Wirtschaftsnachrichten Kölner Wirtschaft

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„Tante Olga“-Filialleiterinnen Julia Storz (r.) und Judith Haberle freuen sich, dass jetzt auch in Nippes die Nachfrage nach Unverpacktem erfüllt werden kann.

„Tante Olga“ bietet Unverpacktes jetzt auch in Nippes an

Köln | Verpackungen von Lebensmitteln sind lästig und wenig umweltfreundlich. Zudem zwingen sie oft genug zum Kauf von Mengen, die man nicht braucht. Dem hat „Tante Olga“ vor drei Jahren in Sülz erfolgreich den Kampf angesagt. Jetzt wurde in Nippes die erste „Unverpackt“-Filiale eröffnet.

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Nach Sülz jetzt auch in Nippes: vormals eine Metzgerei, jetzt die erste Filiale von „Tante Olga“

Die Lage ist prominent: direkt am Wilhelmplatz, wo Kölns einziger täglicher Wochenmarkt stattfindet. Mit seinem Gemüse- und Obstangebot eine ideale Ergänzung zu „Tante Olga“. Während dort überdachte Marktstände das Bild bestimmen, beherrschen in der ehemaligen Metzgerei Glas und Holz die Einrichtung.

An der Wand über 100 Glaszylinder, darin Nudeln, Getreide, Nüsse, Trockenfrüchte, Tee, Schokolade. Der Kunde hält einen Behälter darunter – es kann auch sein eigener sein –, drückt einen Hebel und es fällt genau so viel heraus, wie er braucht. Damit geht er zur Kasse, wo alles abgewogen wird – das Gewicht des Behälters wird natürlich abgezogen.

Die Filialleiterinnen wartet noch auf Kundenwünsche

Einige der „gravity bins“ – so nennt der Fachmann die Warenspender – sind noch leer. „Hier ist Platz für eure Wünsche“ lädt ein Schild die Kundschaft ein, sich am künftigen Angebot zu beteiligen. Und viele haben ihre Wünsche schon angemeldet. „Porridge“ wird es wohl nicht geben – schließlich sind schon mehrere Sorten Haferflocken im Angebot, am beliebtesten die Sorte „Zartblatt“.

Auch Basmati- und Jasminreis stehen auf der Wunschliste. Da hat Filialleiterin Julia Storz allerdings Bedenken. „Unser Angebot ist nicht nur unverpackt, es soll auch bio und regional sein,“ erklärt sie. Und in diesem Fall steht der lange Transportweg aus Asien dagegen, die schon angebotenen Reissorten kommen aus Italien. Bei Estragon und Dinkelflocken sollte es da aber keine Schwierigkeiten geben.

Außerdem finden sich im Angebot Süßigkeiten, Fruchtsäfte, Kosmetika wie Seifen und Rasierklingen, Schreibwaren, Wasch- und Spülmittel, Kräuter, Gewürze und natürlich Glas- und Metallgefäße. Die Nachfrage jedenfalls ist groß. „Wir werden gut angenommen“, freut sich Storz. „Unsere Kundschaft kommt aus allen gesellschaftlichen Schichten.“

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