Wirtschaftsnachrichten Kölner Wirtschaft

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Gerald Böse will mit der Kölnmesse nach Asien expandieren

Kölner Messegesellschaft expandiert im Ausland

Köln | Die Kölner Messegesellschaft treibt ihre Expansion im Ausland voran. Bis 2016 solle der Anteil des Auslandsmessegeschäftes auf 15 Prozent verdoppelt werden, sagte der Chef der Koelnmesse, Gerald Böse, im dapd-Interview. "Wir sind auf der Suche nach Kooperationen und Akquisitionen, um das Ziel zu erreichen." Auf dem deutschen Messemarkt sei der Verdrängungswettbewerb extrem hoch. Wachsen könne man nur auf Kosten der konkurrierenden Messegesellschaften. Der Umsatz der Koelnmesse lag 2011 bei rund 235 Millionen Euro.

Böse, der auch Vorstandssprecher der Gemeinschaft Deutscher Großmessen (GDG) ist, sagte: "Das Messeland Deutschland ist Messeweltmeister." Hier fänden etwa 150 Weltleitmessen statt. Damit sei Deutschland der härteste Messemarkt der Welt.

Als ein Schwerpunktgebiet der Expansion nannte Böse Asien. "Hier wachsen die Bevölkerung, das Bruttosozialprodukt und der Konsummarkt ständig", sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Koelnmesse. "Der Hunger nach Infrastruktur, Technik und europäischer Qualität ist ungemein hoch." Aktuell besitzt die Kölner Messegesellschaft im Ausland Repräsentanzen in rund 100 Ländern sowie acht Tochtergesellschaften, darunter in China, Indien, Thailand und Nordamerika.

Nach Angaben von Böse organisierte die Gesellschaft im vergangenen Jahr mehr als 30 Auslandsmessen. Dazu kamen rund 20 Beteiligungen. Auf dem indischen Markt habe die Koelnmesse bislang elf Messen etabliert. "Diese sollen weiter wachsen, neue hinzukommen", sagte Böse. "Aus den Ländern, in denen wir Messen anbieten, haben wir auch eine große Nachfrage von Ausstellerseite nach Messebeteiligungen in Köln."

Aus dem Themenspektrum der Koelnmesse seien im Ausland die Bereiche Ernährung und Einrichtung am meisten gefragt. "Die Möbelmesse IMM Cologne oder die Anuga sind weltweite Marken", sagte Böse. Ernährung spiele gerade in neu aufstrebenden Ländern in Asien und Südamerika eine fundamentale Rolle.

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