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RGG: Keine Einigung im Tarifpoker

Köln | Die Hoffnung war groß, die Enttäuschung danach um so größer: Auch die 9. Verhandlungsrunde „unter acht Augen“ am Valentinstag, dem Tag der Liebenden, den Beschäftigten der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft nicht die Übernahme des Branchen-Flächentarifvertrags. Die Arbeitgeber machten weiteren Beratungsbedarf geltend.

In einer Urabstimmung hatte sich am Montag eine „deutliche Mehrheit der Gewerkschaftsmitglieder unter den rund 100 Beschäftigten“ für eine Fortsetzung der Tarifverhandlungen ausgesprochen. Begleitet wurde dies von einem eintägigen Warnstreik. „Das Ergebnis der Urabstimmung ist ein klares Votum für faire und angemessene Arbeitsbedingungen auch für junge Kolleginnen und Kollegen in der RRG“,erklärte DJV-Verhandlungsführer Volkmar Kah. Und sein Verdi-Kollege Christof Büttner ergänze: „Das Ergebnis bestätigt unserer Forderung, den tariflosen Zustand in der RRG zu beenden.“.

2014 hatten das Medienhaus DuMont Rheinland und der Heinen-Verlag ihre Außenredaktionen mit insgesamt rund 100 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in der dafür gegründeten gemeinsamen Tochterfirma RGG zusammengeschlossen. Diese schied aus der Tarifbindung aus, Pauschalisten und Neu-Angestellte verdienen seitdem bis zu 1.000 Euro im Monat weniger als die Alt-Angestellten. Seit zwei Jahren laufen die von mehreren Warnstreiks begleiteten Verhandlungen über die Rückkehr in den Flächentarifvertrag. Am kommenden Karnevalsdienstag soll erneut verhandelt werden.

Mit großer Mehrheit stimmten die Gewerkschafts-Mitglieder unter den RGG-Beschäftigten für eine Fortsetzung der Tarifverhandlung.

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