verleihen: Mehr junge Menschen sollen vom Wert einer Lehre überzeugt und wieder mehr Betriebe für die Ausbildung gewonnen werden. Das geht aus dem Entwurf für das Programm der "Allianz für Aus- und Weiterbildung 2019 - 2021" hervor, welches am Montag vorgestellt wird und über welches das "Handelsblatt" (Montagsausgabe) berichtet. "Wir müssen es schaffen, dass alle Ausbildungsstellen besetzt werden und möglichst alle jungen Menschen einen qualifizierten Berufsabschluss erlangen", sagte Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) der Zeitung.

Wiesbaden | Im Jahr 2018 sind bundesweit 36.400 im Ausland erworbene berufliche Abschlüsse als vollständig oder eingeschränkt gleichwertig zu einer in Deutschland erworbenen Qualifikation anerkannt worden: Dies sind 20 Prozent mehr Anerkennungen als im Vorjahr (30.200), teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mit. Die mit großem Abstand häufigsten Anerkennungen waren wie in den Vorjahren in medizinischen Gesundheitsberufen zu verzeichnen: 61 Prozent der Anerkennungen (22.300) stammten aus dieser Berufsgruppe (2017: 58 Prozent). Darunter bezogen sich 10.400 Anerkennungen auf Gesundheits- und Krankenpfleger sowie 7.200 auf Ärzte, denen damit die Erlaubnis zur Ausübung ihres Berufs erteilt wurde.

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