Wirtschaftsnachrichten Karriere

Studie: Angestellte können 11,3 Prozent mehr Lohn einfordern

Berlin | Im Durchschnitt erhalten Mitarbeiter eine Lohnerhöhung in Höhe von 11,3 Prozent, wenn sie ihre Vorgesetzten darauf ansprechen. Das ist ein Ergebnis einer neuen Gehaltsstudie des Job-Portals Stepstone, über welche die "Welt am Sonntag" berichtet. Angestellte in Geschäftsführer- oder Vorstandspositionen können demnach sogar deutlich über 14 Prozent mehr Lohn aushandeln.

Nach Branchen betrachtet können Mitarbeiter in Wissenschaft und Forschung mit 14,5 Prozent den größten Gehaltsbonus erwarten, gefolgt von der Pharmaindustrie sowie der Energie- und Wasserversorgung. Am Ende der Liste rangieren der öffentliche Dienst sowie Medienunternehmen mit einem Plus von knapp 9,5 Prozent. Nach Berufsfeldern betrachtet haben Ärzte und Juristen die besten Verhandlungsmöglichkeiten - geringe Chancen bestehen für Angestellte im Sekretariat und handwerklichen Berufen.

"In vielen Branchen werden qualifizierte Mitarbeiter händeringend gesucht", sagte Stepstone-Gehaltsexperte André Schaefer der "Welt am Sonntag". Entsprechend selbstbewusst könnten gut ausgebildete Arbeitnehmer ihre Gehaltsvorstellungen heute formulieren. Tatsächlich glauben 47 Prozent der deutschen Arbeitnehmer, dass sie im Vergleich zum durchschnittlichen Mitarbeiter im jeweiligen Beruf und in der jeweiligen Branche unterbezahlt sind.

Nur 40 Prozent der Fach- und Führungskräfte fordern Gehaltserhöhungen aber aktiv ein. Von jenen Mitarbeitern, die vorstellig werden, machen das nur 60 Prozent jedes Jahr - die anderen seltener oder nur, wenn sie glauben, durch besonderes Leistungen geglänzt zu haben.

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