Wirtschaftsnachrichten Kölner Wirtschaft

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Kölner Arbeitsmarkt Oktober 2017: Zahl der Arbeitslosen sinkt

Köln | Im Oktober sank die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum September um 1,7 Prozent oder 794 Personen auf 47.247. Das teilt die Agentur für Arbeit am heutigen Donnerstag mit. Im Vergleich zum Vorjahr sei die Zahl der Arbeitslosen um 834 oder 1,7 Prozent zurück gegangen. Die Arbeitslosenquote sei im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozentpunkte gesunken und beträgt im Oktober 8,2 Prozent. Im Oktober 2016 lag sie bei 8,4 Prozent. Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Oktober im Vorjahresvergleich um 151.000 auf 2,389 Millionen gesunken. Gegenüber dem Vormonat sank die Arbeitslosenzahl in Deutschland um 60.000. Die Arbeitslosenquote bundesweit sank im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 5,4 Prozent.

12.369 Arbeitlose bei der Agentur für Arbeit

Das Kundenzentrum der Agentur für Arbeit Köln, verantwortlich für den Bereich der Arbeitslosenversicherung (SGB III), betreute im Oktober 12.369 Arbeitslose. Das seien 311 Personen oder 2,5 Prozent weniger als im Vormonat und 1.241 Personen oder 11,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Zum Jahresbeginn soll es eine Umstellung in der Betreuung von sogenannten Aufstockern gegeben haben. Personen, die Arbeitslosengeld 1 bezogen und aufstockend Arbeitslosengeld 2 erhalten haben, wurden bis letztes Jahr in der Arbeitsvermittlung des Jobcenters betreut und auch dort statistisch erfasst. Seit Jahresbeginn werden Aufstocker durch die Arbeitsagentur in der Arbeitsvermittlung betreut. Von der Umstellung im Januar betroffen waren etwa 1.250 Personen, die in die Statistik der Arbeitsagentur mit eingeflossen sind, sagt die Agentur für Arbeit.

34.878 Arbeitslose beim Jobcenter

Das Jobcenter Köln, verantwortlich für die Grundsicherung nach dem Zweiten Buch des Sozialgesetzbuchs (SGB II), zählt im aktuellen Monat 34.878 Arbeitslose, so die Agentur für Arbeit. Das seien 483 Personen oder 1,4 Prozent weniger als im September und 2.075 oder 5,6 Prozent weniger als im Oktober 2016.

Stärkster Rückgang: Menschen unter 25 Jahren

Im Monatsvergleich sollen fast alle Personengruppen profitiert haben. Den stärksten prozentualen Rückgang, so die Agentur für Arbeit, gab es mit Beginn der Ausbildungen und Studiengänge vor allem bei den jungen Menschen unter 25 Jahren (-191 oder – 6,3 Prozent). Auch im Vorjahresvergleich soll es einen Rückgang bei den Jugendlichen gegeben haben: 7,8 Prozent oder 237 Personen weniger als vor einem Jahr.

Langzeitarbeitslose: 201 (-1 Prozent) weniger Arbeitslose in dieser Gruppe im Vergleich zum Vormonat und 1.498 (-6,7 Prozent) weniger im Vergleich zum Vorjahr zeigen die Aufnahmefähigkeit des Arbeitsmarktes.

8.070 Geflüchtete arbeitssuchend gemeldet

Bei der Agentur für Arbeit Köln und dem Jobcenter Köln seien im Oktober 8.070 geflüchtete Menschen arbeitssuchend gemeldet, 2.930 mehr als vor einem Jahr. Davon seien 2.833 Menschen arbeitslos, 557 mehr als vor einem Jahr. Die geflüchteten Menschen stellen somit in Köln derzeit 9,4 Prozent aller Arbeitsuchenden sowie 6 Prozent der arbeitslosen Menschen.

Gut zwei Drittel der arbeitslosen Personen im Kontext von Fluchtmigration (72,7 Prozent) suchen derzeit eine Arbeitsstelle als Helfer, jeder fünfte (20 Prozent) als Fachkraft, Spezialist oder Experte. Bei 7,3 Prozent stehe das Anforderungsniveau derzeit noch nicht fest.

Ende März 2017, dem letzten Quartalsstichtag mit gesicherten Angaben, belief sich die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Bezirk der Agentur für Arbeit Köln auf 553.006 Personen. Gegenüber März 2016 war das eine Zunahme um 18.705 oder 3,5 Prozent.

Unterbeschäftigung leicht gesunken

Die Unterbeschäftigung – sie erfasst die Zahl der Kölner, die insgesamt eine Beschäftigung suchen, darunter viele Teilnehmer in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen – sei im Vergleich zum Vormonat und zum Vorjahr weiter gesunken.

Neben den statistisch ausgewiesenen 47.247 Arbeitslosen suchten im Oktober 14.888 Kölnerinnen und Kölner eine Beschäftigung, während sie sich in einer Förderung befanden oder aus anderen Gründen dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung standen (Unterbeschäftigung im engeren und Arbeitslosigkeit im weiteren Sinne). Zählt man hierzu noch die Personen in geförderter Selbstständigkeit und Altersteilzeit hinzu, betrug die sogenannte „Unterbeschäftigung" (einschließlich der arbeitslos Gemeldeten, jedoch ohne Personen in Kurzarbeit) im Oktober insgesamt 62.4191. Sie lag damit um 834 oder 1,3 Prozent unter dem September-Wert und um 2.026 Personen oder 3,1 Prozent niedriger als im Oktober 2016.

Die Unterbeschäftigungsquote lag in diesem Monat bei 10,6 Prozent, im Vormonat waren es 10,7 Prozent, vor einem Jahr lag die Quote noch bei 11,1 Prozent. Der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung beträgt im Oktober 75,7 Prozent, nach 76 Prozent im September. Vor einem Jahr betrug der Anteil der Arbeitslosen an der Unterbeschäftigung 74,6 Prozent.

3.599 Menschen mussten sich arbeitslos melden

Im Oktober mussten sich 3.599 Menschen arbeitslos melden. (Arbeitslose aus Erwerbstätigkeit2). Das waren 321 oder 9,8 Prozent mehr als im Vormonat und 48 Personen oder 1,4 Prozent mehr als im Oktober 2016. Seit Jahresbeginn betrug der Zugang an Arbeitslosen aus dem ersten Arbeitsmarkt 34.669 Personen. Das waren 599 Personen oder 1,8 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Im aktuellen Monat konnten 3.210 Menschen ihre Arbeitslosigkeit durch die Aufnahme einer Arbeit beenden. Das sind 89 oder 2,7 Prozent weniger als im September aber 156 oder 5,1

Prozent mehr als im Oktober 2016. Seit Jahresbeginn konnten insgesamt 28.768 Menschen eine Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt aufnehmen. Das sind 15 oder 0,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

10.695 offene Stellen im Oktober

Die Zahl der offenen Stellen im Bestand lag im Oktober mit 10.695 um 105 oder ein Prozent unter dem Vormonat. 2.943 neue Stellen konnte der Kölner Arbeitgeber-Service von den Unternehmen aufnehmen. Seit Jahresbeginn konnte die Kölner Arbeitsagentur 31.482 neue Stellen einwerben. Das sind 1.929 oder 6,5 Prozent mehr als im Vorjahr.

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