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Studie: "Homeoffice" bedeutet oft längere Arbeitszeit

Berlin | Das sogenannte "Homeoffice" führt besonders häufig zu mehr und oft unbezahlten Überstunden. Das ist das Ergebnis einer Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) bei privaten Unternehmen mit über 50 Beschäftigten. Rund 65 Prozent der Beschäftigten, die zu Hause arbeiten und Überstunden machen, bekommen diese nicht oder nur teilweise ausgeglichen.

"Damit wäre Heimarbeit in vielen Fällen gar keine Abkehr von der Präsenz im Betrieb, sondern lediglich eine Verlängerung der Arbeitszeit", zitiert der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe die IAB-Forscher. Rund ein Fünftel der Beschäftigten in mittleren und großen Unternehmen hat zumindest gelegentlich die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten. Etwa 30 Prozent der Betriebe gaben an, Homeoffice anzubieten.

Das Angebot betrifft auch 30 Prozent aller Angestellten, aber nur 2 Prozent aller Arbeiter in Mittel- und Großbetrieben. Zugleich zeigen Auswertungen des Sozio-oekonomischen Panels, dass jene, die über Heimarbeit von Mitarbeitern entscheiden, oft selbst zu Hause arbeiten – wenn auch zusätzlich zu ihrer Arbeit im Büro.

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Köln | DieGewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) schlägt Alarm und zitiert aus einer Regionalstudie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), das der Agentur für Arbeit angegliedert ist. 9,4 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Jobs in Köln könnten durch die Digitalisierung verschwinden.

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