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"2011 war ein Spitzenjahr für die Kölner Bank"

Die Kölner Bank hat im vergangenen Jahr ein "Spitzenergebnis eingefahren", betonte heute Bruno Hollweger, Vorstand der Bank. So konnte das Betriebsergebnis um knapp vier Prozent verbessert werden. In den kommenden Jahren will die Kölner Bank nun ihre Mitglieder-Quote deutlich erhöhen und langfristigen Erfolg durch einen "Weg der Mitte" sichern.

Nach den guten Jahren 2009 und 2010 zeigte sich der Vorstand der Kölner Bank heute auch mit dem Jahresergebnis 2011 zufrieden. So konnte die Bank ihr Betriebsergebnis auf insgesamt 16,2 Millionen Euro um knapp vier Prozent steigern. Damit liegt es allerdings immer noch leicht unter dem Betriebsergebnis aus dem Rekordjahr 2009 (16,2 Millionen Euro). 2011 hat sich zudem die Aufwands-Ertrags-Relation  - also wie viel Cent die Bank einsetzen muss, um einen Euro zu verdienen - mit 73,6 Prozent weiter leicht verbessert. Ausgebaut hat die Bank auch ihr Eigenkapital. Mit knapp 141 Millionen Euro liegt es um 16,3 Millionen Euro höher als im Vorjahr.

Kölner Bank will Mitglieder-Quote deutlich steigern

Insgesamt erwirtschaftete die Bank einen Zinsüberschuss von fast 44 Millionen Euro (2010: 45 Millionen Euro). Die Kundeneinlagen stiegen auf 1.515 Millionen Euro. Aufgrund der positiven Bilanz will der Vorstand und Aufsichtsrat in der Vertreterversammlung am 25. Juni vorschlagen, eine Dividende von 5 Prozent an die Mitglieder zu zahlen. Das sind 0,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Einen Zuwachs verzeichnete die Bank auch bei den Neukunden (+ 6,9 Prozent) und bei den Mitgliedern (+11,1 Prozent).  Insgesamt hat die Bank nun 38.500 Mitglieder. Damit liegt die Mitglieder-Quote derzeit bei rund 40 Prozent. Bis 2015, so Klaus Müller, Vorstand Kölner Bank, soll die Quote auf 57 Prozent angehoben werden. Dazu hat die Bank nun die Beteiligung auf 25 Euro gesenkt und eine Maximal-Beteiligung bei 5.000 Euro festgelegt.  Erhöhen möchte die Kölner Bank auch die Zufriedenheit ihrer Mitglieder. Dafür soll nun jährlich eine Umfrage der Mitglieder durch ein externes Unternehmen durchgeführt werden.

Kölner Bank setzt auf "Weg der Mitte"

Ein weiteres Ziel der Bank ist es, ihren "Weg der Mitte", so Bruno Hollweger, Vorstand der Bank, fortzuführen. Im Fokus soll dabei statt kurzfristiger Gewinne ein langfristiger Erfolg stehen. Dazu will die Bank neben der Aufwands-Ertrags-Relation nun auch die Risikokosten berücksichtigen. Wo genau die Risikogrenze der Bank angesetzt wird, wollte Hollweger heute allerdings nicht verraten. Zu dem Weg der Mitte gehöre es auch, keine Risiken aus Engagements in Griechenland, Portugal und Irland zu haben. Allerdings hat die Kölner Bank Anleihen in den Ländern Italien und Spanien getätigt. Zu dem nachhaltigen Kurs der Bank gehört vor allem ihr lokales Geschäft, was die Bank weiter ausbauen will. So sollen künftig Kredite nur noch an Kölner oder Projekte in Köln vergeben werden. Zudem will die Bank weiterhin in der Innenstadt und den Veedeln für die Bürger präsent bleiben und sich sozial engagieren. 2011 spendete die Kölner rund 188.000 Euro an über 150 Projekte. Für Sponsoring, unter anderem den Kölner Unilauf, wendete die Bank 74.000 Euro auf.

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