Wirtschaftsnachrichten Kölner Wirtschaft

09072018_OBReker_Statement_Stadtwerke

Henriette Reker und ihr Pressesprecher beim heutigen Statement zur Wahl des neuen Aufsichtsratsvorsitzenden der Stadtwerke Köln GmbH. Das war nach einer Minute beendet. 

Wahlen zum Aufsichtsrat der Stadtwerke Köln: Oberbürgermeisterin gibt Statement ab

Köln | Etwa zwei Stunden nach Bekanntgabe des Ergebnisses der Wahlen zum Aufsichtsrat der Stadtwerke Köln GmbH (SWK) hat sich auch Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker zu Wort gemeldet. Fragen dazu waren nicht erlaubt.

Es war ein kurzer Auftritt der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker am heutigen Montag im Muschelsaal des Historischen Rathauses. Bereits vor ihrem rund einminütigem Statement machte ihr Pressesprecher Alexander Vogel darauf aufmerksam, dass weitere Fragen zu diesem Thema aus terminlichen Gründen nicht möglich sind. Auch Details aus der heutigen Sitzung des Aufsichtsrates, insbesondere nach der Stimmverteilung bei den Wahlen wurden nicht bekannt.

„Ich weiß, dass es immer wieder Rückschläge geben kann, wenn man alte Strukturen aufbrechen will. Irritiert aber bin ich darüber, dass die Mehrheit des Aufsichtsrates die demokratische Mehrheit des Rates nicht umsetzen wollte“, begann Reker. Kölns Oberbürgermeisterin hatte auf der Juni-Sitzung des Stadtrates für den Vorsitz eine Mehrheit dafür errungen, dass der Stadtrat die Bereitschaft der Oberbürgermeisterin begrüßt, „den Vorsitz des Aufsichtsrates der Stadtwerke Köln GmbH zu übernehmen“. Für diesen Antrag hatten am 7. Juni aber lediglich die Fraktionen von CDU, Grünen und FDP gestimmt, unter anderem lehnte SPD und Linke das Ansinnen ab.

„Es ist für mich ganz selbstverständlich, dass ich als Mitglied des Aufsichtsrates weiterhin alles dafür tun werde, die gute Situation des Stadtwerke Konzerns in Zukunft weiterzuentwickeln. Es geht ganz und gar um dieses Unternehmen. Die Stadtwerke haben die wichtige Aufgabe für die Bürgerinnen und Bürger die infrastrukturelle Grundversorgung zu garantieren. Und wie wichtig das ist, wissen wir ja“, so Reker weiter.

In der heutigen Sitzung des Aufsichtsrates hatten die Mitglieder neben der Wahl auch einen Beschluss gefasst, einen Gutachter zu beauftragen, der die strategische Entscheidung über die zukünftige Stuktur der SWK – inbesondere die Frage nach der Notwendigkeit einer hauptamtlichen Geschäftsführung – untersuchen soll. Kölns Oberbürgermeisterin betonte am Ende ihres Statements die Bedeutung einer "noch engeren Kontrolle der Entscheidungen“ im Stadtwerke Konzern. „Und damit ist für mich alles gesagt“, sprach Reker und ging zu ihrem nächsten Termin.

Zurück zur Rubrik Kölner Wirtschaft

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Kölner Wirtschaft

Köln | 500 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Westdeutschen Rundfunks (WDR) haben sich heute laut des Deutschen Journalisten Verbandes NRW (DJV-NRW) an einem Warnstreik an allen 11 Standorten des Senders beteiligt, darunter auch in Köln. Der DJV-NRW geht von Programmausfällen und -verschiebungen aus.

Laschet_07112019

Köln | Auf dem 15. Kölner Arbeitgebertag hat Nordrhein-Westfalen´s Ministerpräsident Armin Laschet am Mittwoch im Pullmann-Hotel in Köln ein Fazit zur Halbzeit der schwarz-gelben Landesregierung gezogen. Er betonte, dass eine Energie- und Mobilitätswende nicht ohne die angeschlagene Automobilindustrie möglich sei.

gewerbe_pixabay_07112019

Berlin | Die Gewerbemieten in den guten Lagen der sechs größten deutschen Städte sind in den fünf Jahren seit 2014 drastisch um bis zu 52 Prozent angestiegen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Frage des Berliner Linken-Abgeordneten Pascal Meiser hervor, über welche die "Rheinische Post" berichtet. Demnach gab es es den stärksten Anstieg der Gewerbemieten in sogenannten 1b-Lagen, also Gebiete jenseits der bekanntesten Einkaufsstraßen.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >