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Trotz Corona: Deutsche Bahn stellt in diesem Jahr 4.700 Azubis ein

Berlin | Die Deutsche Bahn stellt trotz Corona in diesem Jahr so viele Auszubildende ein wie nie zuvor. 4.700 junge Frauen und Männer beginnen am Dienstag ihre Lehrzeit bei dem Staatskonzern, wie die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichten. Demnach haben sie sich unter der Rekordzahl von rund 90.000 Bewerbern durchgesetzt und eine Stelle erhalten.

Die Bahn bildet damit über alle Jahrgänge hinweg 11.000 Nachwuchskräfte aus und zählt damit zu den größten Ausbildungsunternehmen in Deutschland. Geschult wird in etwa 50 Berufen. Die fünf beliebtesten Ausbildungsberufe bei der Bahn sind jene zum Fahrdienstleiter (etwa 770 neue Auszubildende), Lokführer (630), Elektroniker für die Betriebstechnik (550), Mechatroniker (350) sowie als Kaufleute für den Verkehrsservice (315).

Das Unternehmen bietet allen Azubis und dual Studierenden nach erfolgreich bestandener Abschlussprüfung grundsätzlich eine unbefristete Übernahme an. Daran ändert nach Konzernangaben auch die Corona-Pandemie nichts. Auch im Gesamtkonzern setzt die Bahn auf Expansion.

Bis Ende Juli hat das Unternehmen insgesamt 21.000 neue Mitarbeiter eingestellt. Bis zum Jahresende will der Bahnvorstand 25.000 Mitarbeiter neu an Bord holen, kündigte der Bahnvorstand bereits im Februar an. "Wir freuen uns daher sehr, dass wir auch in der aktuellen Corona-Zeit viele junge Menschen von der DB begeistern und ihnen eine berufliche Perspektive aufzeigen können", sagte Bahnvorstandschef Richard Lutz.

Auch Bahn-Personalvorstand Martin Seiler freut sich angesichts der Rekordbewerberzahlen, dass die Bahn als "hochattraktiver und moderner Arbeitgeber" wahrgenommen wird.

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