Wirtschaftsnachrichten Karriere

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Der renommierte Krebsforscher Henning Walczak kommt im kommenden Jahr nach Köln. Foto: Wellcome Trust/Matt Clayton

Universität zu Köln: Mit Förderung und Humboldt-Professur an den Rhein

Köln | Der derzeit noch in London lehrende und forschende Immunologe Prof. Dr. Henning Walczak wird im kommenden Jahr mit Unterstützung des höchstdotierten internationalen Forschungspreises in Deutschland seine Forschungen in Köln weiterführen.

Wie die Kölner Hochschule bereits vor einigen Tagen verkündete, hat der renommierte Krebsforscher eine Alexander von Humboldt-Professur für die Universität zu Köln erhalten. Bis zu fünf Millionen Euro wird Walczak für die ersten fünf Jahre seiner Forschungen erhalten. Sein erklärtes Ziel ist es dabei, die vorklinische und die klinische Forschung stärker zusammenzuführen und die interdisziplinäre Forschung im Bereich des Stoffwechsels auszubauen.

Insgesamt fünf weltweit führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhielten die renommierte Auszeichnung für das Jahr 2019. Sie treten in Berufungsverhandlungen mit den deutschen Universitäten, die sie für den Preis vorgeschlagen haben. An der Universität zu Köln sind aktuell zwei Humboldt-Professoren tätig: der Strukturbiologe Jijie Chai kam von der Tsinghua University in Peking (2017) und der Philosoph Sven Bernecker wurde von der University of California, Irvine nach Köln berufen (2016).

Henning Walczak ist aktuell Professor für Krebsbiologie am University College London und dort auch wissenschaftlicher Direktor des Krebsforschungszentrums UK-UCL. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter einen ERC Advanced Grant der Europäischen Union und den Wellcome Trust Senior Investigator Award des Vereinigten Königreichs. In seiner bisherigen Forschung untersucht Walczak den Mechanismus des programmierten Zelltods als Faktor bei der Entstehung von Krebs- und Autoimmunerkrankungen.

Die Alexander von Humboldt-Professur wird von der Alexander von Humboldt-Stiftung vergeben und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Die Humboldt-Professur eröffnet deutschen Hochschulen die Chance, Spitzenkräften international konkurrenzfähige Rahmenbedingungen zu bieten und ihr eigenes Profil im weltweiten Wettbewerb zu schärfen.

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