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Im Trend: Nostalgie-Sessel von Aunt Betty und ein Servierwagen

Imm Cologne und LivingKichten: Trends und Neuheiten 2017

Köln | Vom 16. bis 22. Januar 2017 zeigen die Aussteller der Messen Imm Cologne und LivingKichten die neusten Trends für das Heim. So wird das Wohnen bunter, sicherer und der Wohnraum kleiner. Die Trends und Tendenzen beruhen auf einer Befragung der Aussteller des Messe-Duos durch den Verband der Deutschen Möbelindustrie e.V. (VDM).

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Tür zu und Ruhe

Der Rückzug in die eigenen vier Wände hält an. Angesichts der komplexen Welt, würde das Heim als Ruhe- und Rückzugsort wahrgenommen. Der Wunsch nach einer Entschleunigung in den eigenen vier Wänden sei dabei groß, erklärte Ursula Geismann, Trendanalystin des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie e.V.. Damit einher ginge, dass viele aktuelle Möbel einen Nostalgiecharakter hätten. In dieses Nostalgiebild passten auch die sogenannten Klassiker, also Möbel, die fast jedem in ihrer Formensprache irgendwie bekannt vorkommen. Ob aus der Bauhaus-Zeit oder aus den 1950ern, Klassiker erfreuten sich starker Beliebtheit.

Auffällig beliebt seien daneben regionale Kulturthemen, die bestimmte Traditionen widerspiegeln. Allen voran wurde im vergangenen Jahr eine starke Oktoberfest-Romantik mit entsprechenden Stilelementen beim Wohnen festgestellt – von der Kuckucksuhr über das Hirschgeweih bis zur rustikalen Feuerstelle. Insgesamt werde der Wohnstil immer individueller und unkonventioneller. Möbel würden uneinheitlich ausgesucht. „Nüchternheit und Kitsch passen dann auch zusammen - wie im echten Leben“, so Geismann.

Sicherheit und Smart Home

Auch beim Thema Wohnen erhalte der Bereich Sicherheit mehr Bedeutung. So würden beim Bauen immer öfter mehrfach gesicherte Tür- und Fensterschlösser, automatische Rollladen oder Video-Überwachung zum Einsatz kommen. Beim Wohnen seien es kontrollierende Apps, die zusammen mit Elektrogeräten in der Küche oder beim Wasserzulauf im Badezimmer Temperatur und weiteres regeln. Nützlich seien die Smart Home Technologien auch für ältere Menschen – von einem 24-Stunden-Notknopf bis zu einem Sturz-Alarm unter dem Teppich oder Toilettenbrillen mit Reinigungsfunktion. Die Entwicklung gehe vor allem in Richtung Convenience, Bequemlichkeit und Erleichterung.

Wohnen - klein aber fein

„Wir werden auf kleinerem Raum wohnen“, war sich Geismann sicher.Denn die hohen Mieten in den Großstädten dränge die Menschen in kleinere Wohnungen. Möbel würden daher multifunktionaler, kompakter und auch kleiner. So sei etwa das klassische Sofa out, stattdessen punkteten die neuen Sofas durch ihre Vielfältigkeit. Das hänge auch damit zusammen, dass das Wohnzimmer an seiner Bedeutung verlieren werden. Stattdessen seien offene Essräume, angedockt an Küche und Wohnraum, mit bequemen Esssesseln ausgestattet, angesagt. Gleiches gelte für das Badezimmer, das auch zunehmen zu einem Wohnraum werde. Die Einrichtung werde eleganter und wohnlicher. Und auch hier hält die smarte Technologie Einzug – so lasse sich etwa mit Hilfe von Apps die Badewanne mit der gewünschten Wassertemperatur und Menge schon vom Auto aus füllen.

Mut zur Farbe

Gefüttert vom Megatrend Individualisierung werde das Wohnen vor allem im textilen Bereich bunter. Farben, Muster und die Haptik der Stoffe würden wild gemixt und führten zu einem Stilbruch im Wohnraum. Die Trendfarben 2017 seien Rot-Töne, appetitanregende Orange und Grün in vielen Facetten. Naturtöne bleiben. Grau als Frontfarbe habe sich etabliert.

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