Wirtschaftsnachrichten Kölner Wirtschaft

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Die Firmenzentral von DuMont in Köln. | Foto: ehu

Verlagshaus DuMont steigert Geschäftsergebnis 2018

Köln | aktualisiert | Der zuletzt wegen möglicher Verkaufspläne seiner Regionalmedien in die Schlagzeilen geratene Medienkonzern DuMont, teilte seine Geschäftszahlen für 2018 mit und spricht davon Umsatz und EBITDA erneut gesteigert zu haben. In einem Interview mit dem "Handelsblatt" sagt Vorstandschef Christoph Bauer zu den Verkaufsplänen: "Wir prüfen derzeit gemeinsam mit unseren Gesellschaftern, ob wir Teile oder womöglich auch das gesamte Geschäft veräußern wollen."

Der Umsatz der DuMont Mediengruppe erreichte 2018 die Summe von 621 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr stieg das operative EBITDA um drei Prozent auf 74,6 Millionen Euro, dass seit 2013 einen neuen Höchstwert erreichte. Der Konzern weist auch den Umsatzanteil seines digitalen Geschäfts aus: Der beträgt über die GeschäftsfelderRegionalmedien, Business Information, Marketing Technologienun 33 Prozent in 2018 und am Ende des ersten Quartals 2019 sogar schon 40 Prozent.

Der Vorstandsvorsitzende von DuMontChristoph Bauerwird in einer Mitteilung des Unternehmens zitiert: „Unsere Geschäftsentwicklung bestätigt, dass die Diversifikations-Strategie von DuMont und die Aufstellung als digitales Medienunternehmen mit drei Geschäftsfeldern aufgehen. Wir verzeichnen hohe Wachstumsraten in den beiden Geschäftsfeldern Business Information und Marketing Technology und die Digitalisierung im Geschäftsfeld Regionalmedien zeigt sehr gute Ergebnisse.“

Bauer entschuldigte sich für Kommunikationsfehler

In dem Interview mit dem "Handelsblatt" spricht Bauer von Kommunikationsfehlern, als klar wurde, dass der DuMont Medienkonzern über eine weitreichende Umstrukturierung seines Geschäftsmodells nachdenkt. Die Belegschaft sei "schockiert" gewesen, was er nachvollziehen könne. Man habe schlecht kommuniziert, sagt der CEO, der DuMont zu einem fast 100 prozentig digitalen Unternehmen umbauen will. Zum Verkauf der Regionalmedien sprach Bauer von vollständiger Ergebnisoffenheit an wen verkauft werden könnte. Auch Finanzinvestoren schloss er nicht aus.

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