Wirtschaftsnachrichten Kölner Wirtschaft

20092018_Fahrgastunterstand_KVB_Ehrenfeld

Die Fahrgastunterstände der KVB - hier an der Haltestelle Venloer Straße / Gürtel - werden von der Firma JC Decaux mit Werbung bestückt. Die Stadt nimmt auch hier anteilig Erlöse ein.

Werbenutzung: Steigende Millionenerlöse für die Stadt Köln

Köln | In den vergangenen Jahren hat es im Rahmen der Neugestaltung Kölner Außenwerbung immer wieder Kritik gegeben. Nun hat die Verwaltung konrete Zahlen genannt, in welchem Maße die Stadt Köln von der Außenwerbung profitiert.

Auf eine Anfrage von SPD und Grünen aus einer früheren Sitzung des Finanzausschusses nach Details der Werbenutzung gab die Verwaltung bekannt, dass die Einnahmen aus den beiden Werbenutzungsverträgen von Stadt Köln und KVB in den vergangenen drei Jahren kontinuierlich angestiegen sind. Nach vorliegenden Verträgen erhält die Stadt Köln die Hälfte der Einnahmen und die beliefen sich 2017 auch knapp 3,5 Millionen Euro. 2016 lag der Erlös bei 3,255, ein Jahr zuvor bei knapp 2,35 Millionen Euro.

Stadt und KVB nutzen dabei verschiedene Werbemöglichkeiten, in der Anfrage an die Verwaltung vom Juli 2018 ging es lediglich um die Fahrgastunterstände der KVB. Die hier vereinnahmten Summen ließen sich jedoch nicht ohne Weiteres aus der Gesamtrechnung herausrechnen. Die Verwaltung gehe aber davon aus, „dass die Einnahmeverluste von geringer Bedeutung sind“.

Mindestens 1.5000 Fahrgastunterstände sollen werbegenutzt werden

Die Werbetafeln und Infostelen (statt der früheren Litfaßsäulen) im öffentlichen Straßenraum werden von der Kölner Außenwerbung GmbH (KAW) aufgestellt, hier hält die Stadt Köln über den Stadtwerkekonzern einen Anteil von 49 Prozent (51 Prozent gehören dem Medienkonzern Ströer). Bei der Vermarktung der KVB-Werbestandorte hat die stadtnahe Verkehrsgesellschaft einen Werbenutzungsvertrag mit der Berliner Wall AG abgeschlossen. Die Wall AG und der Stadtmöblierer JC Decaux sind 2016 fusioniert.

In dem Vertrag über die Werbenutzung an Fahrgastunterständen (FGU) ist die Rede von 1.500, die aufzubauen sind. Einen verbindlichen Zeitraum lässt der Vertrag allerdings offen. Wenn die Zahl von 1.500 erreicht ist, erhält die Stadt eine Option für weitere 50 FGU, teilte die Verwaltung in der schriftlichen Beantwortung für den Finanzausschuss am 24. September mit.

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