Wirtschaftsnachrichten Kölner Wirtschaft

ford_pixabay_16102020

IG Metall: Ford kündigt Vertrag über Türenfertigung

Köln | Die Kölner Ford-Werke haben den Vertrag mit der Faurecia Innenraum Systeme zum 15. April 2021 gekündigt. Das meldet die Kölner IG Metall. Der Lieferant hat seinen Produktionsstandort ebenfalls in Köln. Besonders verärgert reagieren Betriebsrat und Gewerkschaft, weil sie nicht im Vorfeld in die Entscheidung eingebunden wurden.

Die Gewerkschaft gibt an, dass der Hintergrund eine Absenkung von Einheiten ab Januar bei Ford sei. Damit entstünden Personalüberhänge bei Ford in der Fertigung. Beides, die Absenkung der Einheiten und das Insourcing der Türenfertigung sei nicht mit den Betriebsräten von Ford und Faurecia besprochen worden. Diese Meldung komme zudem zur Unzeit, denn sowohl bei Ford wie bei Faurecia befänden sich die Beschäftigten seit heute für eine Woche in Kurzarbeit.

Der Betriebsratsvorsitzende von Faurecia Ismail Yildirim und der Betriebsratsvorsitzende von Ford Martin Hennig, haben sich heute mit uns als IG Metall zusammengesetzt und ein gemeinsames Vorgehen im Interesse aller betroffenen Kollegen/innen abgestimmt, schreibt die IG Metall. „Für uns ist klar, dass die Kollegen/innen bei Faurecia in den vergangenen 18 Jahren ebenso zum Erfolg des Kölner Ford-Standortes beigetragen haben, wie die Stammbelegschaft bei Ford“, stellt Kerstin Klein, II. Bevollmächtigte und Geschäftsführerin der IG Metall Köln-Leverkusen, klar. Und weiter: „Wir erwarten seitens beider Geschäftsführungen, dass sie sich dafür einsetzen möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten. Den Beschäftigten, die vom Arbeitsplatzverlust betroffen sind, müssen die Türen zu den bestehenden Umschulungs- und Weiterbildungsprogrammen sowie zu der Job-Börse bei den Ford-Werken geöffnet werden.“

Zurück zur Rubrik Kölner Wirtschaft

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Kölner Wirtschaft

ihk_21102020

Köln | Die Herbstumfrage zur Konjunktur im Gebiet der Kölner Industrie und Handelskammer (IHK Köln) spricht eine klare Sprache: 38 Prozent der Kölner Unternehmen bewerten die aktuelle Geschäftslage als schlecht, 44 Prozent als befriedigend und nur 18 Prozent mit gut. Dennoch spricht die Kammer von einer zuversichtlicheren Sicht der Unternehmen auf die Zukunft.

Köln | Wenn Menschen in den Kölner Speckgürtel ziehen und die Stadt verlassen, dann zählen zwei Faktoren für sie ganz besonders: die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) und die digitale Infrastruktur. Das ergab eine Umfrage des Immobilienverbandes Deutschland (IVD) über den die KSK-Immobilien berichtet.

Köln | Nach dem Kauf der Imperial Reederei durch die Häfen- und Güterverkehr Köln (HGK) hat das neue Tochterunternehmen HGK Shipping ein Schiff, dass nur zu Repräsentationszwecken genutzt wird, in den Kölner Stadtfarben rot und weiß umpinseln lassen.

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

KOMMUNALWAHL 2020

wahlbox

Report-K berichtet intensiv über die Kommunalwahl am 13. September 2020. Hier finden Sie alle Informationen rund um die Kommunalwahl, Interviews mit Kandidatinnen und Kandidaten. 2020 wählt Köln einen neuen Rat, 9 Bezirksvertretungen, den Integrationsrat und eine oder einen Oberbürgermeisterin oder Oberbürgermeister. Hier finden Sie alle Infos zur Kommunalwahl 2020 in NRW >

Kölner Karneval

3_g_10012020klein

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >