Wirtschaftsnachrichten Karriere

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Studie: Hoch- und Geringverdiener bei Solo-Selbstständigen

Berlin | Die Gruppe der Solo-Selbstständigen in Deutschland zerfällt laut einer aktuellen Studie in zwei Lager: Auf der einen Seite Hochverdiener wie IT-Experten, auf der anderen Seite Ingenieure und Geringverdiener ohne Altersvorsorge. Das belegt eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BAMS), über die die "Welt am Sonntag" berichtet. Demnach sei der Abstand zwischen hohen und niedrigen Einkommen unter Solo-Selbstständigen höher als bei Angestellten oder selbstständigen Unternehmern, die weitere Mitarbeiter beschäftigen.

Mehr als 30 Prozent der Solo-Selbstständigen verdienten demnach pro Arbeitsstunde weniger als den aktuellen Mindestlohn von 8,84 Euro, der für Angestellte gilt, berichtet die Zeitung weiter. Die Forscher warnten in der Studie allerdings ihre Auftraggeber, aus den Zahlen falsche Schlüsse zu ziehen. Häufig würde das Einkommen der Solo-Selbstständigen durch Einkünfte der Partner ergänzt: So verdienten Haushalte, in denen Solo-Selbstständige mit niedrigen Einkommen leben, netto etwa so viel wie Haushalte von Selbstständigen mit Mitarbeitern, berichtet die Zeitung.

Der Verdienst liege sogar über dem von abhängig Beschäftigten, die jeweils zur gleichen Einkommensklasse gehören. "Wenn beide Partner gleichberechtigt aufs Haushaltseinkommen zugreifen können, sind Solo-Selbstständige nicht schlechter gestellt als andere Erwerbstätige - das gilt auch, wenn man im Haushalt lebende Kinder mit berücksichtigt", schreiben die Autoren der Studie, über die die "Welt am Sonntag" berichtet.

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Berlin | Die Bereitschaft der Deutschen, sich in der Freizeit oder auf eigene Kosten beruflich weiterzubilden, sinkt. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Weiterbildungsanbieters Haufe Akademie unter Angestellten, über die die "Welt am Sonntag" berichtet. Demnach würden sich 16 Prozent der Befragten am Wochenende oder im Urlaub weiterbilden.

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Wiesbaden | Im Jahr 2018 haben insgesamt 519.700 Personen in Deutschland einen neuen Ausbildungsvertrag abgeschlossen: Das waren 4.000 oder 0,8 Prozent mehr als im Vorjahr, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mit. Dieser Anstieg wird demnach allein von den Männern getragen: Während 7.400 oder 2,3 Prozent mehr Männer einen Ausbildungsvertrag abschlossen als im Vorjahr, setzte sich bei den Frauen der schon seit zehn Jahren rückläufige Trend mit 3.400 oder 1,8 Prozent weniger neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen weiter fort. Gegenüber 2008 ging die Zahl der von Frauen neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge um 25 Prozent zurück.

Nürnberg | Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland geht weiter zurück. Im März waren 2,301 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet und damit 157.000 weniger als vor einem Jahr, teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Freitag in Nürnberg mit. Gegenüber dem Vormonat Februar sank die Arbeitslosenzahl um 72.000. Die Arbeitslosenquote blieb dabei unverändert bei aktuell 5,1 Prozent.

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