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Johan Vanneste übernimmt Anfang Mai seinen neuen Posten als Vorsitzender der Geschäftsführung am Konrad-Adenauer-Flughafen.  Bild: Flughafen Köln/Bonn GmbH

Neuer Flughafenchef übernimmt Anfang Mai

Köln | Der Betreiber des Köln Bonn Airport, die Flughafen Köln/Bonn GmbH, wird einen neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung erhalten. Nach dem Ausscheiden des langjährigen Chefs Michael Garvens übernimmt Johan Vanneste nun die Leitung.

Wie der Airportbetreiber am heutigen Montag in einer Pressemitteilung berichtete, wird der designierte neue Flughafenchef am 2. Mai dieses Jahres seine Tätigkeit aufnehmen. Er wird neuer Vorsitzender der Geschäftsführung und damit neben seinem Geschäftsführer-Kollegen Athanasios Titonis, der nach dem Abgang von Garvens zunächst alleine die Geschäfte des Airports führte, die Geschäftsführung komplettieren.

„„Wir erleben zurzeit große Veränderungen im europäischen Luftverkehr und ich möchte mit meinen Erfahrungen dazu beitragen, den Flughafen in diesem anspruchsvollen Marktumfeld erfolgreich weiterzuentwickeln. Diese Aufgabe gehe ich zusammen mit meinem Geschäftsführer-Kollegen, den Geschäftsbereichsleitern und dem ganzen Managementteam sowie mit großer Vorfreude und Motivation an. Besonders freue ich mich auf das neue Arbeitsumfeld und die Mitarbeiter“, so der 57-Jährige.

Der gebürtige Belgier Vanneste gilt als erfolgreicher Luftverkehrsmanager, seit 2014 leitet er als CEO und Präsident die Geschicke am Flughafen Luxemburg. Zuvor arbeitete er in verschiedenen Positionen bei Fracht- und Personenfluggesellschaften. Er war am 19. März vom Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft ohne Gegenstimme zum Nachfolger von Michael Garvens gewählt worden.

Garvens war zum Jahreswechsel 2017/18 einvernehmlich aus der Geschäftsführung ausgeschieden, nachdem es im Spätherbst vergangenen Jahres zu einer Beurlaubung kam. Am 10. November hatte der Aufsichtsrat den Flughafenmanager wegen schwerer Vorwürfe beurlaubt, dies aber Ende November wieder zurückgenommen, nachdem das Landgericht Köln am 29. November per einstweiliger Verfügung die Beurlaubung für unwirksam erklärte. Am 15. Dezember 2017 entschied der Aufsichtsrat dann aber doch, sich von Garvens zu trennen (report-k.de berichtete).

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