Wirtschaftsnachrichten Kölner Wirtschaft

Proteste vor Kölner Deliveroo-Zentrale

Köln | „Deliveroo, shame on you!“ skandierten die Demonstranten vor der Kölner Deliveroo Zentrale auf der Venloer Straße. Sie klagten die Arbeitsbedingungen an und sprechen von Lohnsklaverei 4.0 und werfen dem britischen Fahrradkurierdienst Ausbeutung der Fahrerinnen und Fahrer vor. Die Aktion Arbeitsunrecht, die Partei die Linke und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) beteiligten sich an der Aktion.

Sind die Fahrer scheinselbstständig?

Deliveroo, so schildern die Demonstranten es in Ehrenfeld, zahlt seine Kuriere pro Fahrt. In Köln gibt es 5,50 Euro pro Fahrt. Das hört sich zunächst gut an, ist es aber nicht. Der Kurier muss ein eigenes Fahrrad mitbringen, hat also Anschaffungskosten, muss für die Reparaturen aufkommen, einen Berufshaftpflicht von 70 Euro und eine Krankenversicherung pro Monat von 300 Euro zahlen. Denn er ist ja selbstständig. Also mehr als 67 Fahrten nur für die Versicherung. Die Aktivisten der Aktion Arbeitsunrecht sprechen davon, dass viele Kuriere daher unversichert ihrer Tätigkeit nachgehen und spricht daher auch von Scheinselbstständigkeit.

Deliveroo stellt seine Fahrer nicht an. Sie agieren als Ich-AG. Dazu kommt, dass die Fahrer neben dem Fahrrad ein Smartphone haben müssen und natürlich einen Vertrag mit einem Provider. Über die App und das Tracking werde die Tätigkeit aber genau erfasst und die Fahrer sogar intern gerankt. Wartezeiten werden bei Deliveroo nicht bezahlt. In einem solchen System ist der Mindestlohn nicht zu schaffen, da die Kuriere aber selbstständig sind, gilt für sie der Mindestlohn nicht. Die Aktivisten tragen vor, dass hinter den Essenslieferanten wie Deliveroo internationale Finanzinvestoren stehen, denen es vor allem darum ginge, die Start-ups irgendwann an die Börse zu bringen und dann ihre Investments zu kapitalisieren.

Zurück zur Rubrik Kölner Wirtschaft

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Kölner Wirtschaft

Köln | Der neue Vorstand des 1. FC Köln Dr. Werner Wolf, Eckhard Sauren und Dr. Jürgen Sieger werden jetzt auch Mitglieder des KGaA-Aufsichtsrats. Zudem gibt es weitere Personalien, die der Vorstand heute bekannt gab.

oekonomen_26092019

Vier Kölner auf dem neuesten F.A.Z.-Ökonomen-Ranking

Köln | Spieglein, Spieglein, an der Wand – wer ist der einflussreichste Ökonom im ganzen Land? Diese Frage stellt erneut die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.) und versucht mit ihrem Ökonomen-Ranking eine Antwort zu geben. Unter den vermeintlich 100 einflussreichsten Ökonomen des Landes finden sich auch vier in Köln aktive Wirtschaftswissenschaftler, darunter der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther auf Platz 14, und der Uni Köln-Professor Axel Ockenfels auf Platz 30.

anuga_17_111_037

Vom 5. bis zum 9. Oktober eröffnet die weltgrößte Messe für Lebensmittel und Getränke Anuga in Köln ihre Pforten. Sie feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen.

Köln | In Deutschland gibt es immer mehr Ein- oder Zwei-Personen-Haushalte. Das wirkt sich zunehmend auch auf das Einkaufsverhalten bei Lebensmitteln aus. So gehen die Absatzmenge bei der Lebensmittelindustrie und beim Einzelhandel zwar zurück, dafür steigen zumindest noch die Preise, die den Rückgang beim Absatz mehr als kompensieren und so die Umsätze im ersten Halbjahr 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht steigen lassen. Der Einzelhandel verkaufte Waren im Wert von 108,2 Milliarden Euro ein Plus von 1,5 Prozent.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >