Wirtschaftsnachrichten Kölner Wirtschaft

jacob_ryanair_30092015

Ryanair expandiert in Deutschland – Köln Bonn spielt wichtige Rolle

Köln | Kenny Jacobs, Marketingchef bei Ryanair, stellte heute im Kölner Hilton Hotel die Strategie der Low Cost Airline für die nächsten Jahre in Deutschland vor. Die Airline mit einem Marktanteil von bisher 5 Prozent will bis 2024 die 20 Prozent Marke knacken. Köln Bonn spiele dabei eine wichtige Rolle.

Ab dem Sommerflugplan 2016 will man ab Köln/Bonn acht neue Strecken anbieten. Dann wird man insgesamt 19 Strecken im Programm haben. Köln Bonn wird Basis von Ryanair und es werden auch mehrere Maschinen im Rheinland stationiert. Es wird dann mit Ryanair fünf Verbindungen täglich nach Berlin-Schönefeld geben. Kenny Jacobs spricht von einer wichtigen Verbindung, denn noch immer pendeln viele Nordrhein-Westfalen, die in der Regierung arbeiten nach Berlin und am Wochenende zurück. Jacobs kündigt aber auch Kampfpreise an. Die Deutschen zahlen seiner Meinung nach immer noch zu viel fürs Fliegen. Ein Vorwurf der direkt gegen die Lufthansa, Germanwings und Air Berlin zielt. Ryanair sagt sie seien trotz Low Cost und Promotionpreisen von 9,99 Euro pro Flug wirtschaftlich erfolgreich. Als Begründung nennt Jacobs die günstigen Treibstoffpreise, geht sogar soweit, dass derzeit jeder eine Airline erfolgreich betreiben könne.

Neben Berlin täglich geht es auch noch in andere Destinationen, wenn auch nicht fünfmal am Tag: Kopenhagen, Gran Canaria, Malta, Mailand, Porto, Valencia und Warschau. Zudem soll es zusätzliche Flüge nach Faro, London, Malaga, Palma de Mallorca und Rom. 19 Routen insgesamt. Damit will die Airline auf 2,4 Millionen Fluggäste jährlich wachsen. Das wären dann 700.000 mehr als bisher. Man werde dadurch indirekt 1.800 Arbeitsplätze schaffen, sagt Ryanair. Auch Berlin wird Ryanair Basis, sowieso Stuttgart und Hamburg. Köln Bonn soll 20 Prozent des deutschen Ryanair Traffics langfristig abwickeln.

Jacobs ist sich sicher, dass die deutsche „Geiz ist geil“-Mentalität zu Low Cost Airlines passt. Man ist auch so guter Dinge bei Ryanair, weil man in diesem Sommer Rekordzahlen erreicht habe.

Zurück zur Rubrik Kölner Wirtschaft

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Kölner Wirtschaft

quartiersentwicklungmuehlheim_24_03_17

Köln | Neue Maßstäbe sollen gesetzt werden: Aus dem Baugebiet Lindgens-Areal in Mülheim soll ein Kölner Vorzeigeviertel in Sachen nachhaltiges und ökologisches Wohnen kreiert werden. Gemeinsam wollen die Investoren des Lindens-Areals – die Lindgens & Sähne GmbH & Co. KG, die Lidgens Areal Projekt GmbH & Co. KG und Herr Wolfgang von Moers – mit der Rheinenergie auf die smarte Bündelung von Vor-Ort-Erzeugung aus Erneuerbarer Energie und konventioneller Technik für die Wärmeversorgung bauen. Über die genauen Pläne sprechen im Interview mit report-K: Helmut Rassfeld, Investorenvertreter; Achim Südmeier, Vertriebsvorstand der Rheinenergie; Norbert Fuchs, Bürgermeister des Stadtbezirks Mülheim und Horst Becker, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen.

Commerzbank-Plein-Schamberger_23317

Köln | Die Commerzbank Köln blickt im Geschäft mit Privat- und Firmenkunden auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurück. Im Privatkundengeschäft konnten im vergangenen Jahr in Köln netto 7.300 neue Kunden gewonnen werden. Darüber hinaus wuchs die Zahl der Firmenkunden um rund zehn Prozent an. In den kommenden Jahren will die Commerzbank die Digitalisierung vorantreiben, aber auch alle Filialen in Köln sollen erhalten bleiben.

vorstand_kreissparkasse_21_03_17

Köln | Der Vorstand der Kreissparkasse Köln zieht am heutigen Dienstag Bilanz und spricht von einem guten Geschäftsjahr 2016. 2016 war ein kurioses Jahr, so bezeichnet Vorstandschef Alexander Wüerst, die allgemeine wirtschaftliche Lage in Deutschland und ergänzt: „Unser Ergebnis, vor Steuern, können wir als gut bezeichnen.“ Aufgrund des florierenden Kundengeschäfts, eines effizienten Kostenmanagement und einer versierten Risikosteuerung – verbunden mit einer günstigen Konjunktur – konnte die Kreissparkasse Köln das Geschäftsjahr 2016 mit einem guten Ergebnis vor Steuern von 105 Millionen Euro abschließen, erklärt der Vorstand. Eine Herausforderungen ist und bleibt weiterhin der Niedrigzins und der hohe Regulierungsaufwand. Diese hinterlässt auch in der Ertragsrechnung der Kreissparkasse Köln ihre Spuren, so der Vorstand: Im vergangenen Jahr sank der Zinsüberschuss um 18 Millionen Euro, auf 422 Millionen Euro. Den gesunkenen Zinsüberschuss konnte die Sparkasse durch einen um sechs Millionen Euro auf 165 Millionen Euro gestiegenen Provisionsüberschuss und sonstigen ordentlichen Ertrag zum Teil kompensieren, so dass der Bruttoertrag um 12 Millionen Euro auf 587 Millionen Euro abschmolz, erklärt Alexander Wüerst, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Köln. Im Interview mit report-K spricht Vorstandschef Wüerst über das Kreditgeschäft, Herausforderungen, staatliche Sparförderung und über die Digitalisierung bei der Kreissparkasse Köln.

AfD-Bundesparteitag 2017 in Köln

KARNEVAL NACHRICHTEN

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

digital_21122014

Aktuelle Nachrichten zur Netzpolitik und Netzökonomie in Deutschland.
---
Digitale Gadgets