Wirtschaftsnachrichten Kölner Wirtschaft

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Alexander Wüerst, Vorsitzender des Vorstandes der Kreissparkasse Köln, mit einem digitalen Mitarbeiter.

Kreissparkasse 2018 Bilanz: Nachfrage nach Online-Angeboten gestiegen

Kreissparkasse konnte im Vorjahr ihre erfolgreiche Marktposition weiter stärken. Das Geschäftsjahr 2018 war von einem starken Kreditgeschäft geprägt.

Köln | Für die Kunden der Kreissparkasse Köln werden die Online-Angebote immer wichtiger. So werden knapp 60 Prozent der Privat- und 87,5 Prozent der Geschäftskonten online geführt. Die Zahl der für das Online-Banking freigeschalteten Konten ist um 7,8 Prozent auf rund 366.000 gestiegen.

Neben dem klassischen Online-Banking gewinnt die Sparkassen-App an Bedeutung. Rund 100.000 Kunden nutzen im Vorjahr die App, das ist eine Steigerung von gut 29 Prozent. Laut der Kreissparkasse ist diese die meist genutzte Banking-App in Deutschland. Deutlich verstärkt wurde auch die Online-Beratung, die per Text- und Videochat in Anspruch genommen werden kann. Monatlich gab es im Durchschnitt 2400 Gespräche. 2017 waren dies noch 2000 Chats pro Monat.

Seit Ende 2018 gibt es bei der Kreissparkasse eine neue Plattform für das Online-Banking. Dort können Kunden nun dank der Multibankenfähigkeit nicht nur Konten der Kreissparkasse, sondern auch von anderen Kreditinstituten und Zahlungsanbietern verwalten lassen. Seit Juli sind zudem Echtzeitüberweisungen möglich, bei denen binnen von Sekunden Beträge bis zu 15.000 Euro transferiert werden können. Bis Ende des Vorjahres wurden rund 90.000 Echtzeitüberweisungen durchgeführt.

Positive Bilanz der Kreissparkasse Köln 2018

Insgesamt fällt die Bilanz der Kreissparkasse für 2018 positiv aus. Man habe die erfolgreiche Marktposition weiter festigen können. Geprägt war das Geschäftsjahr von einem starken Kreditgeschäft über alle Kundengruppen. Die Neuausleihungen stiegen insgesamt um 6,7 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro.

Davon entfallen 65,6 Prozent aller Kredite auf gewerbliche Finanzierungen. Die Zusagen an Unternehmen legten um zehn Prozent auf 2,2 Milliarden Euro zu. Das Gros des Wachstums kam aus dem Geschäft mit kleineren und mittleren Unternehmen, die die Kreditmittel vorrangig für Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen einsetzten. Bei den Privatkunden wurden 1,1 Milliarden Euro als neue Kredite vergeben. Treiber des Wachstums war hier der private Wohnungsbau. Gestiegen sind auch die Konsumentenkredite, und zwar um 18 Millionen auf 247 Millionen Euro.

Die Zahl der Existenzgründungen war bei der Kreissparkasse leicht rückläufig. 2017 begleitete das Kreditinstitut 180 Vorhaben. Im Vorjahr waren dies noch 202 Gründungen. Insgesamt konnten so in der Region fast 500 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Einlagen und Wertpapiere

Starke Werte vermeldet die Kreissparkasse für 2018 bei den Einlagen und Wertpapieren. Privatkunden haben zusätzliches Geldvermögen in Höhe von 971 Millionen Euro (Vorjahr 868 Millionen) gebildet. Das ist der höchste Zufluss an neuem Geld in den vergangenen fünf Jahren. Das meiste Geld floss mit 774 Millionen Euro in bilanzwirksame Einlagen. Täglich fällige Anlagen wurde wie schon in den Vorjahren bevorzugt. Besonders gefragt waren vermögensverwaltende bzw. -strukturierende Lösungen wie Investmentfonds. Bei den Unternehmen war die Einlagenentwicklung rückläufig, da Firmen ihre hohe Liquitität vermehrt für Sondertilgungen nutzten.

Wegen des guten Kundengeschäfts, verbunden mit einer weiterhin günstigen Konjunktur, konnte die Kreissparkasse das Geschäftsjahr 2018 mit einem Ergebnis vor Steuern von über 100 Millionen Euro abschließen. Der Zinsüberschuss reduzierte sich um 30 Millionen auf 391 Millionen Euro, was die anhaltende Niedrigzinsphase widerspiegelt. Die Kernkapitalquote stieg leicht auf 15,6 Prozent.

Fusion mit Stadtsparkasse Bad Honnef

Die Fusion der Kreissparkasse mit der Stadtsparkasse Bad Honnef wurde im Januar besiegelt. Damit ist man nun in allen 19 Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises die Sparkasse vor Ort. Der rechtliche Zusammenschluss erfolgt am 1. August rückwirkend auf den 1. Januar.

Neu gestartet wurde im Januar das regionale Immobilienportal Erstraum.de. Dort haben sich acht Partner aus der Finanz- und Immobilienbranche zusammengeschlossen. Die Kreissparkasse ist mit der Tochtergesellschaft KSK-Immobilien GmbH vertreten. Derzeit sind im Portal rund 1500 Immobilien im Angebot. Dort können auch Privatpersonen Objekte zur Miete oder zum Kauf anbieten. Angeboten werden zudem eine Inserateverwaltung, ein Finanzierungsrechner, eine Wertermittlung und ein Umzugsplaner. Das werbefreie Portal steht auch als App zur Verfügung.

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