Wirtschaftsnachrichten Kölner Wirtschaft

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Manfred Knof ist neuer Vorstandsvorsitzender der Commerzbank. | Foto: Pavel Becker/Commerzbank

Ein Kölner an der Spitze der Commerzbank

Köln | Seit Beginn des Jahres ist der gebürtige Kölner Manfred Knof (55) Chef der Commerzbank AG, Deutschlands zweitgrößter privater Bank. Der Mann gilt als harter Sanierer.

Knof wurde im August 1965 in Köln geboren, ist verheiratet und hat zwei Söhne. Er ging in Lindenthal zur Schule, studierte Jura an der Universität zu Köln, wo er auch 1994 promoviert wurde.

Den größten Teil seiner beruflichen Laufbahn verbrachte Knof nicht im Bankenbereich sondern beim Versicherungskonzern Allianz, anfangs als Assistent des damaligen legendären Vorstandsvorsitzenden Henning Schulte-Noelle, zuletzt (2015-2017) als Vorstandsvorsitzender der Allianz Deutschland AG. Überraschend kam dann 2019 der Wechsel zur Deutschen Bank AG, deren Privatkundengeschäft in Deutschland Knof verantwortete. Mit dem Wechsel an die Spitze (Vorstandsvorsitzender) der Commerzbank AG ist Knof nun ganz oben angekommen.

Manfred Knof sei ein unerbittlicher Sanierer, schreibt das manager magazin. Er „ist die letzte Chance der Commerzbank. Auf Empathie dürfen die neuen Kollegen nicht hoffen". „Weggefährten beschreiben Knof als auf den ersten Blick wenig zugänglich, schweigsam. Dass er aus Köln stammt, merke man dem zahlenorientierten Manager wahrlich nicht an", weiß die Wirtschaftswoche. „Durchgreifen kann Manfred Knof", kommentiert die F.A.Z. „In der Deutschen Bank ist nicht jeder traurig, dass er nun zur Konkurrenz wechselt."

„Manfred Knof legt gleich richtig los", berichtet das Handelsblatt. An seinem ersten Arbeitstag als Commerzbank-Chef verkündete er eine Neuverteilung der Zuständigkeiten im Vorstand und stimmte die Beschäftigten einen tief greifenden Umbau des Frankfurter Geldhauses ein. Manfred Knof stimmt die Commerzbank-Mitarbeiter auf große Veränderungen ein – und sichert sich mehr Macht."

Was Knof vorhat, wird sich wohl bereits in den nächsten Wochen zeigen. In Frankfurt macht die Zahl von 10.000 Arbeitsplätzen die Runde, die Knof bei der Commerzbank abbauen wolle. Erste Klarheit wird es wohl am 10. Februar geben, da tagt der Commerzbank-Aufsichtsrat.

In Köln ist die Commerzbank neben dem Hauptsitz am Hohenzollernring mit fünf weiteren Filialen (Rudolfplatz, Neumarkt, Unter Sachsenhausen, Ebertplatz, Ehrenfeld) vertreten.

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