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StEB: Gewinne steigen 2017 trotz geringerer Umsatzerlöse

Köln | Die Stadtentwässerungsbetriebe StEB haben das vergangene Geschäftsjahr erfolgreich abgeschlossen. Demnach sanken die Abwassergebühren zwar um knapp 3,5 Prozent. Jahresüberschuss und Bilanzgewinn blieben aber im zweistelligen Millionen Euro-Bereich.

Wie die Verantwortlichen der Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) am heutigen Dienstag mit ihrem aktuellen Geschäftsbericht erläuterten, betrage der Jahresüberschuss rund 21,6 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor lag diese Kennzahl noch bei rund 27,65 Millionen Euro. Nach einer Gewinnausschüttung an die Stadt Köln in Höhe von fast 15,8 Millionen Euro verbleibt ein Bilanzgewinn von knapp 23,1 Millionen. Die Umsatzerlöse reduzierten sich um mehr als acht Millionen Euro auf knapp 224,8 Millionen Euro.

Vor allem bei den Umsatzerlösen aus Abwassergebühren gab es wegen der 2017 in Kraft getretenen Gebührensenkung deutliche Einbußen. Deren Aufkommen sank um rund 6,8 auf etwa 189,3 Millionen Euro. So hatte die StEB für das zurückliegende Geschäftsjahr mit einem Planergebnis in Höhe von 17,44 Millionen Euro gerechnet. Für das vergangene Geschäftsjahr 2017 übernahm die StEB zudem ab dem 1. Juni den Betrieb und die bauliche Unterhaltung von 15 stehenden Gewässern, die bisher von der Stadt Köln bewirtschaftet wurden. Dazu gehören auch die obere und die untere Groov in Porz, die als ein Weiher gezählt wurden.

Weitere Kennzahlen der StEB

Im vergangenen Jahr investierte die StEB rund 45 Millionen Euro in ihre Infrastruktur, vor allem in die Erneuerungen und Ertüchtigungen von rund 104 Kanalkilometern. Darin enthalten sind zudem bauliche und energetische Verbesserungen in den Klärwerken. Das Kanalnetz der StEB umfasst 2374 Kilometer, davon 549 begehbare. Knapp 100.000 Straßenabläufe (für Regenwasser), etwas mehr als 58.000 Kanalschächte, 147 Pumpanlagen und 198 Regenbecken sowie 1070 so genannte „Schieber“ (806 davon sind Hochwasserschieber) gehören ebenfalls zum Anlagevermögen der AöR.

Die Bilanzsumme lag nahezu unverändert bei nicht ganz zwei Milliarden Euro. Die Nettoneuverschuldung stieg um rund drei auf 25,9 Millionen Euro. Dafür sank der Zinsaufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung um mehr als drei Millionen auf knapp 24,3 Millionen Euro. Bei einem Stammkapital von einer halben Million Euro erhöhte sich die Kapitalrücklage um knapp 34 auf mehr als 712 und die Gewinnrücklage um fast 5,4 auf knapp 64,3 Millionen Euro. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten gingen um mehr als 100 auf nunmehr 687,25 Millonen Euro zurück. Die StEB beschäftigt derzeit etwas mehr als 650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, mehr als ein Viertel davon sind Frauen.

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