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Hochschulprofessor Axel Freimuth (rechts) bleibt auch nach 2019 im Amt. Am heutigen Donnerstag wurde er von der Hochschulversammlung wiedergewählt.

Universität zu Köln: Vierte Amtszeit für Rektor Freimuth

Köln | Prof. Dr. Axel Freimuth ist erneut zum Rektor der größten Präsenzhochschule in Nordrhein-Westfalen gewählt worden. Die Wahl erfolgte mit überwältigender Mehrheit. Seine voraussichtlich letzte Amtszeit wird bis zum 31. März 2023 dauern.

Freimuth gehört mit dann 18 Amtsjahren zu den Rektoren mit der größten Erfahrung und längsten Verweilsdauer. Die Hochschulwahlversammlung hat am heutigen Donnerstag und gemäß dem Hochschulgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen den Physikprofessor in seinem Amt als Rektor bestätigt.

„Ich bedanke mich herzlich für das erneut ausgesprochene Vertrauen", erklärte Freimuth nach der Wahl.

Die Hochschulwahlversammlung besteht gemäß dem Hochschulgesetz NRW in ihrer einen Hälfte aus sämtlichen Mitgliedern des Senats und in ihrer anderen Hälfte aus sämtlichen Mitgliedern des Hochschulrats. Stimmrecht haben die stimmberechtigten Senatsmitglieder und die externen Hochschulratsmitglieder. Die Hochschulwahlversammlung tagt öffentlich.

In Duisburg geboren – in Köln zu Hause

Der gebürtige Duisburger kennt die Kölner Uni seit seinem eigenen Physikstudium. Nach seiner Promotion und Habilitation in Köln wurde er 1996 an die Universität Karlsruhe berufen. 1998 kehrte er mit einer C4-Professur für Experimentelle Festkörperphysik an die Kölner Universität zurück. Von 2002 bis 2006 war er Sprecher eines Sonderforschungsbereichs, gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft.

Nach einem Forschungsaufenthalt im Jahr 2002 an der University of British Columbia, Vancouver, Kanada, war er von 2003 bis 2005 Dekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln. Seit April 2005 ist er Rektor der Universität zu Köln. 2008 bis 2010 war er zudem Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz der Universitäten in NRW als auch Vorsitzender der Kölner Wissenschaftsrunde.

Er ist seit 2007 Vorsitzender des Kuratoriums des Max-Planck-Institutes für Züchtungsforschung (Köln) sowie Mitglied des Kuratoriums des Max-Planck-Institutes für Gesellschaftsforschung (Köln) und für Radioastronomie (Bonn) seit 2005. Er ist außerdem Vorsitzender des Kuratoriums des Kölner Odysseums.

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