Wirtschaftsnachrichten Kölner Wirtschaft

koelnmesse_07012016

Kölnmesse Chef Gerald Böse und Dr. Dieter Steinkamp, Vorsitzender des Vorstandes der Rheinenergie

Kölnmesse: Neues Blockheizkraftwerk drei Monate schneller als geplant in Betrieb

Köln | Es kann auch noch etwas klappen in Köln. Drei Monate vor dem geplanten Fertigstellungstermin und 300.000 Euro günstiger wurde das neue Blockheizkraftwerk (BHKW) der Kölnmesse fertig. Dieses stellte heute Koelnmesse-Chef Gerald Böse gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der Rheinenergie Dr. Dieter Steinkamp vor.

Als die Herren auf den roten Knopf drückten schnurrte die riesige grüngestrichene Turbine rund 90 Sekunden später los und entwickelte im Lauf der Zeit das Geräusch eines startenden Kleinflugzeuges. Zu hören nur, weil die Türen des Schallschutzes geöffnet waren. Das neue BHKW helfe der Kölnmesse jährlich 3.200 Tonnen CO2 einzusparen, was dem Aussto0 von 2.100 Kleinwagen mit einer jährlichen Fahrleistung von 15.000 km entspräche. Möglich ist dies aber nicht durch das Kraftwerk alleine, sondern nur weil es an die Fernwärme der Rheinenergie des Kraftwerkes in Köln-Niehl angeschlossen sei.

Die Kölnmesse hat für das neue BHKW, dass übrigens erst vor sechs Monaten geplant und der Vertrag unterschrieben wurde, rund 2,6 Millionen Euro investiert. Damit läge man 300.000 Euro unter dem veranschlagten Budget. Wichtig ist das neue BHKW vor allem für die Ausbauplöne der Messe, die in den nächsten Jahren vorangetrieben werden [report-K berichtete]. Neben dem BHKW hat man in eine moderne LED Beleuchtung und bessere Wärmedämmung bei Rohrleitungen investiert. Auch neue Pumpen wurden angeschafft, mit deren Hilfe die 60 Prozent des bisherigen Energiebedarfs eingespart werden konnten. In der Summe spare die Kölnmesse jetzt rund 400.000 Euro pro Jahr an Energiekosten ein.

Auch die Rheinenergie hat rund eine Million Euro für die Fernwärmeanbindung investiert. Steinkamp betonte, dass Projekte dieser Größenordnung wichtig seien den realen Klimaschutz in Köln voranzubringen. Die Schaffung größerer Einheiten sei nur in Ballungsräumen möglich. Steinkamp lobte die Fernwärme, mit der es gelänge fossile Energien besonders effizient zu nutzen. Der Wirkungsgrad liege bei 85 Prozent. Steinkamp gab sich sicher, dass man auch in Zukunft für Projekte der Größenordnung der Kölnmesse nicht ohne fossile Energie auskomme. Dies könnten regenerative Energien nicht leisten.

Das neue BHKW der Kölnmesse treibt ein 16-Zylinder-Motor an. Der Stromgenerator arbeitet mit Erdgas und nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Koppelung. (KWK) Also Strom und Wärme. Man will 6.000 Megawattstunden Wärme produzieren. Dies entspräche dem Wärmebedarf von 500 Haushalten. Die weitere Wärmeversorgung erfolgt dann über die Fernwämeleitung der Rheinenergie. Auch die Stromerzeugung läge bei 6.000 Megawattstunden. Diese deckten den Grundbedarf des Messegeländes und entspräche rund 1.800 Ein-Personen-Haushalten. Geplant wurde die Anlage von der hauseigenen Technik der Kölnmesse, der Bau erfolgte durch externe Unternehmen, die in der Kölner Region ansässig sind.

Zurück zur Rubrik Kölner Wirtschaft

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Kölner Wirtschaft

Köln | Unter dem Kita-Motto „Klimadetektive suchen eine bessere Zukunft“ haben Kinder, Erzieher und Eltern verschiedene Aktionen zum Klimaschutz durchgeführt.Der erste Platz des „KlimaKita.NRW"-Wettbewerbs, an dem sich 177 Kitas aus Nordrhein-Westfalen (NRW) beteiligt haben, ging heute an die Kindertagesstätte Hohenfriedbergstraße.

hwkkoeln_16_11_17

Köln | Die Handwerkskammer zu Köln (HWK) präsentiert am heutigen Donnerstag ihren Konjunkturbericht für den Herbst 2017. Daraus geht hervor, dass 56 Prozent aller an der Umfrage teilnehmenden Kölner Betriebe ihre derzeitige Geschäftslage mit „gut“ bewerten. 36 Prozent schätzen ihre Situation im Herbst 2017 als „befriedigend“ ein. Acht Prozent bezeichnen ihre Situation als „schlecht“. 625 Handwerksunternehmen aus allen Teilen der Region Köln-Bonn haben sich an der Umfrage der Kammer beteiligt.

meikegroh_ford_15_11_17

Köln | Mit Wirkung zum 1. November 2017 hat die 43-jährige Meike Groh die Leitung des Disability Managements der Ford-Werke in Köln übernommen. Das teilt der Automobilhersteller heute mit. Sie ist damit zuständig für das Betriebliche Wiedereingliederungsmanagement an den deutschen Fertigungsstandorten des Automobilherstellers in Köln und Saarlouis. Groh folgt damit auf Sonja Grunau, die nach vier Jahren in die Geschäftsführung der Ford Aus- und Weiterbildung gewechselt ist und nun den Bereich Training und Beratung leitet.

Theater Köln - Premieren 2017

theaterkritik_kasten300px_neu

Diese Theaterstücke feierten in Köln aktuell Premiere. Die Kritiken:

"Inside AfD" - im Theater Tiefrot

--- --- ---

Uraufführung im Schauspiel: „Alles, was ich nicht erinnere“

--- --- ---

„American Psychosis“ in der Studiobühne Köln

--- --- ---

"Wilhelm Tell" im Schauspielhaus

--- --- ---

Urania-Theater: Eröffnung mit „Mutter Courage und ihre Kinder

--- --- ---

Möglicherweise gab es einen Zwischenfall“ im Freien Werkstatt-Theater

--- --- ---

„Feierei“: Theatergruppe c.t.201 feiert in der Studiobühne ihren 25. Geburtstag

--- --- ---

Wie Kraut und Rüben“ am Horizont Theater

--- --- ---

„Romeo und Julia“ begeistern im Schauspiel

--- --- ---

Theater der Keller: Fassbinders „Katzelmacher“ messerscharf aktualisiert

--- --- ---

Alle sehen doppelt: „Amphitryon“ im Metropol Theater

--- --- ---

„Occident Express“ hält im Schauspiel

--- --- ---

Theater im Bauturm: Liebeserklärung an Trude Herr

--- --- ---

Theater der Keller dramatisiert den Roman „Bilquiss“

--- --- ---

Horizont-Theater bringt mit „Liebeslügen oder Treue ist auch keine Lösung“ Sex and the City nach Köln

--- --- ---

Freies Werkstatt-Theater zeigt „Der talentierte Mr. Ripley“

--- --- ---

Schauspiel mit „Peer Gynt“ in die neue Spielzeit

--- --- ---

Spiel mit Geschlechterrollen: Schauspiel zeigt „Frau Schmitz“

--- --- ---

„Old School“ weckt im Schauspiel die Reiselust

--- --- ---

Freies Wertkstatt-Theater: Premiere für „Last Night in Sweden – oder Donald Trump und die Kunst des Wrestlings“

--- --- ---

Orangerie zeigt „Das Gespenst des Joaquín Murieta“

--- --- ---

Theater der Keller startet mit Houellebecqs „Unterwerfung“ in die neue Spielzeit

KARNEVAL NACHRICHTEN

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS